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Ein Weg aus der Diabetes-Falle

Syringe with drugs for diabetes treatment

Diabetes mellitus ist leider in unserer „zivilisierten“ Welt ein großes Thema – vor allem für die Pharmaindustrie. Gerade in meinem Beruf treffe ich auf viele Menschen in der Behandlungspflege mit Diabetes. Viele Fragen kommen auf, wenn die Diagnose Diabetes gefallen ist: Was darf ich essen? Was kann ich machen, um meinen Blutzucker positiv zu beeinflussen? Wieso habe ich überhaupt Diabetes? uvm. Da ich auch beratend tätig werde, möchte ich nun auch auf einer größeren Plattform – http://www.lichterschein.com – hierzu wichtige Informationen weiter geben. Zu diesem Thema habe ich einen interessanten Video-Beitrag gefunden, den ich mit weiteren Informationen teilen möchte. Hier nun erst einmal das Video von Welt im Wandel.tv:

Der im Video genannte Zuckeraustauschstoff heißt Erythrit oder auch Erythritol. Dazu weitere Informationen:

Erythritol ist genau wie Sukrin ein Handelsname des Zuckerersatzstoffs Erythrit (E 968).

Erythrit sieht aus wie Zucker und hat null Kalorien. Seine Süßkraft entspricht etwa 70 – 75% der von Zucker, 100 g Zucker entsprechen etwa 125 – 130 g Erythrit.

Es ist ein Zuckeralkohol, der in geringen Mengen natürlich vorkommt, zum Beispiel in Käse oder Trauben. Hergestellt wird es durch Fermentation von Glucose.

Da E 968 so gut wie nicht in unserem Körper verstoffwechselt wird, hat es keinen Einfluss auf unseren Blutzuckerspiegel. Heißhungerattacken bleiben aus. Ebenso die bei anderen Zuckeralkoholen gelegentlich anzutreffenden Blähungen, da über 90 % des Erythrits unverändert über den Urin ausgeschieden werden.

Ist Erythritol gesund?

Internationale Studien bescheinigen Erythrit die gesundheitliche Unbedenklichkeit. Im Rahmen einer klinischen Studie traten trotz massiv erhöhter Dosis von 1000 mg/kg Körpergewicht/Tag keine Magen-Darm Störungen auf. Realistisch ist bei einer 60kg schweren Person eine Tagesdosis von 70mg/kg Körpergewicht.

Erythrit wird auch als süßes Antioxidans bezeichnet. Dies macht es nicht nur für Diabetiker interessant, da es den oxidativen Stress reduziert und damit die Wahrscheinlichkeit von Folgeerkrankungen wie Schlaganfall oder Erblindung. Als Fängerin freier Radikaler wirkt Erytrithol positiv auf unseren Organismus.

Es hat einen glykämischen Index von 0 und damit keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. Im Gegensatz zu Zucker sorgt es für ein lang andauerndes Sättigungsgefühl.

Erythrit ist kein künstlicher Süßstoff, es besteht aus Kohlehydraten. Dennoch ist es für eine Low-Carb Ernährung bestens geeignet. Denn im Gegensatz zu anderen Zuckeralkoholen, wie zum Beispiel Isomalt, wird es nicht verstoffwechselt. Mehr als 90 % werden bereits über den Dünndarm ins Blut aufgenommen und unverändert mit dem Urin ausgeschieden.Knappe 10 Prozent gelangen über den Dickdarm zur Ausscheidung. Da keine Umwandlung in Energie stattfindet, sind keine Kalorien anzurechnen.
Es gilt als zahnfreundlich, da des den Kariesbakterien keine Nahrung bietet.

Die WHO / FAO Gemeinsame Sachverständigenausschuss für Lebensmittelzusatzstoffe (JECFA) gelangte 1999 hinsichtlich der Sicherheit  von Erythrit zu folgendem Ergebnis:

„Die Vielzahl veröffentlichter Daten stützt die Schlussfolgerung, dass die Verwendung von Erythrit als Lebensmittel keine gesundheitsgefährdenden Effekte beim Menschen auslöst. Die vorhandenen Studien zeigen, dass es schnell absorbiert und nicht verstoffwechselt wird, sowie schnell in unveränderter Form über den Urin ausgeschieden wird.
Zudem ist es natürlicherweise ein endogener (im Körper befindlicher) Nahrungsbestandteil. Sowohl toxikologische Tier-, als auch klinische Studien haben konsequent den Nachweis der sicheren Einnahme von Erythrit erbracht, auch wenn diese Einnahme täglich und in hoher Dosis erfolgt. Basierend auf sämtlichen Sicherheitsbewertungen kann angenommen werden, dass Erythrit für die beabsichtigte Verwendung in Lebensmitteln sicher ist.“ (Food and Chemical Toxicology 36 (1998) 1139-1174)
Und hier noch ein Video zum Thema Kohlenhydrate:
Die Glyx-Tabelle – also der glykämische Index und eine Erklärung dazu – könnt Ihr Euch hier als PDF-Datei herunter laden:
Weitere Informationen findet Ihr auf:
Wo kann ich Erythritol kaufen?
z.Bsp. hier:
Seid herzlich gegrüßt
Eure Frieda
Über Lichterschein.com (1359 Beiträge)
https://lichterschein.com/lichterschein-was-will-der-denn/

2 Kommentare zu Ein Weg aus der Diabetes-Falle

  1. wunderbar Frieda! Du öffnest den Menschen die Augen. Ich kann auch die Paleo-Ernährung empfehlen. Check mal http://www.paleolifestyle.de

    Und falls du gerne Kombucha trinskt: http://www.fairment.de ist zu empfehlen 🙂

    Gefällt mir

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