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Genialer Trick: So rettete Michael Tellinger sein Haus, als die Bank es pfänden wollte (Video)

Es gibt nicht nur zwei sondern drei gesetzliche Zahlungsmittel: 1. die vom Bund ausgegebenen Münzen, 2. die von der Schweizerischen Nationalbank ausgegebenen Banknoten und das auf Franken lautende Sichtguthaben. Es geht in diesem Artikel nicht um Münzen und Banknoten sondern um das Sichtgutgaben.

Während Münzen und Banknoten echtes Geld bilden, das tatsächlich von der Nationalbank ausgeschüttet wurde, sind Sichtguthaben nur Schuldscheine, also Schuldverträge.

Viele wissen beispielsweise immer noch nicht, dass der Betrag, der auf ihrem Bankkonto (Girokonto) angegeben wird, in Tat und Wahrheit kein echtes Geld sondern nur ein Sichtguthaben ist. Während echtes Geld einzig und allein von der Nationalbank erschaffen werden darf und einen inneren Wert hat, ist Buchgeld bloss Sichtguthaben, also ein Versprechen bzw. ein Vertrag, dass ein bestimmter Betrag gegen echtes Geld eingetauscht werden kann. Diese Verwirrung ist darauf zurückzuführen, dass gesetzliche Zahlungsmittel nicht nur echtes Geld sondern auch Sichguthaben sprich Schuldscheine sein können. Das Wort Geld hat im Begriff Giralgeld und Buchgeld eigentlich nichts verloren, denn Buchgeld hat mit Geld genau so wenig zu tun wie der Osterhase mit Weihnachten.

Genau das ist auch der Grund, warum Buchgeld oft als Fiatgeld (engl. Fiat money) bezeichnet wird. Fiatgeld: Ein Objekt ohne inneren Wert, das als Tauschmittel dient. Der Begriff fiat leitet sich vom lateinischen Passivverb „fieri“ ab. Es handelt sich hier um die 3. Person Singular Präsens Konjunktiv Aktiv. Die deutsche Übersetzung lautet: „Er, sie, es sei, werde, geschehe, entstehe, finde statt bzw. ereigne sich“.

Lange Rede kurzer Sinn: Das Gesetz erlaubt den Banken quasi nach belieben Sichtguthaben (Buchgeld) in Umlauf zu bringen und sie müssen dabei jeweils nur über einen Bruchteil des Gegenwertes in Bar (Münzen und Noten) zur Hand haben. Bei jeder Kreditvergabe erschafft die Bank neues Buchgeld, das später als gesetzliches Zahlungsmittel Verwendung findet.

Während Regierungen und betuchte Geschäftsleute genau so wie die Banken täglich eigenes Sichtguthaben in Umlauf bringen, statt mit echtem Geld zu bezahlen, beschränkt sich Otto Normalverbraucher auf das Sichtguthaben seines Girokontos. Eigenes Sichtguthaben bzw. eigenes Buchgeld zu erschaffen ist legal und in bestimmten Kreisen gang und gäbe. Warum auch nicht, die Banken sind schliesslich gesetzlich dazu verpflichtet es anzunehmen, weil es eben ein gesetzliches Zahlungsmittel ist. Vergleiche den folgenden Auszug aus dem Bundesgesetz über die Währung und die Zahlungsmittel (WZG):

Da Banken und und Kreditunternehmen über ein Konto bei der Nationalbank verfügen, sind sie dazu verpflichtet dein Sichtguthaben anzunehmen; egal in welchem Umfang. Zu früh gefreut – die Sache hat einen Haken. Du musst deinen Schuldschein nämlich jederzeit gegen echtes Geld eintauschen können, sofern der Gläubiger es verlangt. Das ist auch legitim. Etwas irritierend um es gelinde auszudrücken ist hingegen, dass die Banken relativ schnell kollabieren würden, wenn bloss 5% der Kunden gleichzeitig ihr Geld haben möchten, weil das Buchgeld nicht gedeckt ist. Das nennt man eine Blase.

–> Wenn du diese unnötige und gefährliche Blase beseitigen möchtest und lieber hättest, dass die Zinsmilliarden der Privatbanken in die öffentliche Kasse fliessen und dem Volk zu gute kommen, solltest am 10. Juni unbedingt der Vollgeld-Initiative zustimmen.

Zurück zum Thema – den Haken, den ich eben angesprochen habe, lässt sich ziemlich einfach umgehen. Du brauchst eigentlich nur 2 Punkte zu beachten:

1. Dort wo auf deinem Schuldschein die Zahlungsfrist steht, muss angegeben werden, dass der Schein jeweils an einem bestimmten Tag des Monats (z. B. jeweils am 10. Tag) eingelöst werden kann statt an einem bestimmten Datum. Dadurch hebt sich das Ablaufdatum des Schuldscheines auf und die Bank muss ihn folglich nie einlösen. Für die Bank spielt es keine Rolle, ob er eingelöst ist oder nicht. Da ein Schuldschein ein Sichtguthaben sprich ein gesetzliches Zahlungsmittel ist,  wird er wie normales Buchgeld auf der Passivseite bilanziert und weitergehandelt. (Wenn eine Bank einen Schuldschein im Wert von 1 Milliarde erhält, wird sie um eine Milliarde reicher. Der Schuldschein ist stinknormales Buchgeld und die Bank macht da keinen Unterschied. Geld ist Geld. Solange niemand sehen will, ist es eine win-win-Situation.)

2. Da bei Geldschulden die Bringschuld gilt, sofern nichts anderes abgemacht wurde, darfst du nicht vergessen, auf deinem Schuldschein zu vermerken, dass der Gläubiger sprich die Bank, den Betrag jeweils zum angegebenen Zeitpunkt (siehe 1.) bei dir einkassieren kann. Damit hebst du die Bringschuld auf. Solange der Betrag nicht fällig ist, wird sich die Bank nicht bei dir melden. Für die Bank spielt es keine Rolle, ob der Schein eingelöst ist oder nicht. Der Betrag ist so oder so auf der Passivseite bilanziert und zählt entsprechend zum Vermögen der Bank. Solange niemand sehen will, freuen sich beide. Die Bank kann eigentlich nur verlieren, wenn sie der Sache nachgeht. Sie verliert Zeit und läuft Gefahr den wertvollen Passivwert sprich einen Teil ihres Vermögens vernichten zu müssen, wenn sie herausfindet, dass er nicht gedeckt ist. Genau deswegen wird sie der Sache nicht nachgehen.

Der Beweis, dass so etwas geht, liefert uns Michael Tellinger.

Als die Bank sein Grunstück pfänden wollte, setzte er sich mit allen legalen Mitteln zur Wehr und kam dabei ganz unverhofft auf die geniale Lösung mit dem Schuldschein. Er erklärt alles was du darüber wissen musst bis ins kleinste Detail: (auf Deutsch synchronisiert)

Originalversion:

Wenn wir schon beim Thema sind, darfst du dir auch diese brillianten Ökonomen nicht entgehen lassen. Es dauert nicht lange und zeigt auf, warum Banken rechtlich gesehen eigentlich gar keine Schulden zurückfordern dürften. Der Grund ist selbstverständlich, dass die Bank dem Schuldner gar nie einen echten Geldbetrag aushändigt, sondern bloss Buchgeld, also ein Schuldschein oder ein Versprechen, dass sie einen bestimmten Betrag auf Verlangen gegen echtes Geld eintauschen kann. Wie wir wissen kann sie das nur bedingt.

Kurz gesagt: Wenn Banken Geld zurückfordern, dass sie selbst gar nie ausgehändigt haben, gibt es ein vertragrechtliches Problem:

 https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=ZlwVK686rAQ

Quelle: legitim.ch
Über Lichterschein.com (1359 Beiträge)
https://lichterschein.com/lichterschein-was-will-der-denn/

Ein Kommentar zu Genialer Trick: So rettete Michael Tellinger sein Haus, als die Bank es pfänden wollte (Video)

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