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Gesünder durch weniger Medikamente? Was viele Ärzte nicht wahrhaben wollen…

Ein Artikel in der Zeitschrift „die Salzburgerin“, veröffentlicht von Dr. med. Michael Spitzbart, gefunden bei alpenschau – Informationen über Dr. Spitzbart weiter unten.

Eines vorab: dieser Artikel solle keinen Leser dazu veranlassen, seine vom Arzt verordneten Medikamente einfach abzusetzen und in den Müll zu werfen.

Aber er soll bewirken, dass Sie kritisch nachdenken und reflektieren, ob es nicht sinnvolle und wirksame Alternativen gibt.

Gegen Rückenschmerzen helfen effektiv Gymnastik und Muskelaufbau. Verschrieben bzw. gespritzt wird in der Regel aber Cortison oder Voltaren. Das lindert zwar die Schmerzen für eine Weile, heilt aber nicht.

Häufig werden auch fragwürdige Medikamente als höchst wirksam angepriesen.

Ein Beispiel: fast alle Frauen bekommen in der Brustkrebsnachsorge ein Medikament namens Tamoxifen verordnet, da es angeblich die Wahrscheinlichkeit, an einem Rezidiv zu erkranken, halbiert. So wird das den Ärzten von der Pharmaindustrie und den Frauen von den Ärzten erklärt.

Wenn man aber genauer hinsieht, relativiert sich der Nutzen des Medikamentes. Ohne Tamoxifen liegt das Risiko eines Rezidivs bei 4 Prozent. Mit Tamoxifen bei 2 Prozent. Das ist zwar auch eine Halbierung – das wird den Frauen aber so nie erklärt.

Freija:

Eine Frage ist noch offen – 4 Prozent von wie vielen Frauen?? 4 Prozent von 100 oder 1000 Frauen, die an einer solchen Statistik teilgenommen haben? Ist eine solche Statistik also glaubwürdig?

Bei den heftigen Nebenwirkungen, die dieses Medikament auslöst, würden viele Frauen das Präparat bei entsprechender Darstellung wohl eher nicht nehmen.

Freija:

Häufige Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, Benommenheit, Sinnesveränderungen (inklusive Geschmacksstörungen und Taubheit oder Kribbeln der Haut), ein erhöhtes Risiko von Blutgerinnseln (einschließlich in kleinen Gefäßen, tiefe Venenthrombose und Lungenembolie), Beinkrämpfe, Muskelschmerzen, Bauchbeschwerden (z.B. Erbrechen, Durchfall und/oder Verstopfung), Erhöhte Blutfettwerte, Anämie (Blutarmut), Veränderungen der Leberenzymwerte, Haarausfall, grauer Star, Netzhauterkrankung.

Plötzliches Auftreten von Schwäche oder Lähmungen in den Armen oder Beinen, plötzliche Schwierigkeiten beim Sprechen, Laufen, Denken oder Schwierigkeiten etwas in der Hand zu halten, können Zeichen einer reduzierten Blutversorgung im Gehirn sein. Diese Symptome können Zeichen eines Schlaganfalles sein.

weitere Informationen zu Tamoxifen

Komischerweise existieren oft höchst konträre Vorstellungen zwischen den Ärzten, die diese Medikamente verordnen, und den Patienten, die diese Pillen schlucken sollen. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele der verordneten Medikamente nicht eingenommen werden, sobald die Patienten den Beipackzettel gelesen haben.

Bei den meisten Patienten renne ich mit dem Vorschlag, Medikamente restriktiver einzusetzen, offene Türen ein. Toll wäre es, wenn auch meine Kollegen etwas umdenken würden. Doch häufig beiße ich da auf Granit.

Im Gegenteil: meine Vorschläge lösen oft wütende emotionale Proteststürme unter den reinen Schulmedizinern aus – obwohl sie eigentlich nur dem Wohl des Patienten dienen sollen.

Manchmal werden die Medikamente fast ideologisch – und nicht wissenschaftlich – verteidigt. Die Wirkung sei doch so gut!

Noch einmal ganz klipp und klar: auch ich bin froh, dass ich bei einer Lungenentzündung beispielsweise hochwirksame Antibiotika verschreiben kann. So manches Medikament ist ein wahrer Segen für die Menschheit.

Auf der anderen Seite sterben in Deutschland 5 mal mehr Menschen jährlich durch Nebenwirkungen von Medikamenten als im Straßenverkehr.

 

Da ich weiß, dass meine kritischen Bemerkungen Proteste meiner rein schulmedizinisch ausgebildeten Kollegen auslösen, behaupte ich nichts, was ich nicht beweisen kann. Ähnlich wie ich, denkt auch der Pharmakologe Professor Bruno Müller-Oerlinghausen, ehemaliger Präsident der deutschen Arzneimittelkommission. Im Spiegel–Interview (40/2009) antwortete er auf die Frage, warum in Deutschland immer mehr Medikamente verordnet werden:

„Dahinter steckt eine gigantische Marketing-Maschinerie der Pharmaindustrie, die eine wahre Gehirnwäsche bei der Ärzteschaft bewirkt hat.“ – Die Pharmaindustrie bildet die Ärzte aus. Und das macht sie sehr geschickt.

Was viele Ärzte nicht wahrhaben wollen: So manche wissenschaftliche Studien ist getürkt.

Leider sind die meisten Studien direkt oder indirekt von der Pharmaindustrie finanziert. Und deren Ergebnisse sind – höflich ausgedrückt – auffallend oft vorteilhaft für die Auftraggeber. Die meisten Universitäten müssen eingestehen, dass ein Großteil der dort laufenden Studien von der Pharmaindustrie finanziert wird, da Staatsmittel nicht zur Verfügung stehen.

Laut der renommierten Zeitschrift Nature manipuliert jeder 3. wissenschaftliche Autor seine Ergebnisse durch Unterschlagung oder Uminterpretierung von negativen Fakten,um den Interessen des Auftraggebers entgegen zu kommen. (Martinson BC et al.: Scientists behaving badly. Nature 2005; 435:737-38) (Zylka-Menhorn: Jeder Dritte ist unredlich. Deutsches Ärzteblatt 2005: 102: B1567-68).

Zudem werden Grenzwerte für den Blutdruck oder Cholesterin möglichst weit nach unten korrigiert, damit immer mehr gesunde Menschen zu Patienten werden. Dann nämlich kann man mehr Blutdrucksenker und Cholesterinblocker verordnen.

 

Die Wirkung dieser Medikamente ist in beiden Fällen jedoch mehr als zweifelhaft.Blutdruck und Cholesterin sinken zwar deutlich – das Risiko für die Folgekrankheiten (Herzinfarkt und Schlaganfall) aber wenig bis gar nicht.

Viel effektiver wären Bewegung und die richtige Ernährung. Dann sinken nämlich nicht nur Blutdruck und Cholesterin, sondern auch die Folgekrankheiten. Das schafft keine Pille der Welt, was eine halbe Stunde Bewegung täglich und gute Ernährung bewirken können!

Fragen Sie Ihren Hausarzt immer nach Alternativen zu den Medikamenten.

Signalisieren Sie, dass Sie auch gerne dazu bereits sind, selbst etwas für Ihre Gesundheit zu tun.

Hinterfragen Sie die Wirksamkeit der Medikamente ganz genau. Sinken nicht nur Blutdruck und Cholesterin, sondern auch die Folgekrankheiten?

Wenn Ihr Hausarzt da einmal recherchiert, wird er auch kritischer denken.

Freija:

Wenn er denn recherchiert!!! Wenn er jedoch zu sehr „Gehirn gewaschen“ und deshalb zu eingeschränkt in seinem Denken ist, wird er seinen gutgläubigen Patienten gegenüber einen überzeugenden Vortrag über die Wirkung seines Medikamentes und die Notwendigkeit der Einnahme halten!!! Und wer seinem Arzt bedingungslos vertraut, schluckt dann die Pille.

Dr. med. Michael Spitzbart

Home Dr. med. Michael Spitzbart  

Dr. med. Michael Spitzbart, Jahrgang 1957. Nach dem Medizinstudium in den USA und an verschiedenen deutschen Universitäten erfolgte nach längerer chirurgischer Tätigkeit die Ausbildung im Fachgebiet Urologie am Klinikum Nürnberg.

Dr. Spitzbart ist heute spezialisiert auf präventive und orthomolekulare Medizin und leitet die erste Praxis Deutschlands für Gesunde.

Bei seinen Behandlungskonzepten sucht er stets nach einer ursächlichen Therapie für die Probleme seiner Patienten. Speziell den immens zunehmenden Volkskrankheiten Burnout und Depression steht die Medizin hilflos gegenüber und behandelt häufig nur das Symptom und nicht die Ursache der Erkrankung.

Hier verzeichnet Dr. Spitzbart große Erfolge mit seiner Methode der sanften und ursachenbezogenen Medizin. Insbesondere über die Ernährung können wir vielen Krankheiten vorbeugen und häufige Mangelzustände ausgleichen.

Dr. Spitzbart zählt zu den bekanntesten Gesundheitsexperten Europas und ist ein international gefragter Referent zum Thema Stressbewältigung im Management. Er blickt auf weit über 1000 Vorträge auf Kongressen, Fachtagungen und Symposien zurück. Renommierte Firmen binden ihn bei Fragen des Gesundheitsmanagements und der Mitarbeitermotivation ein.

Für sein Sachbuch „Fit Forever – 3 Säulen für Ihre Leistungsfähigkeit“ erhielt Dr. Spitzbart vom Weltverband der Schriftsteller den „Oscar der Buchbranche“, den Europapreis für Literatur 2004 in der Rubrik Non Fiction (Sachbuch).


2005 erschien im Bertelsmann-Verlag „Leben Sie Ihr Glück“, 2010 im Rowohlt-Verlag „Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten!“ 2012 folgte im Kösel-Verlag „Erschöpfung und Depression – wenn die Hormone verrückt spielen“.

Präzise wie nirgendwo sonst werden hier die Prävention sowie die ursächliche Behandlung der enorm steigenden psychosozialen Krankheiten beschrieben, und zwar ohne Psychopharmaka. Die Bücher von Dr. Spitzbart wurden in viele Sprachen übersetzt, u.a. in chinesisch und japanisch.

Es grüßt Euch

Freija

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