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Der Fuchsbandwurm – übertriebene Angst? (Video)

Wolf-Dieter Storl meint dazu:

Und was schreibt http://baerlauch.die-heilpflanze.de/fuchsbandwurm.htm ???

Groß ist die Angst, dass die Blätter des Bärlauchs von Eiern des Fuchsbandwurms befallen sein könnten

Denn der Fuchsbandwurm kann im Menschen zu schweren Leberschäden führen. Inzwischen sind die meisten Fälle von Fuchsbandwurm beim Menschen jedoch heilbar (90%), anders als noch vor ein paar Jahrzehnten als der Fuchsbandwurm nahezu immer tödlich verlief, wenn auch erst viele Jahre nach der Ansteckung.

Vor allem in Süddeutschland und in den Alpenländern sind viele Füchse vom Fuchsbandwurm befallen.

Daher ist es durchaus sinnvoll, sich an ein paar Grundregeln zu halten, um die Gefahr durch den Fuchsbandwurm zu minimieren:

Risiko-Minimierung

Ähnliches Foto

 

Zunächst sollte man möglichst nicht dort Bärlauch sammeln, wo der Fuchs bevorzugt seine Ausscheidungen hinterlässt.

Er hinterlässt seinen Kot am liebsten an Stellen, wo er einen guten Überblick hat.

Wer Angst hat, sollte folgende Bärlauch-Sammelstellen meiden:

  • Wegkreuzungen
  • Kuppen
  • Baumstümpfe
  • Felsen

Die Eier des Fuchsbandwurms werden jedoch auch von den Ameisen weitergetragen, insofern hilft die Vermeidung der typischen Stellen nur bedingt.

Nach dem Sammeln hilft es, das Sammelgut sehr gründlich einzeln abzuwaschen und anschließend durch Abreiben mit einem sauberen Papiertuch abzutrocknen.

Die Eier des Fuchsbandwurms sind jedoch so klebrig und klein, dass man sie nicht alle abwaschen kann.

Die Fuchsbandwurm-Eier werden durch Kochen abgetötet. Wenn man ganz sicher sein will, sollte man den Bärlauch also kochen. Allerdings verliert er dann weitgehend seinen besonderen Charme und sein köstliches Aroma. Man könnte bei solch ausgeprägter Angst vielleicht auch auf Bärlauch verzichten und stattdessen Schnittlauch mit Knoblauch kombinieren.

Einfrieren hilft nicht gegen Fuchsbandwurm-Eier.

Man könnte auch Bärlauch aus Gewächshäusern verwenden, jedoch ist die genaue Herkunft bei Bärlauch im Handel meistens nicht zu erfahren. Man erfährt nur, aus welchem Land er kommt.

Bildergebnis für fuchs hat die gans gestohlen

Fuchsbandwurm – übertriebene Angst?

  • Zwar gibt es tatsächlich eine reale Gefahr am Fuchsbandwurm zu erkranken, aber die Zahl der Fälle ist äußerst gering.
  • In Deutschland erkranken pro Jahr zwischen acht und zwölf Menschen am Fuchsbandwurm.
  • Davon werden heutzutage 90% dank moderner Medizin gerettet.
  • Es gibt also pro Jahr ungefähr einen Toten durch Fuchsbandwurmbefall.
  • Wegen dieses einen Falles wird in den Medien und von ängstlichen Menschen fleißig Panik geschürt und alle werden verunsichert, die gerne Bärlauch, Heidelbeeren oder Preiselbeeren sammeln.
  • Im Straßenverkehr sterben jährlich tausende von Menschen und trotzdem fährt fast jeder regelmäßig mit dem Auto.
  • Es gibt auch jedes Jahr viele tausend Menschen, die an Grippe sterben und dennoch wird die Grippegefahr häufig auf die leichte Schulter genommen.
  • Die Toten durch die Folgen von Übergewicht gehen in die Hunderttausende. Dennoch essen viele Menschen zu viel und ungesund und bewegen sich zu wenig.
  • Die Gefahr durch den Fuchsbandwurm steht also in keinem vernünftigen Verhältnis zu anderen Gefahren, die oft leichtfertig missachtet werden.

Manchmal frage ich mich, ob die Warnungen vor dem Fuchsbandwurm nicht eigentlich ein Trick der Bärlauch-Fans sind, die damit unliebsame Sammelkonkurrenz von ihren bevorzugten Sammelstellen fernhalten wollen 😉

Quelle: http://baerlauch.die-heilpflanze.de/fuchsbandwurm.htm

Die Netzathleten sagen folgendes:

Bildergebnis für Pilze und Beeren

Pilze und Beeren – Wie gefährlich ist der Fuchsbandwurm

geschrieben von  Christian Riedel

Langsam beginnt die Pilzsaison und die Beerensaison im Wald geht zu Ende. Was bleibt ist die Angst vor dem Fuchsbandwurm, vor dem schon unsere Großeltern gewarnt worden sind.

Aber wie gefährlich ist der Parasit für den Menschen wirklich und worauf muss man achten, wenn man selber im Wald auf Nahrungssuche geht?

Auch wenn die Heidelbeeren am Wegesrand noch so lecker aussehen und man beim Spaziergang noch nie so viele Waldchampignons auf einmal gesehen hat, lassen viele von den leckeren Früchten lieber die Finger. Denn im Hinterkopf hat man immer die Angst, sich einen Fuchsbandwurm zu holen. Doch diese Angst ist in der Regel unbegründet. Das sagt auch Professor Klaus Brehm, Biologe am Institut für Hygiene und Mikrobiologie der Universität Würzburg.

Dem Experten zu Folge ist die Wahrscheinlichkeit für einen Sechser im Lotto um einiges Wahrscheinlicher als sich durch den Verzehr von Waldfrüchten mit einem Fuchsbandwurm zu infizieren.

Ganz ausschließen darf man eine Infektion mit dem Parasiten aber nicht, die unbehandelt sogar zum Tode führen kann. In jedem Jahr werden in Deutschland aber nur rund 30 Neuerkrankungen gemeldet. Damit zählt der Fuchsbandwurm zu den seltensten Parasitosen Europas. Da Füchse aber immer häufiger in Stadtnähe gesichtet werden, ist ein leichter Anstieg dieser Zahl nicht auszuschließen. Aber auch dann bleibt die Wahrscheinlichkeit, sich einen Fuchsbandwurm zu holen sehr gering.

So funktioniert die Infektion

Fuchsbandwürmer nutzen Mäuse, Ratten und andere Nagetiere als Zwischenwirt. Wird so ein Tier von einem Fuchs oder einem Hund gefressen, findet der Parasit einen idealen Endwirt, wo er sich einnisten und Eier legen kann. Die Wurmeier gelangen dann über die Ausscheidungen nach draußen. Dabei sind sie so widerstandsfähig, dass sie mehrere Monate auch bei eisigen Temperaturen überdauern können. Entscheidend für die Übertragung auf den Menschen ist eine orale Aufnahme. Man muss die Eier also schlucken. Das Problem ist, dass diese so klein sind, dass sie mit bloßem Auge nicht wahrgenommen werden können. Allerdings findet eine Infektion auch in diesem Fall nur in rund 10 bis 20 Prozent der Fälle statt. Ob man infiziert ist oder nicht merkt man in der Regel auch erst nach mehreren Jahren. Oberbauchschmerzen und Gelbsucht sind erste Anzeichen.

Man muss sich auch einfach vorstellen, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, sich mit dem Fuchsbandwurm anzustecken.Man braucht zunächst ein infiziertes Tier, wobei die Rate der betroffenen Füchse zwischen 5 und über 70 Prozent liegen kann. Das Tier muss dann sein Geschäft im großen Wald ausgerechnet auf diese Früchte verrichten, die man selber essen möchte. Dafür hat es natürlich nicht so viel Zeit, da die Früchte wachsen und nicht unbegrenzt lange am Busch hängen oder auf dem Boden wachsen. Wenn man sich nun einmal vorstellt, wie groß so ein Fuchs ist (Schulterhöhe ca. 40cm), dürfte klar sein, dass alle Beeren die auf einer bestimmten Höhe hängen von den Exkrementen verschont werden. Schließlich springt ein Fuchs beim Pinkeln nicht in die Luft. Auch dichtes Gebüsch gehört nicht zu den Lieblingsplätzen, wo das Tier sein Geschäft verrichtet. Insofern sind normalerweise nur niedrige Pflanzen wie Erdbeeren oder Pilze vom Fuchsbandwurm gefährdet.

Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte man seine Beute erhitzen, denn ab einer Temperatur von 60 Grad sterben die Eier ab. Es reicht aber im Normalfall auch, die Beeren zu waschen. Das sollte man aber ohnehin immer tun. Denn wer weiß schon, welche Lebewesen sich sonst in die Büsche erleichtert haben.

Quelle: http://www.netzathleten.de/gesundheit/ratgeber-gesundheit/item/4391-pilze-und-beeren-wie-gefaehrlich-ist-der-fuchsbandwurm

Hier noch weitere Informationen, die ich gefunden habe als Pdf-Datei:

Pdf- Der Kleine Fuchsbandwurm Information

Pdf – Wildfrüchte und Wildkräuter essen – ohne Furcht vor dem Kleinen Fuchsbandwurm?

DER FUCHSBANDWURM Hinweise zum Schutz vor einer Erkrankung (Echinokokkose)

Mein Fazit nach der Recherche:

Bildergebnis für kräuter im wald sammeln

Wir dürften auch kein Obst und Gemüse mehr vom Bauern, Biohof oder aus dem eigenen Garten essen, denn Füchse gibt es überall. Und wenn eine Katze oder ein Hund – die auch Überträger sein können – auf unser selbst angebautes Gemüse „gepieselt“ hat – muss noch nicht einmal ein Fuchs in der Nähe gewesen sein. Ich persönliche wasche Obst, Gemüse & Kräuter gründlich, aber damit ist es dann auch gut. Ich mache mir da mehr Gedanken über die vielen schädlichen Medikamente, gentechnisch & chemisch veränderten Lebensmittel, radioaktive Verseuchung, Chemtrails und noch viele, viele andere „Miesheiten“, mit denen wir leider leben müssen. Die wirklichen Gefahren kommen vom Menschen (meine Meinung 🙂

Aber entscheidet für Euch selber – denn Ihr wisst doch:

„Wissen ist Macht und Unwissen ist Ohnmacht“!

In diesem Sinne

Grüße von Freija

 

2 Kommentare zu Der Fuchsbandwurm – übertriebene Angst? (Video)

  1. Liebe Freija, ich Wortklauber (und eher privater Schreiberling- Tagebücher only)
    liebte mich beim nicht durchgelesen haben, doch dem Ende zugehend am“Miesheiten“fest. Keine riesige Worschöpfung, doch noch nie vorher in meinem Kopf… ich weiß nich wie ich Dich blogless anschreiben könnte…Liebe Grüße erstens Dir, zweitens allen euch mitlesenden. LOVE, v.

    Gefällt 1 Person

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