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Die besten Calciumquellen

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Die beste Calciumquelle zu finden, ist gar nicht so einfach. Denn die Auswahl ist sehr gross. Die bekanntesten Calciumquellen sind Calciumcitrat und Calciumcarbonat. Während das Calciumcitrat jedoch im Labor seinen Ursprung hat, gibt es das Calciumcarbonat aus ganz natürlichen Calciumquellen. Wir stellen Ihnen daher nicht nur die besten Calciumquellen vor, sondern auch die natürlichsten. Erfahren Sie ausserdem, welche Calciumverbindungen am besten resorbiert werden, für wen welches Calcium ideal ist und auch wie Sie Calcium am besten einnehmen.

Calciumquelle kaufen

Calcium kaufen, kann eine echte Herausforderung werden – zumindest dann, wenn man nicht zum erstbesten Calciumpräparat greifen will. Werfen Sie in jedem Falle einen gründlichen Blick auf die Zutatenliste der von Ihnen auserwählten Calciumquelle, denn diese kann sehr lang sein.

Calcium – als Brausetablette?

Neben Calcium finden sich dort häufig viele völlig unnötige, wenn nicht gar ungesunde Zutaten. Oft sind es Brausetabletten mit vielleicht dieser Zusammensetzung:

SäuerungsmittelZitronensäure, Calciumcarbonat, Füllstoff: Sorbit,Traubenzucker, Säureregulator Natriumhydrogencarbonat,Vitamin C, Aroma, Trennmittel: Polyvinylpyrrolidon, Siliciumdioxid, Vitamin E (Vitamin E, modifizierte Stärke, Maltodextrin, Trennmittel), SüssungsmittelAspartamund Acesulfam-K, Betacarotin (Betacarotin, Antioxidationsmittel: Alpha-Tocopherol, Ascorbylpalmitat, Natriumascorbat, Isomalt, Gelatine, Maisstärke), Emulgator: Zuckerester von Speisefettsäuren.

Moment, könnten Sie jetzt denken, eigentlich wollte ich nur Calcium. Bekommen haben Sie aber eine aromatisierte Zucker-Süssstoff-Säure-Mischung mit ein bisschen Calcium darin.

Calcium – als Tablette zum Schlucken?

Wählen Sie nun als Calciumquelle Calciumtabletten, die man schluckt, dann reduziert sich die Inhaltsstoffliste ein wenig und könnte so aussehen:

Calciumcarbonat, Füllstoff Gummi arabicum, Füllstoff Cellulose, Füllstoff vernetzte Carboxymethylcellulose, Überzugsmittel Hydroxypropylmethylcellulose, FarbstoffTitandioxid, Trennmittel Magnesiumsalze der Speisefettsäuren, Überzugsmittel Schellack, Trennmittel Talkum, Olivenöl, Trennmittel Siliciumdioxid, Emulgator Polysorbat 80, Pterolyglutaminsäure, D-Biotin, Cholecalciferol.

Füllstoffe, wohin das Auge reicht, dazu Farbstoffe, Trenn- und Überzugsmittel. Und all das nur, weil man den Calciumspiegel ein wenig auffrischen will? Aber es kommt noch besser: Für Menschen mit Affinität zu E-Stoffen gibt es Calcium-Präparate der folgenden Art:

Calciumcarbonat, Füllstoffe: E460, E468, E464; Stabilisatoren: E1201, E1202; Trennmittel: E553b, Gelatine, Saccharose, Emulgatoren E433, E470b; Stärke, pflanzliches Öl gehärtet; Vitamin D3, Farbstoff E 171.

Diese Inhaltsstoffliste ist ohne eine E-Nummern-Tabelle gar nicht entzifferbar, so dass derartige Produkte schon allein aufgrund der umständlichen und kundenunfreundlichen Deklarierung gemieden werden sollten.

Calcium – als Zuckerbonbon?

Für ausgeprägte Naschkatzen bietet der Calcium-Markt gar sog. Calcium-Bonbons, die man lutschen oder kauen kann. Da darin auch etwas Vitamin D3 enthalten ist, schreibt der Hersteller über sein Produkt:

Calcium und Vitamin D3 können zum Erhalt von Knochen und Zähnen beitragen.“

Offenbar vergisst er dabei völlig, dass Zucker für die Zähne nicht gerade das Gelbe vom Ei ist. Denn nicht etwa Calcium ist die Hauptzutat der Calcium-Bonbons, sondern Zucker (Saccharose, Glucosesirup und Honig). Die Wirkungen der verschiedenen Zuckerarten finden Sie in unserem Zuckerlexikon.

Dazu wird ein bisschen Calcium gemischt, unterschiedliche Aromen und zur Krönung eine Portion Kondensmilch. Die Zusammensetzung sieht dann auch wirklich eher nach Bonbon als nach Nahrungsergänzung aus:

Saccharose, Glucosesirup, Calciumcarbonat, Kokosöl, Calciumcitrat, Gelatine, Kondensmilch, Bienenhonig, natürliches Honigaroma, Vanillepaste, Aroma (Vanillin), Vitamin D3, Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren, Natriumchlorid, Farbstoff (beta-Carotin)

Zur Erinnerung: Eigentlich will man sich mit einem Calciumpräparat etwas Gutes tun! Auch ist Calcium geschmacklos. Es schmeckt also nicht etwa entsetzlich bitter, so dass man seinen Eigengeschmack mit aller Macht maskieren müsste.

Warum also all die Zusätze und Geschmacksstoffe? Warum auch noch in Nahrungsergänzungen Zucker mischen, wenn man in einer gesunden Ernährung diesen doch gerade meiden will? Warum Aromen? Warum Süssstoffe?

Antworten gibt es auf diese Fragen keine. Aber es gibt Calciumpräparate, die völlig ohne Zusätze auskommen.

Die besten Calciumquellen sind Calciumpräparate ohne Zusätze

Meist handelt es sich bei den besten Calciumquellen um Präparate aus reinem Calciumcitrat oder es sind natürliche Calciumquellen, die hauptsächlich aus Calciumcarbonat bestehen:

So steht beispielsweise 100prozentiges Calciumcitrat in Pulverform zur Verfügung, wodurch Tablettierhilfsstoffe überflüssig werden. Kapseln mit Calciumcitrat sind ebenfalls erhältlich. Hochwertige Calciumkapseln enthalten nichts als Calciumcitrat plus ein wenig Cellulose für die Kapsel.

Allerdings stammt Calciumcitrat ausnahmslos aus dem Labor, wo es aus Zitronensäure und Calciumhydroxid hergestellt wird – und stellt daher aus unserer ganzheitlichen Sicht (trotz sehr guter Bioverfügbarkeit) nicht die rundum beste Calciumquelle dar.

Bevorzugt man eine natürliche Calciumquelle, dann ist das Calciumcarbonat eine viel bessere Idee.

Zwar gibt es auch dieses in isolierter oder synthetischer Form aus dem Labor (für Präparate, die zu 100 Prozent aus Calciumcarbonat bestehen). Zusätzlich stehen im Bereich Calciumcarbonat aber auch natürliche Calciumquellen zur Verfügung:

Calciumquelle Calciumcarbonat – am besten natürlich

Natürliche Calciumcarbonatquellen gibt es ganz unterschiedliche mit ganz unterschiedlichen Herkünften. Aus Gestein stammt das Dolomit; aus dem Skelett einer Koralle das Pulver der Sango Meeres Koralle.

Und eine Alge namens Lithothamnium calcareum ist ebenfalls eine ganz herausragende natürliche Calciumquelle.

Calciumcarbonat in Dolomit und der Sango Meereskoralle

Die Sango Meeres Koralle und das Dolomit bestehen nicht nur aus Calciumcarbonat, sondern liefern zusätzlich noch Magnesium (in Form von Magnesiumcarbonat).

Beide Mineralstoffe liegen sowohl in der Koralle als auch im Dolomit im sehr guten Verhältnis von 2 : 1 (Ca : Mg) vor, so dass beide Mineralien bestmöglich verwertet werden können.

Während Dolomit aber ausschliesslich aus Calcium und Magnesium besteht, sind in der Sango Meeres Koralle noch 70 weitere Spurenelemente enthalten, allerdings in sehr kleinen Mengen, was bei manchen Spurenelementen jedoch bereits ausreichend sein kann.

Die Sango Meeres Koralle ist ferner ein Lebewesen (Tier) und kein Gestein wie das Dolomit. Das als Sango Meeres Koralle bezeichnete Calciumpulver wird aber nicht vom lebenden Tier gewonnen. Korallen bilden ständig neues Skelettmaterial.

Aus dem alten Skelett entstehen die bekannten Korallenriffe. Grosse Teile der toten Skelette brechen immer wieder ab und fallen auf den Meeresgrund, von wo sie aufgesammelt werden können, um das Sango Pulver daraus zu gewinnen.

Die ursprüngliche Lebendigkeit der Sango Meeres Koralle zeigt sich darin, dass sie besser als Dolomit resorbiert werden kann.

Calciumcarbonat in Lithothamnium calcareum

In Form von Calciumcarbonat liegt auch das Calcium in der calciumreichen Rotalge Lithothamnium calcareum vor. Die Alge wird getrocknet und fein pulverisiert und kann jetzt milligrammweise eingenommen werden.

Sie besteht zu 30 Prozent aus reinem Calcium, was eine Calciumcarbonatgehalt von über 80 Prozent entspricht, während der Magnesiumcarbonatgehalt eher niedrig ist und bei etwa 6 Prozent liegt.

Das Algencalcium ist eine sehr gute Calciumquelle, da seine Bioverfügbarkeit ausserordentlich gut sein soll, worauf wir im nächsten Kapitel noch näher eingehen werden.

Als Meereslebewesen ist die Alge recht jodreich. Das kann einerseits positiv sein, wenn man seine Jodversorgung auf Vordermann bringen will. Andererseits kann es ungünstig für jene Menschen sein, die beispielsweise eine Jodallergie oder ein Schilddrüsenproblem haben.

Denn in 3 Gramm der Alge können bis zu 600 Mikrogramm Jod stecken, was in Anbetracht des Tagesbedarfs für Erwachsene von 200 Mikrogramm doch sehr viel ist.

Allerdings schwankt der Jodgehalt in Lithothamnium calcareum beträchtlich, so dass es ideal wäre, wenn die entsprechenden Hersteller regelmässige Analysen durchführen liessen und den Jodgehalt auf der Calciumpulver-Packung bzw. dem angereicherten Getränk deklarieren würden.

Denn die Alge wird schon seit vielen Jahren zur Calciumanreicherung in pflanzliche Drinks gemischt, wie z. B. Soja– oder Reisdrinks.

Die Sango Meeres Koralle stammt zwar auch aus dem Meer, doch enthält sie pro Tagesdosis nur etwa 17 Mikrogramm Jod, so dass sie die Jodversorgung optimieren kann, aber kein Risiko der Überdosierung birgt.

Calciumquelle Calciumgluconat und Calciumlactat

Calciumgluconat wird – meist gemeinsam mit Phosphaten und Fluoriden– bevorzugt in Calciumpräparaten verwendet, die bei Osteoporose eingesetzt werden und rezeptpflichtig sind.

Calciumgluconat ist überdies in der Notfallmedizin eine gängige Calciumverbindung, die in Infusionslösungen enthalten ist.

In frei verkäuflichen Nahrungsergänzungsmitteln ist Calciumgluconat und auch viele andere Calciumverbindungen – wie Calciumlactat – eher selten vertreten. Calciumlactat wird gelegentlich zur Calciumanreicherung von Obstsäften eingesetzt.

Beide Calciumverbindungen werden im Labor hergestellt, das Calciumgluconat auf biotechnologischem Wege mit Hilfe von meist gentechnisch hergestellten Enzymen.

Als Ausgangsmaterial für die Herstellung der Gluconsäure (für Calciumgluconat) wird nicht selten Genmais verwendet. Calciumlactat wird hingegen synthetisch aus der Milchsäure hergestellt.

Besonders natürlich sind diese Calciumverbindungen also nicht – und da ihre Bioverfügbarkeit nicht besser ist als die der anderen Calciumpräparate, gehen wir im Folgenden nicht weiter auf sie ein.

(Unter Bioverfügbarkeit versteht man den prozentualen Anteil eines Stoffs – hier Calcium – der vom Körper aus einer Calciumquelle auch resorbiert, also aufgenommen werden kann.)

Calciumcarbonat oder Calciumcitrat – Welches ist die beste Calciumquelle?

Als beste Calciumquellen stehen somit entweder das Calciumcitrat oder das Calciumcarbonat zur Auswahl.

Zwar gilt Calciumcitrat – wie oben erklärt – nicht als natürliche Calciumquelle, doch möchten wir an dieser Stelle die beiden Calciumquellen in Bezug auf ihre Bioverfügbarkeit in Augenschein nehmen, und diese ist beim Calciumcitrat nun einmal sehr gut.

Viele glauben aber, dass das Calcium am allerbesten aus Calciumcitrat resorbiert werden könne und weniger gut aus dem Calciumcarbonat.

Denn egal, wie viel Calcium man auch schluckt – ob 200 oder 1000 mg – der Organismus wird selten 100 Prozent davon aufnehmen. Ein Teil wird immer über die Nieren wieder ausgeschieden werden.

Natürlich möchte man den Teil, der ausgeschieden wird, möglichst gering halten, um von der Nahrungsergänzung auch bestmöglich profitieren zu können. Welche Calciumquelle ist also die beste?

Studie aus 2014: Calciumcarbonat besser als Calciumcitrat

Studien zufolge galt Calciumcitrat jahrelang als das bessere Calciumpräparat. Es werde bis um das 2,5fache besser resorbiert, wurde immer wieder verkündet.

Eine neuere Studie aus dem Jahr 2014 ergab jedoch, dass Calciumcitrat nicht zwingend das bessere Calcium sein muss. Im Gegenteil, sie weist das Calciumcarbonat als die deutlich bessere Verbindung aus.

Man gab in dieser Untersuchung den Testpersonen (gesunden Frauen zwischen 25 und 45 Jahren) entweder zwei Tabletten mit jeweils 500 mg Calcium als Calciumcitrat oder 1000 mg Calcium als Calciumcarbonat in Pulverform.

Es zeigte sich, dass der Calciumspiegel im Blut der Probandinnen höher war, wenn sie das Carbonat eingenommen hatten – und zwar sowohl eine, zwei als auch vier Stunden nach der Einnahme des jeweiligen Calciumpräparates.

Calciumcarbonat braucht Magensäure – Calciumcitrat nicht

Allerdings enthielt das Calciumcarbonatpulver in der beschriebenen Studie mehr Vitamin D(1000 IE) als das Calciumcitratpräparat (400 IE), und Vitamin D verstärkt bekanntlich die Resorption des Calciums.

An der Studie nahmen ausserdem gesunde Personen teil. Wer jedoch beispielsweise bereits eine Osteoporose entwickelt hat, ist nicht mehr gesund.

Schon allein die Tatsache, dass überhaupt eine Osteoporose entstehen konnte, weist darauf hin, dass der jeweilige Mensch möglicherweise an Mineralstoffresorptionsstörungen leidet, z. B. aufgrund eines Magensäuremangels.

(Zur Aufnahme von Mineralstoffen aus der Nahrung ist die Magensäure zwingend erforderlich).

Auch Menschen mit chronischen Magenproblemen oder solche, die Säureblocker einnehmen, haben meist Resorptionsstörungen und können daher das Calcium aus der Nahrung nur noch schlecht aufnehmen.

(Säureblocker sind Medikamente mit den Wirkstoffen Omeprazol, Pantoprazol o. ä.)

Wer aber das Calcium aus der Nahrung kaum noch aufnehmen kann, hat auch ein Problem bei der Resorption von Nahrungsergänzungsmitteln aus herkömmlichem Calciumcarbonat. Denn zu seiner Aufnahme wird in jedem Fall genügend Magensäure benötigt, was bei Calciumcitrat nicht der Fall ist.

Wer jedoch unter zu viel Magensäure leidet, wird mit den Carbonaten geradezu glücklich werden. Das Calcium löst sich in diesem Fall sehr gut, und die Carbonate wirken sich gleichzeitig lindernd bei Sodbrennen und verwandten Beschwerden aus.

Natürliches Calciumcarbonat mit hoher Bioverfügbarkeit: Sango Meeres Koralle

Natürliche Calciumcarbonatquellen wie die Sango Meeres Koralle oder das Algencalcium sind jedoch viel leichter resorbierbar als isolierte und konzentrierte Calciumcarbonate. Im Falle der Sango Meeres Koralle zeigte sich dies in einer placebokontrollierten Cross-over-Studie aus dem Jahr 1999.

Die Teilnehmer, die als Nahrungsergänzung die Sango Meeres Koralle zu sich nahmen, wiesen letztendlich viel höhere Calciumresorptionswerte auf als jene, die das gewöhnliche Calciumcarbonat eingenommen hatten.

Auch die Bioverfügbarkeit des Calciums aus der Lithothamnium-Alge ist nicht vergleichbar mit herkömmlichem Calciumcarbonat und auch nicht mit Lebensmitteln, die als hochwertige Calciumquellen gelten, wie etwa Milch.

Während Milchcalcium (z. B. aus Joghurt) zu 43 Prozent und Calcium aus Birnen zu 67 Prozent resorbiert werden kann (was bereits sehr gute Werte sind), wird das Calcium aus der Alge offenbar zu 75 Prozent resorbiert – wie Untersuchungen des französischen Centre D’Études et de Valorisation des Algues CEVA aus dem Jahre 2007 zeigten.

Sicher wird auch diese gute Resorbierbarkeit mit ein Grund dafür sein, dass Lithothamnium calcareum schon so lange zur Calciumanreicherung pflanzlicher Drinks verwendet wird.

Schon 3 Gramm der Alge pro Liter genügen, um das Getränk mit demselben Calciumgehalt auszustatten, wie er auch für Milch üblich ist (120 mg pro 100 g).

Bioverfügbarkeit von Calciumcarbonat erhöhen

Natürliche Calciumcarbonatquellen sind daher eine sehr gute Wahl. Und will man ihre Bioverfügbarkeit noch weiter erhöhen oder fürchtet man einen Magensäuremangel, gibt man einfach etwas Zitronensaft hinzu.

Die enthaltene Fruchtsäure wandelt einen Teil des Carbonats in Calciumcitrate um, so dass man auf diese Weise eine hervorragende, aber natürliche Carbonat-Citrat-Kombination erhält.

Welche Calciumquelle ist für wen die beste?

Letztendlich kommt es auch auf den persönlichen Zustand, die Vorlieben (natürliche Produkte – ja oder nein) und die individuelle Situation an, welche Calciumquelle nun die beste ist:

Wer gerne ein natürliches Calciumpräparat möchte, greift zur Sango Meeres Koralle oder Lithothamnium calcareum.

Wer Jodmangel befürchtet, nimmt Lithothamnium calcareum, wer ein wenig seine Jodversorgung optimieren will, nimmt die Sango Meeres Koralle, wer Jod gänzlich meiden will oder muss, greift zu Calciumcitrat.

Wer Magensäuremangel hat, nimmt Sango oder Lithothamnium jeweils mit ein wenig Zitronensaft oder aber Calciumcitrat. Wer mit Magensäureüberschuss zu kämpfen hat, nimmt ein Calciumcarbonat.

Wie Sie Calciumpräparate am besten einnehmen, ob mit dem Essen oder nüchtern, in welcher Dosierung, in wie vielen Tagesportionen und gemeinsam mit welchen Vitaminen und Mineralstoffen, lesen Sie hier: Calcium richtig einnehmen

Die beste Calciumquelle kaufen – und die natürlichste

Wer es noch natürlicher als Sango mag und wegen des Jods die Lithothamnium-Alge nicht nehmen will, kann auch auf eine ganz andere sehr gute Calciumquelle zurückgreifen, nämlich auf calciumhaltige pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel, wie z. B. Moringa(10 g Moringapulver liefern 200 mg Calcium und damit ein Fünftel des Tagesbedarfs) oder das Brennnesselblattpulver (10 g Brennnesselpulver enthalten um die 100 mg Calcium).

Zwar handelt es sich hierbei nicht um konkrete Calciumpräparate, doch versorgen diese ganzheitlichen Pflanzenprodukte mit weit mehr Nähr- und Vitalstoffen als einfach nur Calcium. Und da in der Pflanze die verschiedenen Nähr- und Vitalstoffe miteinander im Verbund und in der natürlichen Kombination vorliegen, fördern sie gegenseitig ihre Verwertung und Wirkung im Organismus. Wenn Sie sich jetzt also aufmachen, um Calcium zu kaufen, so hoffen wir, dass Sie über die dazu nötigen Informationen verfügen, um die für Sie beste Calciumquelle zu finden.

Selbstverständlich können Sie auch Ihre Ernährung calciumreich gestalten (und zwar ohne Milchprodukte essen zu müssen). Alle Informationen zu einer calciumreichen pflanzlichen Ernährung finden Sie hier: Calciumbedarf mit der Ernährung decken

Calcium richtig einnehmen

Ein Calciummangel kann langfristig krank machen. Wer jedoch Calcium in Form einer Nahrungsergänzung einnehmen möchte, weiss möglicherweise nicht immer, wie und wann dies am besten zu bewerkstelligen ist. Wir erklären, wie Sie herausfinden können, ob Sie zusätzliches Calcium benötigen und in welcher Form Sie es einnehmen können. Sie erfahren ausserdem, zu welcher Tageszeit Sie Calcium am besten nehmen, wie Sie es mit den Mahlzeiten kombinieren und ob Sie Calcium mit anderen Nahrungsergänzungen zusammen einnehmen können oder besser nicht.

Calcium als Nahrungsergänzung – Die richtige Einnahme

Um bestmöglich von Calciumpräparaten profitieren zu können, sollte man das Calcium nicht einfach zwischen Tür und Angel einnehmen, sondern bei der Einnahme einige Dinge beachten. Wir erklären, wie man Calcium richtig einnimmt.

Wie wichtig eine Nahrungsergänzung mit Calcium ist, zeigen längst Studien, denn Calciummangel ist gar nicht so selten – auch wenn es gemeinhin gerne heisst, die Bevölkerung sei mit der herkömmlichen Ernährung bestens mit Nähr- und Vitalstoffen versorgt und man solle bloss keine Nahrungsergänzungen einnehmen.

Im Jahr 2010 las man im renommierten Journal of Nutrition, dass nur 15 Prozent der 9- bis 13jährigen Mädchen, weniger als 10 Prozent der 14- bis 18jährigen Mädchen sowie weniger als 10 Prozent aller Frauen über 50 Jahren über die Ernährung ausreichend Calcium zu sich nehmen. Die Studie bezog sich nicht auf ein Entwicklungsland, sondern auf die ganz normale US-Bevölkerung.

In einer Studie vom Mai 2015 untersuchte man die Nährstoffversorgung von Kindern in Europa und stellte auch hier fest, dass latente Vitalstoffmängel (darunter auch eine zu geringe Calciumzufuhr) keine Seltenheit sind. In manchen Lebenssituationen ist die Einnahme von zusätzlichem Calcium daher dringend erforderlich.

Calciummangel ist nicht einfach diagnostizierbar

Calcium ist ein wichtiger Mineralstoff, ja, mengenmässig sogar der wichtigste Mineralstoff des Menschen. Im Körper befindet sich der Grossteil des Calciums (99 Prozent) zusammen mit Magnesium und Phosphat in den Knochen und Zähnen. Nur 1 Prozent schwimmt im Blut und in anderen Körperflüssigkeiten – und genau das ist das Problem, wenn man messtechnisch herausfinden möchte, ob man gut mit Calcium versorgt ist oder nicht.

Denn im Blut bleibt der Calciumspiegel immer recht identisch, ganz gleich wie die Versorgung des Organismus aussieht. Zwar schwankt auch im Blut der Calciumspiegel je nach Tageszeit ein wenig, da er von verschiedenen Hormonen abhängig ist, die ihre aktiven und weniger aktiven Phasen haben. Da in den Knochen jedoch naturgemäss sehr viel Calcium vorhanden ist, steht dem Blut hier ein wunderbares Reservoir zur Verfügung, aus dem es sich jederzeit bedienen kann.

Den persönlichen Calciumbedarf einschätzen

Man müsste also eher den Calciumgehalt der Knochen messen, um den persönlichen Calciumstatus herauszufinden, was jedoch meist nur zur Osteoporoseabklärung gemacht wird. Sehr viel sinnvoller ist es überdies, schon präventiv tätig zu werden, also noch bevor man eine schwindende Knochendichte erkennen könnte.

Zu diesem Zweck überprüft man seine Ernährung, seinen Gesundheitszustand und seine Lebensweise. Welche Faktoren hier konkret überprüft werden sollten, hatten wir bereits hier beschrieben: Calciummangel beheben. Man kann sich z. B. die folgenden Fragen stellen:

  • Wie viel Calcium liefert meine Nahrung?
  • Achte ich bei der Zusammenstellung meiner Ernährung auf Faktoren, die die Calciumaufnahme fördern bzw. meide ich Faktoren, die meine Calciumversorgung verschlechtern könnten? (Beispiel: Früchte fördern die Calciumaufnahme, zu viel Salz sowie Kaffee und schwarzer Tee verschlechtern die Calciumbilanz)
  • Nehme ich Medikamente, die zu Calciumverschleiss führen, den Calciumbedarf erhöhen oder die Calciumresorption hemmen (z. B. SäureblockerCortisonSchilddrüsenhormoneAbführmittel etc.)?
  • Habe ich Gesundheitsbeschwerden, die einen Calciummangel begünstigen, z. B. Magenproblemechronische Darmerkrankungen, Nierenfunktionsstörungen?
  • Bewege ich mich genug, was den Calciumeinbau in die Knochen fördert?
  • Nehme ich genügend Vitalstoffe zu mir? Z. B. Vitamin D, das die Resorption von Calcium aus dem Darm fördert und Vitamin K, das den Calciumeinbau in die Knochen unterstützt?
  • Ist mein Calciumbedarf vielleicht derzeit so hoch, dass ich ihn allein über die Ernährung nicht decken kann? (Z. B. wenn die Gefahr einer Osteoporose droht)

Anhand Ihrer Antworten können Sie erstens einschätzen, ob Sie eine Nahrungsergänzung mit Calcium einnehmen sollten und Sie können zweitens entscheiden, welche Änderungen Ihrer Lebensweise Sie herbeiführen sollten, um künftig für eine bessere Calciumverwertung zu sorgen (sich mehr bewegen, Vitamine D und K einnehmen etc.). Sicher hilft Ihnen Ihr Arzt, Heilpraktiker oder ganzheitlicher Ernährungsberater bei der Beantwortung der obigen Fragen.

Die richtige Calcium-Dosis festlegen

Wenn Sie sich sodann für ein passendes Calciumpräparat entschieden haben, heisst es, die richtige Dosis festzulegen, die Sie benötigen. Informationen dazu erfahren Sie u. a. hier: Calciummangel beheben

Der Calciumbedarf pro Tag wird im Allgemeinen für Erwachsene mit 1000 bis 1200 mg angegeben. Diese Calciummenge umfasst die Gesamtcalciumaufnahme pro Tag (dazu zählt also der Calciumgehalt der Nahrung und auch jener in Nahrungsergänzungen).

Enthält Ihre tägliche Ernährung beispielsweise 600 mg Calcium, könnten Sie 400 mg über eine Nahrungsergänzung zu sich nehmen.

Sobald Sie sich für eine bestimmte Dosis entschieden haben, geht es darum, wie und wann Sie Calciumpräparate am besten einnehmen.

Calcium richtig einnehmen

Calciumpräparate richtig einzunehmen, ist schon fast eine Kunst. Denn selbst, wenn man ein hervorragendes Calcium zu Hause hat, es aber falsch einnimmt, kommt man nicht umfassend in den Genuss des Calciums oder verträgt es womöglich nicht so gut. Daher nachfolgend die wichtigsten Tipps zur richtigen Calciumeinnahme:

Calcium mit dem Essen oder nüchtern einnehmen?

Calciumcarbonat benötigt ausreichend Magensäure, um optimal resorbiert werden zu können, ganz besonders isoliertes Calciumcarbonat (üblicherweise in Brausetabletten enthalten), weniger die natürlichen Calciumcarbonate wie die Sango Meeres Koralle und die Alge Lithothamnium calcareum.

Wer nur über wenig Magensäure verfügt und Calciumcarbonat zum Essen nimmt, läuft Gefahr, dass das Calciumcarbonat die sowieso schon geringfügige Magensäure noch weiter reduziert, nämlich neutralisiert. Daher nimmt man es am allerbesten ausserhalb der Mahlzeiten – und zwar auf möglichst viele kleine Dosen verteilt (siehe nächster Punkt).

Bei Magensäureüberschuss ( Sodbrennen etc.) wirkt Calciumcarbonat lindernd, so dass man es in diesem Fall einnehmen kann, sobald die einschlägigen Beschwerden plagen, also auch zum oder unmittelbar nach dem Essen.

Calciumcitrat benötigt zur Resorption keine Magensäure. Es kann daher im Grunde zu einem x-beliebigen Zeitpunkt eingenommen werden – ob nüchtern, zum Essen oder nach dem Essen ist somit fast gleichgültig.

Allerdings hat die Einnahme von Calcium – ob Citrat oder (bei ausreichender Magensäure) Carbonat – zum Essen auch einen eindeutigen Vorteil: Ist der Körper gerade mit der Verdauungsarbeit beschäftigt, dann ist die Darmpassage des Calciums verlangsamt, was dem Darm über einen längeren Zeitraum hinweg die Gelegenheit gibt, das Calcium in aller Ruhe und somit in höheren Mengen aufzunehmen.

Auch führt die Einnahme von Calciumcitrat auf leeren Magen bei manchen Menschen zu Magendrücken, so dass die Einnahme zu den Mahlzeiten oft angenehmer ist.

Wenn Sie ein Calciumcarbonat zu Hause haben, es aber nicht so gut vertragen (u. U. aufgrund von Magensäuremangel), dann geben Sie etwas Zitronensaft dazu, was die Verträglichkeit steigert.

Besser mehrere kleine Calcium-Portionen als eine Große

Aus einer Mahlzeit können allerhöchstens 500 mg Calcium resorbiert werden, häufig auch weniger – immer abhängig von den individuellen Resorptionsfähigkeiten, vom eigenen Vitamin-D-Spiegel und auch abhängig davon, woraus die Mahlzeit bestand und welche Nährstoffe sonst noch gerade resorbiert werden müssen.

Würden Sie also Ihren Calcium-Tagesbedarf von 1000 mg auf einmal zu sich nehmen, dann würde das zwar Ihre Nieren belasten (weil höchstens die Hälfte davon resorbiert werden würde und die Nieren den Rest ungenutzt wieder ausleiten müssen), Ihr Tagesbedarf wäre aber noch lange nicht gedeckt.

Am allerbesten ist es daher, wenn Sie die tägliche Calciumdosis, die Sie einnehmen möchten, in mindestens zwei Dosen aufteilen, z. B. zweimal je 300 oder 400 mg. Gerne können Sie das Calcium auch auf drei oder mehr Dosen aufteilen, wenn Sie organisatorisch damit nicht überfordert sind.

Mehrere kleine Dosen können stets besser und umfassender aufgenommen werden als wenige grosse. Besonders einfach geht das mit den Sango Tabs, die auch unterwegs einfach gekaut werden können.

Man kann auch die Calcium-Tagesdosis morgens mit einem Schuss frisch gepressten Zitronensaft in eine Flasche Wasser geben und davon immer wieder einen Schluck trinken.

Lediglich bei der therapeutischen Anwendung von Calcium zur Vorbeugung der Osteoporose in oder nach den Wechseljahren und wenn die Ernährung calciumarm gestaltet wird, lohnen sich offenbar höhere Dosen, wie im nächsten Abschnitt erklärt wird:

Calcium morgens oder abends einnehmen?

Gerade wenn man verstärkten Knochenabbau verhindern will, möchte man bei der Calciumeinnahme keinen Fehler machen.

In einer Studie mit Frauen nach der Menopause hatte sich gezeigt, dass eine einmalige Dosis in Höhe von 1000 mg am Abend bereits ein solcher Fehler wäre. Diese Einnahme-Methode konnte zwar den Knochenabbau über Nacht aufhalten, aber nicht am folgenden Tag.

Die Einnahme von morgens 500 mg und abends 500 mg reduzierte wiederum den Knochenabbau am Tag, jedoch nicht in der Nacht. Erst bei einer Einnahme von 500 mg morgens und 1000 mg am Abend konnte der Knochenabbau sowohl über Nacht als auch tagsüber gehemmt werden. Wohlgemerkt, diese Studie betraf Frauen nach der Menopause, die konkret zur Risikogruppe für Osteoporose gehörten.

Dennoch wird häufig die Einnahme von Calcium am Abend empfohlen, um einen nächtlichen Knochenabbau zu verhindern. Wie jedoch im vorigen Abschnitt erklärt, ist die allerbeste Lösung jene, Calcium in mehreren kleinen Dosen über den Tag verteilt einzunehmen, wobei man die letzte Dosis natürlich dann auch auf den Abend vor dem Schlafengehen legen kann.

Vitamin D & Co. nicht vergessen!

Natürlich muss bei der Einnahme von Calciumpräparaten auch an jene Nähr- und Vitalstoffe gedacht werden, die der Organismus sowohl für die Resorption als auch für die Verwertung des Calciums benötigt.

Fehlen diese Begleitstoffe, wäre alle Calcium-Mühe umsonst. Selbst die beste Calciumquelle könnte dann nicht wie erhofft wirken, ja, es käme zu einem Calciummangel trotz hervorragender Calciumeinnahme.

Vitamin D

An erster Stelle steht hier das Vitamin D. Ohne Vitamin D kann Calcium nicht aus dem Darm resorbiert werden. Bedenken Sie jedoch, dass Sie umso mehr Calcium resorbieren, je mehr Vitamin D Sie nehmen.

Wenn Sie also langfristig hohe Vitamin-D-Dosen einnehmen, dann kann dies auch zu einer Calcium-Überdosierung führen, falls Sie gleichzeitig verstärkt Calciumpräparate zu sich nehmen.

Nehmen Sie daher in diesem Fall nur so viel Calcium ein, wie Sie auch tatsächlich benötigen. Denn der angegebene Tagesbedarf von 1000 bis 1200 mg Calcium für Erwachsene geht von einer Resorptionsquote von gerade einmal 30 Prozent aus. Diese Quote kann sich aber bei hohen Vitamin-D-Dosen stark erhöhen.

Zu einer Nahrungsergänzung mit etwa 500 mg Calciumcarbonat genügt im Allgemeinen die Einnahme von 1000 bis maximal 2000 IE Vitamin D3 pro Tag – vorausgesetzt Ihr Vitamin-D-Spiegel liegt in akzeptablen Bereichen.

Falls nicht, muss dieser natürlich mit höheren Vitamin-D-Dosen wieder in den Normalbereich gebracht werden. Reduzieren Sie in dieser Zeit jedoch die Dosis Ihrer Calciumnahrungsergänzung. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: Vitamin D – Die richtige Einnahme

Vitamin K2

Vitamin K2 ist für die ordnungsgemässe Umverteilung des Calciums im Körper zuständig. Ist ausreichend Vitamin K2 vorhanden, kann das Calcium dorthin gebracht werden, wo es auch hingehört, nämlich in die Knochen und Zähne.

Fehlt Vitamin K2, kann es passieren, dass das Calcium sich verstärkt an Stellen ablagert, wo man es ganz und gar nicht haben will – wie z. B. in den Blutgefässen oder in den Nieren ( Nierensteine) o. ä.

Die erforderliche Vitamin-K2-Dosis liegt zwischen 45 und 200 Mikrogramm pro Tag – abhängig von Ihrer Ernährung, Ihrem Befinden und natürlich auch der Vitamin-D-Einnahme.

Wir empfehlen folgende Vitamin-K2-Einnahme:

  • 100 µg Vitamin K2 bei bis zu 2.500 IE Vitamin D pro Tag
  • 200 µg Vitamin K2 bei Vitamin-D-Dosen über 2.500 IE pro Tag

Beachten Sie jedoch auch den Vitamin-K2-Gehalt Ihrer Nahrung. Wenn Sie über die Nahrung genügend Vitamin K2 aufnehmen, müssen Sie eventuell nur in den ersten Wochen Ihrer Vitamin-D-Einnahme Vitamin K2 einnehmen. Informationen dazu finden Sie hier: Vitamin K2 (Regel Nr. 11)

Vitamin K2 gibt es in verschiedenen Formen, wir empfehlen als Nahrungsergänzung das Menachinon-7, das auch als MK-7 abgekürzt wird. Es ist vegan und gilt als die am besten resorbier- und verwertbare Vitamin-K2-Form.

Wer Blutverdünner oder andere Medikamente einnimmt, die sich mit Vitamin K nicht so gut vertragen, muss die Vitamin-K-Gabe vorsichtshalber mit dem Arzt besprechen.

Magnesium

Magnesium aktiviert Vitamin D. Das heisst, ohne Magnesium kein wirksames Vitamin D, und ohne wirksames Vitamin D keine Calciumresorption im Darm. Daher ist Magnesium mit das wichtigste Mineral, an das man denken muss, wenn man seine Knochengesundheit verbessern bzw. die Calciumversorgung optimieren möchte.

Immer wieder erschienen in den letzten Jahren Studien, in denen sich zeigte, dass die Nahrungsergänzung mit Calcium nicht so ideal (z. B. für das Herz-Kreislauf-System) sei oder auch nicht die erwünschte Wirkung auf die Knochen habe. Das Problem ist hier jedoch nicht etwa das Calcium, sondern das fehlende Magnesium. Ist man gut mit Magnesium versorgt, schadet Calcium keineswegs dem Herzen (im Gegenteil) und kann erst jetzt den Knochen nutzen.

Wenn Sie die Sango Meeres Koralle nehmen, so ist in ihr bereits Magnesium enthalten. Wenn Sie ein anderes Calciumpräparat wählen, so lesen Sie hier alles über das passende Magnesiumpräparat, das Sie zusätzlich benötigen: Magnesium – Die besten Präparate

Der Tagesbedarf an Magnesium beträgt für einen Erwachsenen etwa 400 mg. Wer über die Ernährung täglich diese Magnesiummenge aufnimmt, dürfte bei einer Vitamin-D-Supplementierung von bis zu 5.000 IE gut versorgt sein.

Wer jedoch mehr Vitamin D einnimmt, sollte mit dieser höheren Vitamin-D-Dosis auch Magnesium einnehmen, und zwar zwischen 200 und 300 mg – je nach Magnesiumgehalt der Ernährung.

Calcium und Magnesium – zusammen einnehmen oder getrennt?

Nun heisst es häufig, Magnesium und Calcium dürfe man nicht gemeinsam einnehmen, weil sich diese gegenseitig bei der Resorption behindern würden. Das Gegenteil ist der Fall. Wenn Sie beide Mineralstoffe im richtigen Verhältnis einnehmen, dann fördern sich die beiden sogar gegenseitig.

Problematisch wird es nur, wenn Sie von einem der beiden sehr viel und vom anderen nur sehr wenig einnehmen. Dann kann es zu einer Unterversorgung desjenigen Minerals kommen, das nur in geringen Mengen aufgenommen wird.

Ein gutes Magnesium-Calcium-Verhältnis wäre 1 : 2 bis sogar 2 : 1 – wobei hier unbedingt die Ernährung ebenfalls mit einbezogen werden sollte. Denn wenn Sie beispielsweise eine calciumreiche Ernährung praktizieren, dann benötigen Sie keine Calcium-Nahrungsergänzungen, aber umso mehr eine Magnesium-Nahrungsergänzung, um das Gleichgewicht zwischen beiden Mineralstoffen wieder herzustellen.

Angenommen, Ihre Ernährung weist zwar ein ausgewogenes Magnesium-Calcium-Verhältnis auf, enthält aber von beiden Mineralstoffen zu wenig, um Ihren Bedarf zu decken, dann kämen beispielsweise die folgenden Kombinationen in Frage:

  • Wenn Sie 800 mg Calcium einnehmen, könnten Sie 400 mg Magnesium einnehmen.
  • Nehmen Sie 300 mg Calcium, können Sie 150 bis theoretisch 600 mg Magnesium einnehmen. (Theoretisch deshalb, weil Magnesium in höheren Dosen abführend wirken kann).
  • Nehmen Sie 150 mg Calcium, können Sie bis zu 300 mg Magnesium einnehmen.

In der Sango Meeres Koralle sind beide Mineralstoffe bereits naturgemäss in einem guten Verhältnis (1 : 2) kombiniert. Wenn Sie zwei verschiedene Präparate haben (z. B. ein Calciumcitrat und ein Magnesiumcitrat, dann kümmern Sie sich um eine dem erwünschten Verhältnis entsprechende Dosierung.

Magnesium und Calcium können also zusammen eingenommen werden. Sie können aber auch das eine morgens, mittags, abends und das andere vormittags und nachmittags nehmen. Lediglich über den Tag verteilt sollte ein ordentliches Verhältnis erreicht werden.

Calcium und andere Nahrungsergänzungen

Benötigen Sie neben Calcium und Magnesium noch andere Nahrungsergänzungen, wie z. B. Eisen und Zink, dann heisst es ebenfalls oft, dass es hier zu Wechselwirkungen kommen könne. Studien zeigten jedoch folgendes:

  • Nimmt man Calcium in Dosen von weniger als 1500 mg, muss man keinerlei ungünstige Wechselwirkungen mit anderen Mineralstoffen oder Spurenelementen befürchten. Bei einer Calciumaufnahme von mehr als 1500 mg täglich (z. B. bei einem therapeutischen Einsatz des Calciums) ist es jedoch möglich, dass das Calcium die Aufnahme anderer Mineralstoffe wie Magnesium, Zink und Eisen hemmt.
  • In einer Studie schien es zunächst so, als hemme eine Calcium-Nahrungsergänzung die Resorption von Eisen. Dann zeigte sich jedoch, dass dies wirklich nur so schien, nämlich 1,5 Stunden nach der gleichzeitigen Aufnahme von Calcium und Eisen. Nach 4 Stunden jedoch konnten keine negativen Auswirkungen auf den Eisenspiegel beobachtet werden.
  • Umgekehrt können Eisen und Zink die Calciumresorption hemmen, aber nur, wenn grosse Eisen-oder Zinkmengen eingenommen werden (z. B. 60 mg pro Tag, was eigentlich niemand tut) und gleichzeitig niedrige Calciummengen vorhanden waren.
  • Bei organischen Eisenverbindungen, z. B. chelatiertem Eisen sind noch weniger Einflüsse auf die Resorption anderer Mineralstoffe zu befürchten, als dies bei einem anorganischen Eisenpräparat (Eisensulfat) der Fall sein könnte.
  • Darüber hinaus zeigte sich in Untersuchungen, dass eine gegenseitige Resorptionshemmung oft nur dann beobachtet werden kann, wenn man die Stoffe zusammen auf nüchternen Magen einnimmt. Nimmt man sie zum Essen, war alles bestens.

Wenn Sie dennoch auf Nummer Sicher gehen möchten, dann halten Sie einfach zwischen den einzelnen Nahrungsergänzungen einen Zeitabstand von drei Stunden ein.

Angenommen, Sie haben einen Eisenmangel und nehmen ein Eisenpräparat ein, müssen aber zusätzlich mit Calcium und Magnesium supplementieren, dann nehmen Sie Calcium und Magnesium beispielsweise morgens, nachmittags und abends und das Eisen zum Mittagessen.

Zeitabstand zu Medikamenten und manchen Nahrungsergänzungen

Falls SieMedikamentenehmen müssen, empfiehlt es sich ebenfalls, einen zeitlichen Abstand von mindestens zwei bis drei Stunden zwischen der Einnahme der Medikamente und der Calciumeinnahme einzuhalten.

MitAntibiotika, Bisphosponaten ( Osteoporosemedikamente) und Bluthochdruckmedikamenten gibt es meist Wechselwirkungen, so dass Sie in diesen Fällen das Calcium unbedingt mit mindestens dreistündigem Abstand nehmen sollten.

Herzmedikamente können durch das Calcium in ihrer Wirkung verstärkt werden. Also auch hier – genau wie bei L-Thyroxin (Schilddrüsenhormon) – einen ordentlichen Abstand einhalten. Am besten besprechen Sie die Angelegenheit mit Ihrem Arzt.

Lebensmittel, die die Calciumaufnahme hemmen können

Verschiedene Lebensmittel bzw. Stoffe darin können die Calciumaufnahme hemmen oder zu einer verstärkten Calciumausscheidung über den Urin führen und sollten daher – wenn man seine Calciumversorgung verbessern möchte – gemieden werden. Kochsalz beispielsweise (auch in natriumreichen Mineralwässern enthalten) schwemmt Calcium aus dem Körper aus. Wer salzarm isst, hat somit schon einmal einen viel niedrigeren Calciumbedarf als Menschen, die ständig nachsalzen.

Alkoholische GetränkeKaffee, Schwarztee und andere koffeinhaltige Getränke sowie Zucker erhöhen ebenfalls die Calciumausscheidung über die Nieren.

Phosphathaltige Lebensmittel wie z. B. Wurstwaren, Schmelzkäse, Softdrinks etc. verschlechtern die Calciumresorption aus dem Darm.

Fettreiche Speisen behindern ebenfalls die Calciumaufnahme, während eine proteinlastige Ernährung die Calciumausscheidung fördert. Mit fettreich ist hier nicht etwa ein Salat mit Mandelmusdressing gemeint, sondern beispielsweise WurstKäsewürfel und Bratwürstchen.

Oft werden beim Thema Calcium auch die Phytinsäure oder die Oxalsäure genannt, die angeblich die Calcium-Aufnahme erschweren sollen. Phytinsäure findet sich insbesondere in Getreide, Samen und Nüssen.

Einen Mineralstoffmangel durch Phytinsäure erleidet jedoch in unseren Gefilden niemand. Bekannt ist das Phänomen lediglich aus armen Ländern, in denen die Menschen nicht nur insgesamt wenig zu essen haben, sondern auch noch oft nur von etwas Getreidebrei leben müssen.

Da Phytinsäure auch vorteilhafte Auswirkungen auf die Gesundheit hat, lohnt es sich also nicht wirklich, phytinsäurehaltige Lebensmittel vom Speiseplan zu streichen.

Auch oxalsäurereiche Lebensmittel wie Sauerampfer, Kakao, Mangold, Portulak, Gänsefuss etc. werden selten in riesigen Mengen vertilgt und noch seltener als Alleinnahrung. Sie haben daher auch keinen übermässigen Einfluss auf den Mineralstoffhaushalt eines Menschen, der sich abwechslungsreich ernährt.

Ballaststoffe werden manchmal als resorptionsverschlechternd aufgeführt. Dies mag zutreffen, wenn Sie zu Ihrem Calciumpräparat auch einen grossen Löffel Flohsamenschalenpulver oder Kleie einnehmen würden. Denn schliesslich handelt es sich dabei um konzentrierte und isolierte Ballaststoffe, die eine ganz andere Wirkung haben als beispielsweise ein Vollkornbrot, als Vollkornpasta oder ein Gemüseteller.

Konzentrierte und isolierte Ballaststoffe nimmt man daher meist auf leeren Magen und mindestens im Abstand von 30 Minuten zu den Mahlzeiten und Nahrungsergänzungen – zumal sie auch dann die beste Wirkung haben (verdauungsfördernd, entgiftend).

Lebensmittel, die die Calcium-Resorption fördern

Früchte können die Calciumaufnahme fördern. Einerseits sind es die organischen Fruchtsäuren, die die Calciumaufnahme verbessern, andererseits ist es das Vitamin C, die ebenfalls diese Funktion erfüllt. Sie können daher sehr gut Ihr Calciumpräparat zu oder nach einem Fruchtsalat einnehmen oder auch zu einem bunten Salat mit einem Dressing aus Orangen- oder Zitronensaft.

Natürlich kann man Calcium im Grunde zu oder nach allen basenüberschüssigen und vitalstoffreichen Mahlzeiten einnehmen, da diese frei von resorptionshemmenden Eigenschaften sind (Phosphate, Zucker, Salz, AlkoholKoffein) und weder fettreich noch proteinlastig sind.

Calcium richtig einnehmen – Weitere Informationen

Wir hoffen nun, dass es Ihnen mit all diesen Informationen gelingen wird, Ihren Calciumbedarf zu decken und das gewählte Calciumpräparat richtig einzunehmen.

Wie Sie bereits einen Grossteil Ihres Calciumbedarfs mit der Ernährung decken können, die dann auch gleich reichlich Magnesium liefert, lesen Sie hier: Calciumbedarf mit der Ernährung decken

Informationen über Calciummangel und seine Symptome, finden Sie hier: Calciummangel beheben

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/die-besten-calciumquellen-ia.html

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/calcium-richtig-einnehmen.html

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9 Kommentare zu Die besten Calciumquellen

  1. Berühmt die Koralle, aber warum? Ich finde, wir brauchen dieses Produkt nicht. Wir haben etwas besseres.
    Die Eierschale der Hühnchen, die kann man mahlen und dann haben wir das beste Calcium-Präparat, das wir bekommen können und sehr günstig noch dazu. Einfach trocknen lassen und dann mahlen, fertig. Calcium ohne Magnesium ist eh nicht so gut.

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    • Gerade die Sango Meereskoralle vereint das richtige Verhältnis von Calcium und Magnesium. In der Eierschale nicht. Obwohl ich Dir Recht gebe, sie wäre eine günstige Calciumquelle, aber Magnesium enthält sie, soweit ich informiert bin, nicht. Siehe hierzu: https://eierschale.wordpress.com/2012/05/31/caco3/
      Also BESSER ist in dem Fall relativ 🙂 Allerdings kann jeder seinen Calciumhaushalt versorgen, wie er gerade möchte. LG Freija

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      • Abrasax // 07/03/2018 um 4:02 //

        Man erklärt uns, der Abbau der Meeres-Koralle wäre umweltgerecht. Und hier bei uns wächst die Koralle nicht, aber Eier schon. Es geht immer ums Geschäft bei solchen Sachen. Ich habe das mal für ein Produkt nachverfolgt, was ein Artikel über ein Produkt bewirken kann. Phänomenal. Ich glaube nicht mehr an die „guten“ Blogs und die „guten“ Menschen. Denn ich habe einige Erfahrungen persönlich damit gemacht.

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      • Wenn ich nicht mehr an das „Gute“ glaube, ist Alles bereits vorbei. Mit negativem Denken verstärkst Du das sogenannte Böse (kollektives Unterbewußtsein!) – außerdem informierst Du mit Deinen Gedanken jede einzelne Zelle. Ich glaube nicht, dass das gesund ist.

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      • Abrasax // 07/03/2018 um 17:20 //

        In Ordnung, ich habe ein bisschen übertrieben, oder mich ungenau oder provozierend ausgedrückt.
        Regelmäßig muß ich anderen Menschen zum Beispiel erklären, daß ich davon ausgehe, daß die meisten Menschen eher gute Menschen sind.

        Womit ich allerdings gar nicht übereinstimme, ist daß das kollektive Unterbewußtsein das sogenannte Böse ist.
        Das ist so gar nicht richtig.

        Unterbewußtsein ist eine Sammlung von verschiedenen Informationen über irgend etwas, was ein Mensch irgendwann einmal erlebt hat und dazugehörige Erlebnis- und Bewußtseinsmuster. Im Unterbewußtsein sind auch die verschiedenen Persönlichkeiten bzw. Masken eines Menschen gespeichert. Je nachdem, was ein Mensch im jetzt erlebt, kann eine unterbewußte Persönlichkeit oder eine unterbewußte Maske nach open ploppen. Aus diesen unterbewußten Persönlichkeiten und Masken bildet sich mit der Zeit eine permanente Persönlichkeit heraus.

        Dieses Schema lässt sich auf alles lebendige anwenden.
        Es gibt nichts, was nicht lebendig ist.

        Ohne genaue Beurteilung ist es nicht möglich, hier von insgesamt Gut oder Böse zu sprechen.
        Und selbst dann ist das teilweise unmöglich. Darum gibt es Menschen, denen ich nicht zustimme, die behaupten, daß es insgesamt weder Gut noch Böse gibt. Meine Erfahrung zeigt, daß jeder Mensch sich vor solchen Menschen sehr in Acht nehmen sollte.

        Übrigens gibt es noch das Unbewußtsein und das Gewissen. Das sind alles verschiedene Dinge und werden oft nicht richtig erklärt. Die Erklärungen, die ich dazu gebe haben mit der Psychoanalyse der bekannten Experten meistens sehr wenig zu tun. Ich habe dieses Zeug mal lernen müssen, und mag es nicht.

        Mit dem Gut im oberen Kommentar wollte ich einen Querschläger auf die Gutmenschen loslassen.
        Es ist nämlich so, daß es furchtbar schwierig ist, die Absichten eines Menschen oder anderer Einheiten abzuschätzen oder herauszufinden. Darum versuche ich immer mehr die Menschen erst einmal möglichst neutral anzusehen, aber natürlich nicht als böse aber auch nicht als gut, aber eher gut als böse anzunehmen.

        Verloren ist gar nichts, da ich weiß, daß es jede Menge sehr liebliche Menschen gibt.

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      • Ich bin keineswegs der Ansicht, dass das kollektive Unterbewusstsein „böse“ ist! Es war nur ein Hinweis darauf, dass „jeder“ Gedanke auch im kollektive U. seine Wirkung hat. Natürlich auch gute Gedanken, welche wir in der Tat dringend nötig haben – nicht zu verwechseln mit dem neu-modernen Begriff des „Gutmenschen“. Mit jedem negativen Gedanken gehen wir ein Stück in Richtung Krankheit – mit jedem guten Gedanken in Richtung Gesundheit – ganz grob und platt ausgedrückt. Und mit C.G. Jung und seiner Psychoanalyse habe ich auch nicht viel am Hut 🙂 LG Freija

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      • Abrasax // 09/03/2018 um 0:40 //

        Freija, Deine letzte Antwort teile ich.

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