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Lebensmittel für einen gesunden Blutzucker

Beeren

»Die Natur ist der beste Apotheker«, erklärt der Forscher Navindra Seeram von der University of Rhode Island, dessen Team die gesundheitsfördernde Wirkung von Ahornsirup untersucht hat. Ihre Ergebnisse, die bei der Jahreskonferenz der American Chemical Society vorgestellt wurden, besagen, dass der Stoff, der aus dem Saft des Ahornbaums gewonnen wird, sowohl vor Diabetes als auch vor Krebs schützen kann. Dieses natürliche Süßungsmittel ist reich an Antioxidantien. Außerdem enthält es eine erst kürzlich identifizierte Substanz namens Quebecol, die beim Erhitzen des Saftes entsteht. Die Studie ist deshalb besonders interessant, weil Diabetikern in der Vergangenheit stets geraten wurde, alles Süße zu meiden.

Die ayurvedische Heilkunst nutzt seit Langem natürliche Heilkräuter und Gewürze zur Behandlung verschiedener Krankheiten, darunter auch Diabetes. Zwei Gewürze, die jedem, der gern indisch isst, bekannt sind, bieten dabei einen besonderen Schutz. Das ist zunächst das gelborange Kurkumapulver, das aus dem Wurzelstock einer in Südasien beheimateten Pflanze gemacht wird. Untersuchungen, die im Laufe der letzten zehn Jahre durchgeführt wurden, haben ergeben, dass Kurkuma nicht nur gegen Diabetes hilft, sondern auch die Leberreinigung unterstützt. Es besitzt entzündungshemmende Eigenschaften, schützt vor Brust- und Prostatakrebs, wirkt gegen Depression und verlangsamt das Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit. Die entscheidende Substanz im Kurkuma, die die Forscher als Quelle dieser Heilkräfte identifiziert haben, ist das Kurkumin.

Noch ein Gewürz der indischen Küche, der Bockshornklee, bietet Schutz vor Diabetes. Darüber hinaus steigert Bockshornklee bei Männern die sexuelle Begierde, verbessert die Leberfunktion und hilft, den Cholesterinspiegel zu senken.

Eine kürzlich veröffentlichte Studie über die Yupik in Alaska deutet darauf hin, dass der Verzehr von Fisch mit einem hohen Gehalt von Omega-3-Fettsäuren vor Diabetes schützen kann. Diese Studie ist besonders interessant, denn sie zeigt, dass die Verbindung zwischen Fettleibigkeit und bDiabetes möglicherweise komplexer ist als ursprünglich angenommen. Denn obwohl 70 Prozent der Yupik als fettleibig klassifiziert werden, leiden nur 3,3 Prozent an Diabetes. Zu den Fischen mit viel Omega-3-Fettsäuren zählen Makrele, Lachs, Seeforelle, Hering und Thunfisch.

Eine 2006 in Italien durchgeführte Studie ergab, dass dunkle Schokolade das Risiko einer Insulinresistenz senkt. Kaufen Sie aber bitte nicht gleich eine ganze Kiste, um dieses Resultat zu feiern. Nur unverarbeiteter Kakao ohne raffinierten Zucker bietet diese Schutzwirkung. Auch wenn die an dieser Studie beteiligten Forscher darauf verweisen, dass es im Vergleich zu allen anderen Süßigkeiten gesünder sei, gelegentlich eine größere Menge minimal verarbeiteter dunkler Schokolade zu essen, so macht sie ihr hoher Kaloriengehalt dennoch potenziell gefährlich. Kakaopulver und Backschokolade enthalten den höchsten Anteil an Flavonoiden, die für die gesundheitsfördernde Wirkung, die der Schokolade zugeschrieben wird, verantwortlich sind. Dunkle Schokolade enthält weniger, weiße Schokolade überhaupt keine dieser Flavonoide.

Eine gute Nachricht für alle, die am Morgen nach einer Tasse Kaffee lechzen: Wie Forscher der University of California Los Angeles (UCLA) melden, erhöht der Kaffeegenuss den Plasmaspiegel des sexualhormonbindenden Globulins (SHBG), welches die biologische Aktivität der Geschlechtshormone Testosteron und Östrogen steuert. Schon seit längerer Zeit vermutet man, dass diese bei der Entwicklung von Typ-II-Diabetes eine Rolle spielen.

Polyphenole, die natürlichen chemischen Substanzen, die in der Haut roter Traubenund auch in Rotwein enthalten sind, können dazu beitragen, den Glucosespiegel im Körper zu regulieren und dadurch potenziell gefährliche Schwankungen des Blutzuckers nach unten und nach oben zu verhindern. Gesundheitsexperten empfehlen den maßvollen Genuss von Rotwein, wobei Patienten, bei denen bereits Diabetes diagnostiziert wurde oder bei denen Gewichtsprobleme bestehen, die in einem Glas Wein enthaltenen Kalorien berücksichtigen sollten.

Der Verzehr von Blaubeeren kann ebenfalls das Diabetesrisiko senken, wobei der zusätzliche Nutzen darin besteht, dass sie helfen können, Bauchfett abzubauen. Eine 2009 am Herzkreislaufzentrum der University of Michigan durchgeführte Studie ergab, dass eine Ernährung mit viel Blaubeeren den Gesundheitszustand der Laborratten nachhaltig verbesserte. Forscher vermuten, dass der hohe Gehalt an Phytochemikalien – natürliche Antioxidantien – in Blaubeeren für die gesundheits-fördernde Wirkung verantwortlich ist. Andere Quellen für Phytochemikalien sind Cranberries und Erdbeeren. Beeinflusst von der Lebensmittelwerbung haben viele die Vorstellung übernommen, eine gesunde Ernährung böte weniger Gaumen-freuden als Lebensmittel mit viel Cholesterin, Triglyceriden und raffiniertem Zucker. Wahr ist hingegen: eine vorbeugende Ernährung gegen Diabetes kann buchstäblich aus einer Schale Kirschen bestehen. Bei einer Studie der Michigan State University in East Lansing stellten die Forscher 2004 fest, dass die als Anthocyanine bezeichneten chemischen Substanzen, die in Kirschen reichlich enthalten sind, bei Tieren die Insulinproduktion in den Pankreaszellen um 50 Prozent steigerte. Diese Pflanzenpigmente, die für die Farbe der Lebensmittel ausschlaggebend sind, finden sich auch in Erdbeeren, roten Trauben und Blaubeeren. Nach Ansicht der Forscher sind jedoch die Kirschen die beste Anthocyanin-Quelle.

Bohnen können helfen, Blutzucker- und Insulinspiegel zu regulieren. Damit helfen sie, Diabetes zu verhindern, oder bei Diabeteskranken die Folgen auf ein Minimum zu begrenzen. Sie sind auch beteiligt, den Cholesterinspiegel zu senken und wirken antioxidativ. Rote Bohnen haben den höchsten Gehalt an Antioxidativa, gefolgt von schwarzen Bohnen.

Kokosnussöl hat eine besondere Molekularstruktur, durch die es gesünder ist als andere Öle. Oliven-, Färberdistel- und Sonnenblumenöl bauen alle auf einer langen Fettsäurekette auf. Diese langen Ketten werden entweder in Form von Cholesterin in den Blutgefäßen oder als Fettpolster an Bauch, Oberschenkeln und Po abgelagert. Dagegen stehen die mittelkettigen Fettsäuren des Kokosnussöls unmittelbar als Energiequelle zur Verfügung. Diese kleineren, leicht absorbierbaren Moleküle versorgen die Zellen mit essenziellen Fettsäuren frei von Glucose und ohne die Insulinproduktion zu beeinträchtigen. Darüber hinaus wirkt Kokosnussöl gegen Mikroben, Pilze und Bakterien und verfügt über antioxidative Eigenschaften. Die meisten Kokosnussöle geben den Speisen keinen Kokosnussgeschmack, man kann sie also problemlos anstelle anderer Öle verwenden. Kaufen Sie nach Möglichkeit nur organisches natives Kokosnussöl, um die bestmögliche Wirkung zu erzielen.

Mandeln und Walnüsse verhindern den Diabetes dadurch, dass sie den Blutzucker ausgleichen. Ein paar Mandeln, vor den Mahlzeiten gegessen, regulieren den Blutzucker, das berichten Forscher, die ihre Studie im Journal of Nutrition veröffentlichten. Dieser Effekt zeigt, dass die Nuss hilft, das Diabetesrisiko zu senken und die Krankheit im Zaum zu halten. Eine 2009 in Europa durchgeführte Studie ergab, dass Diabetiker, die viel Walnüsse verzehrten, ihren Insulinspiegel verbesserten. Über die Bekämpfung des Diabetes hinaus bieten Nüsse weiteren gesundheitlichen Nutzen. Laut einem Artikel in The American Journal of Clinical Nutrition verändert der regelmäßige Verzehr von Nüssen die Zusammensetzung der Blutfette und senkt dadurch das Herzkrankheit- und Herzinfarktrisiko.

Buchweizen – technisch betrachtet ein Pseudogetreide – hilft, die Blutzuckerwerte unter Kontrolle zu halten. Obwohl ganzheitlich orientierte Ernährungs-wissenschaftler seit Jahren die Tugenden des Buchweizens preisen, haben Mainstream-Medizin – und Mainstream-Medien – seinen Nutzen erst in jüngster Zeit entdeckt. Eine kanadische Studie von 2003 zeigte, dass Extrakte aus Buchweizensamen, an zuckerkranke Ratten verfüttert, den Blutzuckerspiegel der Tiere um 12 bis 19 Prozent senkten. Buchweizenprodukte, einschließlich Teigmischungen für Pfannkuchen sowie japanische Suba-Nudeln, sind in den meisten Bioläden erhältlich.

Bei Zimt denkt man wahrscheinlich zunächst nur an das Gewürz, das man über eine Schale mit heißer Hafergrütze streut, aber es wird seit Jahrhunderten als Heilmittel eingesetzt. Zusätzlich zu seinen antioxidativen Eigenschaften und seiner Heil-wirkung gegen Arthritis, Harnwegsinfektionen, Nebenhöhlenkatarrh, Zahnschwund und Zahnfleischerkrankungen wirkt die gemahlene Rinde von Zimtbäumen auch gegen Diabetes. Es verbesserte die Blutzuckerregulierung, indem es den Glucose-stoffwechsel ankurbelt. Darüber hinaus entfaltet es im Körper eine aspirinähnliche Wirkung. Außerdem verändert Proanthocyanidin, ein im Zimt gefundenes Bioflavonoid, die Insulin-Signalwirkung der Fettzellen.

Grüner Tee kann möglicherweise das Fortschreiten des Typ-I-Diabetes, der auch als in der Kindheit einsetzender Diabetes bekannt ist, aufhalten oder die Krankheit sogar verhindern. Studien haben gezeigt, dass grüner Tee den Blutzuckerspiegel im Körper balanciert, eine wichtige Funktion, denn beim Diabetes vom Typ 1 produziert der Körper nur wenig oder gar kein Insulin, das Hormon, das für die Umwandlung von Glucose (Zucker), Stärken und anderen Lebensmitteln in Energie verantwortlich ist. Grüner Tee senkt auch bei Typ-II-Diabetes den Blutzucker, mindert Diabetes-Komplikationen wie grauen Star und Herzkreislauferkrankungen und fördert die Gewichtsabnahme. Wenn Sie lieber schwarzen Tee trinken, dann kann auch dieses Getränk gegen Diabetes helfen. Forscher in China haben entdeckt, dass Polysaccharide – Kohlenhydrate, zu denen Stärke und Zellulose gehören – Diabetikern möglicherweise dadurch nutzen, dass sie die Glucose-Aufnahme verlangsamen.

Schwarzer Tee enthält mehr Polysaccharide als grüner oder Oolong-Tee. Darüber hinaus hat eine schottische Studie gezeigt, dass natürliche chemische Substanzen in schwarzem Tee gegen Diabetes schützen können, indem sie die Wirkung von Insulin im Körper nachahmen.

Sollten Sie bei Ihren Besuchen im Asien-Restaurant eine Vorliebe für Meeresalgen entwickelt haben – Glückwunsch! Sie haben einen weiteren Verbündeten im Kreuzzug gegen Übergewicht und Diabetes gewonnen. Wakame, ein brauner Seetang, der zum Würzen asiatischer Suppen und Salate verwendet wird, hilft, die Bildung fettverbrennender Proteine anzukurbeln. In der Leber fördert er die Synthese von DHA (Docosahexaen-Säure), einer Fettsäure, die sich auch in Fischöl findet. Zusätzlich zur Gewichtsabnahme und der antidiabetischen Wirkung hilft diese Meerespflanze auch, Prostatakrebs zu verhindern, sie unterstützt die Schilddrüsenfunktion, hilft, das Tumorwachstum bei Brustkrebs zu blockieren und kann gegen Strahlenkrankheit wirken. Forscher führen die Heilwirkung von Wakame auf ein darin enthaltenes Carotinoid namens Fucoxanthin zurück.

Lieben Gruß

Eure Frieda

Anmerkung: Ich habe diese Lebensmittel-Liste vor einiger Zeit im Internet entdeckt und mir abgespeichert (Word). Leider konnte ich im Nachhinein die Quelle nicht mehr finden. Sollte der Autor darauf aufmerksam werden, möge er/sie mich bitte kurz anschreiben, ich füge den Quellennachweis dann unverzüglich ein.

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