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Die Akte Aluminium (ARTE-Video)

Und hier noch ein Spitzen- Beitrag von https://wirnaturkinder.wordpress.com/2017/02/19/aluminium/

Aluminium

 

Den heutigen Artikel möchte ich gerne einem bereits weit bekanntem Stoff widmen – dem Aluminium. Viele Menschen wissen bereits über die gesundheitsschädigenden Aspekte dieses Metalls Bescheid. Doch wo es sich überall noch versteckt, außer in Deodorants, wissen die wenigsten.

Aluminium ist, neben Sauerstoff und Silizium, das am dritthäufigsten vorkommende Element in der Erdkruste. Aufgrund seiner geringen Bioverfügbarkeit ist es für unseren Körper, in fester und gebundener Form, nicht gefährlich. Im sauren Milieu oder bei bestimmten pH-Werten können aber Aluminium-Ionen, z.B. aus Kochgeschirr und aluminiumhaltigen Verpackungsmaterialien, ausgelöst und vom Körper absorbiert werden.

Wir als Verbraucherinnen kommen täglich mit zahlreichen Aluminiumverbindungen und Salzen in Berührung. Zu finden sind sie als Zusätze in Lebensmitteln, Inhaltsstoffe von Kosmetika oder in Arzneimitteln. Die EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) hat 2008 eine tolerierbare wöchentliche Aufnahmemenge (TWI) von 1 mg Aluminium/kg Körpergewicht/Woche festgelegt. Studien in verschiedenen europäischen Ländern zeigten eine Durchschnittsbelastung von Erwachsenen mit Aluminium (ohne berufliche Exposition) von 1,6 bis 13 mg Aluminium pro Tag nur durch Nahrungsmittel! Diese Werte entsprechen einer Exposition von 0,2 bis 1,5 mg/kg Körpergewicht und Woche für einen 60 kg schweren Erwachsenen (EFSA 2008). Kleinkinder und Babys sind dabei noch höheren Dosen ausgesetzt, da diese, im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht mehr Nahrung aufnehmen als ein Erwachsener. Der von der EFSA festgelegte TWI-Wert von 1mg/kg Körpergewicht und Woche wird daher sehr wahrscheinlich bei einem erheblichen Teil der Bevölkerung, insbesondere bei Kindern, überschritten.

Aluminium und Aluminiumverbindungen in Lebensmittel: Div. Farbstoffe, Backtriebmittel, Trennmittel z.B. für Käse und Wurstware, Trägerstoff für Farbstoffe, Festigungsmittel, Aluminiumlacke (E-Nummern 100-180) zum Einfärben von Süßwaren für Dekoration, Überzüge, Beschichtungen und Füllungen.

Alufolie, Kochgeschirr und Aludose: Es gibt bereits zahlreiche Studien welche Reaktionen von aluminiumhaltigem Kochgeschirr auf die Lebensmittel untersuchten. Dabei erhöhten sich die Werte bei der Zubereitung, von säurehaltigen und salzigen Lebensmitteln, extrem. Auch die Verwendung von Alufolie, unter Zusatz von Tomatensaft, Zitronensäure, Essig, Salz und Gewürzen, setzt erhebliche Mengen Aluminium frei. „Aluminiumfolie ist ungeeignet zum Kochen, insbesondere von säurehaltigen Speisen. Es ist möglich, dass der häufige Verzehr von Lebensmitteln, die in Aluminiumfolie zubereitet wurden, ein ernst zu nehmendes Gesundheitsrisiko darstellt“.

In einer weiteren Studie wurde der Aluminiumgehalt im Gewebe von Ratten, die Softdrinks aus Aluminiumdosen bzw. Glasflaschen oder destilliertes Wasser zum Trinken erhalten hatten, verglichen (Kandiah 1994). Jene Gruppe, die das Getränk aus Aluminiumdosen verabreicht bekam, hatte eine signifikant höhere Aluminium-Konzentration sowohl im Blut, in der Leber und in den Knochen. Die Konzentration in den Knochen lag 69 % über jener der Versuchsgruppe, die destilliertes Wasser bekam, und das Gewicht ihrer Oberschenkelknochen war um 16 % geringer. Das Aluminium aus den verabreichten Softdrinks lagerte sich vor allem in den Knochen ab! Kurz gesagt: längerfristigen Kontakt von stark säurehaltigen und salzigen Speisen und Getränken, mit aluminiumhaltigen Materialien ist nicht zu empfehlen und wenn möglich zu vermeiden.

Das erschreckende ist, hier wurde nur die Aufnahme durch Lebensmittel berechnet. Wie stark erhöht sich der Wert zusätzlich, wenn die Anteile von Aluminium aus Kosmetika, Medikamenten und Verpackungen noch dazu kommen? Gerade diese Unberechenbarkeit macht diesen Stoff so gefährlich. Das Problem am Aluminium ist nämlich folgender. Aluminium akkumuliert, d.h. er reichert sich mit der Zeit in unserem Körper an. So können auch kleine Mengen dauerhaft zu einem ernsthaften Problem werden. Es lagert sich vorwiegend in Knochen, im unteren Verdauungstrakt, in den Lymphdrüsen, den Nebennieren und Nebenschilddrüsen sowie in den meisten Weichteilgeweben, wie dem Hirn, ab.

Damit Aluminium für uns gefährlich werden kann, muss es in reiner Form – also als Aluminium-Ion – im Körper vorhanden sein. Bestimmte Aluminiumsalze sind jedoch sehr reaktionsfreundig. Z.B. Aluminiumchlorid, Aluminium-Zikonium-Komplexen oder Aluminiumhydroxychlorid (auch Aluminiumchlorhydrate). Sie sind sehr gut wasserlöslich und setzen sehr viele Aluminium-Ione im Körper frei. Diese Stoffe finden sich häufig in Deos und Antitranspirantien wieder. Sie verstopfen regelrecht die Schweißdrüsen und verhindern so unangenehme Schweißflecken und Geruch. Zusätzlich wirken diese Substanzen auch „zusammenziehend“ und antibakteriell. Eingesetzt werden sie auch in Hand- oder Fußcremen zur Schweißreduktion. Ebenfalls gegen übermäßiges Schwitzen und Körpergeruch werden im Handel sogenannte „Deo-Kristalle“ angeboten. Dabei handelt es sich um Produkte, die ausschließlich aus Ammonium- oder Kalium-Aluminiumsulfat (Alaun) bestehen und als besonders natürlich angepriesen werden, da sie keine sonstigen Inhaltsstoffe, wie Parfum oder Konservierungsmittel, enthalten. Auch ich bin schon auf diesem Werbetrick herein gefallen und habe mir einen solchen Stick gekauft, in der Hoffnung ohne Aluminium auszukommen. Ein Blick auf die Inhaltsangabe und ich wurde eines Bessern belehrt.

Deodorant (Deo): Körperpflegemittel zur Reduktion des Schweißgeruchs; enthält Duft- und Pflegestoffe und antibakterielle Substanzen. Obwohl Deos primär den Körpergeruch bekämpfen – also desodorierend wirken sollten – enthalten bis auf wenige Ausnahmen alle im Handel erhältlichen Produkte auch schweißhemmende Mittel (Antitranspirantien) auf Aluminiumbasis.

Antitranspirant (Antiperspirant): Substanz zur Reduktion der Schweißbildung, indem die Ausfuhrgänge der Schweißdrüsen blockiert werden; die Begriffe Antitranspirant und Antiperspirant werden synonym verwendet und bezeichnen auch kosmetische Mittel, die der Schweißreduktion dienen sollen.

Bioaktive Aluminiumverbindungen finden sich aber nicht nur in Deos: In Sonnencremes fördern sie die gleichmäßige Verteilung auf der Haut, in Medikamenten gegen Sodbrennen normalisieren sie den pH-Wert der Magensäure, in Impfstoffen werden sie als Wirkverstärker eingesetzt und Wasserwerke verwenden bioaktive Aluminiumverbindungen gerne zum Klären. Reines Aluminium wird in der dekorativen Kosmetik auch eingesetzt. Und zwar als Farbstoff in Kajalstiften, Mascara, Eyeliner, Lidschatten und Lippenstiften.

Laut dem britischen Biologen und weltweit führenden Experten für die Erforschung der Gefahren von Aluminium für die Gesundheit, Prof. Exley lässt sich die derzeitige Forschungslage zu Brustkrebs und Aluminium folgendermaßen zusammenfassen: „Die Aluminiumwerte, welche in der Brust gefunden wurden, übersteigen die Werte im Blutserum um ein vielfaches. Experimente zeigen, dass Aluminium in dieser Konzentration die Epithelzellen der Brust schädigen kann. Die Folgen: genomische Instabilität (Auftreten von Mutationen, Chromosomenaberrationen, …) und eine verankerungsunabhängige Wucherung (also „frei“, ohne Anheftung an feste Stoffe). Außerdem bindet sich das Aluminium an die Östrogenrezeptoren und stört damit den Hormonhaushalt. Aluminium in der Brust kann auch die Mikroumgebung verändern. Dies führt wiederum zu einer Störung des Eisenhaushalts, zu oxidativen Schäden am Zellprotein, zu entzündlichen Reaktionen und zu einer veränderten Beweglichkeit der Zellen. All dies sind Veränderungen die auch bei der Entstehung von Krebs beobachtet werden.“ Das österreichische Gesundheitsministerium warnt seit 2014 vor der Verwendung aluminiumhaltiger Deodorants!

Was ist nicht gewusst habe ist, dass Kalzium- oder Magnesiummangel die Aluminiumaufnahme erhöht und so, mit neurologischen Schädigungen in Verbindung gebracht wird. Erkrankungen des Skelettapparats, des zentralen Nervensystems und Stoffwechselstörungen, wie Diabetes können Folgen der Aluminiumbelastung sein. Das deutsche Bundesministerium für Gesundheit sagt: Der exakte Mechanismus der Aluminiumtoxizität ist nicht bekannt, aber viele Untersuchungen weisen darauf hin, dass dieses Metall oxidative und entzündliche Prozesse auslösen oder verstärken und so zu Zellschädigungen führen kann.“ (Becaria et al. 2002).

Mögliche Quellen von bioverfügbarem Aluminium (Walton, in NEHF 2009; Exley 2008):

  • Aluminiumbehandeltes Trinkwasser
  • Lebensmittelzusatzstoffe
  • Viele Antazida (Arzneimittel zur Neutralisierung der Magensäure)
  • Gepuffertes Aspirin
  • Schleifmittel in manchen Zahnpasten
  • Bier und Limonaden in Aluminiumdosen (die Dosen sind zwar mit einer Kunststoffschicht beschichtet, aber kohlensäurehaltige Getränke können diese Schicht angreifen und Aluminium herauslösen)
  • Lebensmittel, die in Aluminium-Schalen oder -Folien gekocht werden
  • Verwendung von Kochgeschirr und Küchenutensilien aus Aluminium
  • Aluminiumbestandteile in Kaffeemaschinen
  • Aluminium-Heizstäbe in Heißwasserbereitern
  • Aluminium-Implantate (Hüfte, Gesicht, Zahnmedizin)
  • Einige medizinische Behandlungen: Aluminium-Spülung bei Blasenblutung, Darmvorfall
  • Kosmetika: Antiperspirants (flüssig oder in Sprayform); Sonnenschutzmittel und Hautpflegeprodukte (flüssig oder in Sprayform)
  • Impfstoffe (Aluminium als Wirkungsverstärker)
  • Berufliche Exposition innerhalb und außerhalb der Aluminiumindustrie (z B. Aluminium Dämpfe beim Schweißen)
  • Blutstillende Stifte
  • Pulver in Gummihandschuhen, Kondomen und anderen Sanitärprodukten
  • Aluminiumhaltige Pestizide
  • Rauchen oder Kauen von Tabak
  • Intravenöse künstliche Ernährung.

Für mich steht schon lange fest, kein Aluminium in meiner Kosmetik! Hier habe ich die Wahl. Ich kann mich bewusst für Produkte entscheiden die mir gut tun. Ich habe es in der Hand welche Inhaltsstoffe auf meine Haut kommen und somit in meinen Körper gelangen. Schwieriger wird es im Bereich der Lebensmittelindustrie. Mit den vielen Zusatzmittelchen und Verpackungsmaterialien verliert man schnell den Überblick. Aber auch da hilft es einfach frisch zu Kochen und auf Fertigprodukte weitgehend zu verzichten.

TIPP: Wer sich für alternative und frische Naturkosmetik interessiert findet hier bestimmt etwas. Für die Selber-Macher habe ich hier ein Rezept für eine Deo-Creme. Voll einfach und wirklich gut in ihrer Wirkung. Ich verwende es selbst und bin total überzeugt davon, es geht auch auf natürliche Weise! Lebe!

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