Aktuell

Wie die Tagesschau systematisch manipuliert, verdreht und die Demokratie untergräbt

von Jürgen Fritz

Die Tagesschau gilt als die heilige Kuh, was die Information der deutschen Bevölkerung anbelangt. Es ist die älteste, noch bestehende Nachrichtensendung im deutschen Fernsehen, deren Hauptausgabe um 20 Uhr jeden Tag bis zu 10 Millionen Menschen verfolgen. Die Sendung genießt den Ruf höchster Seriosität. Zu Recht oder ist hier allergrößte Vorsicht geboten?

Das Prinzip des dialektischen Denken, das Prinzip der Demokratie

Um uns der Beantwortung dieser Frage anzunähern, betrachten wir folgenden Fall. Am Donnerstag, den 22.03.2018, gab der neue Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) seine erste Regierungserklärung ab. Es folgte eine Aussprache im Deutschen Bundestag. Als erster antwortete der haushaltspolitische Sprecher der AfD-Fraktion und Vorsitzende des Haushaltsausschusses des Bundestages Peter Boehringer (AfD). Dies ist so guter Usus, dass immer auf eine Rede der amtierenden Regierung zunächst ein Vertreter der stärksten Opposition im Bundestag (inoffizieller Name: Oppositionsführerin) antwortet.

Und das ergibt ja auch Sinn. Genau so funktioniert eine Diskussion, so funktioniert wissenschaftliches Denken, so funktioniert Dialektik, wie wir das alle in Klasse 8 bei der dialektischen Erörterung im Deutschaufsatz schon gelernt haben. Auf These folgt Anti- oder Gegenthese, dann evtl. wieder These und wieder Antithese usw. – These, These, These, These und dann, wenn alle inzwischen eingeschlafen sind, Gegenthese, wäre irgendwie nicht so richtig schlau. Das dürfte den meisten einleuchten. Demokratie lebt vom Austausch von Argumenten und Positionen, so dass der Zuschauer oder Zuhörer sich allmählich ein eigenes möglichst qualifiziertes Urteil bilden kann. Dazu braucht er verschiedene Sichtweisen, Fakten, Informationen, Zusammenhänge, Argumente, ein Für und Wider.

Nun sollte man meinen, dass die Tagesschau, die heilige Kuh der Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen, das abends auch so abbildet, um ihre Zuschauer ordentlich zu informieren. Wenn also der neue Bundesfinanzminister von der SPD Olaf Scholz als erstes spricht an diesem Tage, dann sollte er natürlich auch als erstes gezeigt werden. Dem war auch so am vorgestrigen Abend. Als nächstes sollte dann natürlich derjenige gezeigt werden, dem es zugedacht war, direkt auf Scholz zu antworten, also die Oppositionsführung. Und nun raten Sie mal, ob das in der Tagesschau der Fall war. Wen zeigte sie wohl als zweites? Schauen Sie selbst:

Wie die Tagesschau systematisch manipuliert

Zuerst zeigte die Tagesschau den Finanzminister Olaf Scholz (SPD). Dann als zweites nicht die führende Oppositionspartei AfD, nicht Peter Boehringer, den Vorsitzenden des Haushaltsausschusses des Bundestages, der direkt auf Scholz folgte und diesem direkt antwortete, sondern einen FDP-Politiker namens Christian Dürr, den wohl kein Mensch kennt.„Aber wieso denn die FDP“, werden Sie jetzt vielleicht denken? „Wieso dieser Herr Dürr?“ Nun, die FDP ist die zweitgrößte Oppositionspartei im Bundestag. Die AfD hat man einfach übersprungen und dann landet man eben bei der FDP.

Dann kam wieder jemand von der Regierung, nämlich der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Andreas Scheuer (CSU). Es soll ja immer im Wechsel Regierung – Opposition sein, nicht wahr? „Dann muss doch aber wenigstens die AfD an vierter Stelle kommen, wenn schon nicht wie regulär an zweiter“, denken Sie jetzt bestimmt. Nein, das denken Sie nicht wirklich, Sie haben ja längst durchschaut, wie der Hase läuft, oder? Als viertes kommt in der Tagesschau jetzt die SED, die sich jetzt aber anders nennt – nein, nicht PDS, auch nicht Linkspartei, die wechseln den Namen öfters, Die Linke heißen sie inzwischen. Sind aber immer noch die Gleichen. Das gigantische Parteivermögen der SED haben sie jedenfalls immer behalten.

Als fünftes musste natürlich wieder jemand von der Regierung kommen, nämlich die SPD-lerin Franziska Giffey, die neue Bundesfamilienministerin. Und dann kam als sechstes auch schon die AfD. Also bitte, war doch gar nicht so schlimm. Die Grünen, die kleinste Bundestagsfraktion, wurden sogar gar nicht gezeigt. Da soll die AfD sich mal nicht beschweren, man hätte sie ja auch ganz weglassen können. Mit der sechsten Stelle waren sie also noch gut bedient oder kam das vielleicht doch eher eine Alibifunktion gleich? Ach, übrigens zeigte die Tagesschau nicht Peter Boehringer, sondern Mariana Harder-Kühnel. Hier die Reihenfolge nochmals im Überblick:

  1. Olaf Scholz (SPD)
  2. Christian Dürr (FDP)
  3. Andreas Scheuer (CSU)
  4. Ingrid Remmers (SED, PDS, Linkspartei, Die Linke)
  5. Franziska Giffey (SPD)
  6. Mariana Harder-Kühnel (AfD)

Im Grunde gibt es nur eine echte Opposition

Nun sagen viele, so auch ich, dass alle Altparteien, CDU, SPD, FDP, Die Linke, Grüne und CSU, bei den meisten Schlüsselfragen unserer Gesellschaft – Euro, illegale Massenimmigration weitertreiben oder stoppen und eine De-Migration einleiten, weitere Islamisierung unserer Gesellschaft oder diese stoppen und Deutschland de-islamisieren, Elemente direkter Demokratie einführen … – dass alle Altparteien eigentlich auf der einen Seite stehen und die AfD auf der anderen Seite. Somit gäbe es in gewissem Sinne nur eine echte Oppositionspartei. Die anderen streiten sich zwar auch ständig, dies aber nie in essenziellen Fragen, sondern immer nur was Details anbelangt.

Es ist quasi so, dass sechs von sieben einig sind, das eigene Haus niederzureißen und nur einer sagt: „Um Gottes willen, seid ihr verrückt? Wir müssen unser Haus schützen und bewahren, sichern und ausbauen, dass es schöner und besser wird und nicht abreißen, um ein ganz anderes zu bauen, von dem kein Mensch weiß, ob das überhaupt was wird.“ Die sechs streiten sich schon untereinander. Die sind nicht in allem gleicher Meinung. Aber sie streiten sich quasi nur noch darum, wo der Abriss beginnen und was aus dem Haus mitgenommen werden soll.

So und nun stellen Sie sich vor, der Einzige, der eine echte Gegenposition bezieht, wird erst ganz am Ende kurz gezeigt. Und nun denken Sie bitte nochmals an das eingangs beschriebene Modell, wie wissenschaftliches Denken, wie Demokratie, wie dialektisches Erörtern funktioniert. Sie merken wahrscheinlich, davon ist ja kaum noch was vorhanden. Mit Demokratie hat das nur noch sehr bedingt zu tun. Das ist eher der Schein von Demokratie als das Sein solcher.

Und wie macht es die Internetseite des Deutschen Bundestages?

Und wenn Sie jetzt denken, das war eine einmalige Ausnahme oder das käme nur in der ARD vor, dann schauen Sie bitte mal hier auf der Seite des Deutschen Bundestages, wie hier die Debatte unter „Finanz­minister be­kennt sich zur Er­höhung deutscher EU-Bei­träge“zusammengefasst wird:

  1. Olaf Scholz (SPD)
  2. Ralph Brinkhaus (CDU/CSU) – Upps, auf Regierung folgt Regierung!?
  3. Achim Post (SPD) – Was? Und dann nochmal Regierung?! Das hat ja noch weniger mit dialektischem Denken zu tun! Was soll das denn?
  4. Christian Dürr (FDP) – Ah, jetzt kommt die Opposition. Und wer wieder zuerst?
  5. Fabio De Masi (Die Linke) – Die SED darf natürlich nie übersprungen werden. Denen haben wir ja schließlich die deutsche Einheit zu verdanken. Sie hätten ja anordnen können, dass die friedlichen Demonstranten 1989 wie in Peking mit Panzern niedergemacht werden. Haben sie nicht getan und dafür gebührt ihnen ewige Dankbarkeit, nicht wahr?
  6. Anja Hajduk (Bündnis 90/Die Grünen) – Die müssen ja auch mal erwähnt werden, auch wenn sie die Kleinsten sind. Und ganz unten kommt dann
  7. Peter Boehringer (AfD) – Nicht an zweiter Stelle, wo er hingehört, nein an siebter. Das reicht doch. Immerhin wird er erwähnt. Ist doch also alles okay.

Und nochmals, das ist nicht die Seite der Bundesregierung, das ist die Seite des Parlamentes, die Seite des Deutschen Bundestages! Sie wollen noch ein Beispiel? Dann schauen Sie mal hier.

Auflistung Sonntagsfrage Bundestagswahl auf wahlrecht.de

Hier sehen Sie eine Übersicht, wie die verschiedenen Parteien bei den aktuellsten Umfragen von sieben Instituten eingeschätzt werden. Hier geht es mir jetzt gar nicht um die Zahlen, die ja ständig wechseln, sondern um die Reihenfolge der Parteien in der linken Spalte, die immer die gleiche ist. Schauen Sie die bitte mal genau an, was Ihnen da auffällt.

Sonntagsfrage

Die gewählte Parteien-Reihenfolge lautet hier:

  1. CDU/CSU
  2. SPD
  3. GRÜNE
  4. FDP
  5. DIE LINKE
  6. AfD

Versuchen Sie mal die Logik hinter dieser Reihenfolge zu eruieren. Die AfD war bei der letzten Bundestagswahl auf Platz 3, nicht auf Platz 6. Und auch bei den aktuellen Umfragen liegt sie auf Platz 3. Wieso wird sie hier ganz nach unten geschoben? Und wieso die Grünen von 6 auf 3?

„Vielleicht ist diese Reihenfolge ja noch von vor der Bundestagswahl 2017“, denken Sie vielleicht,„und das ist vielleicht so unglaublich schwer, das umzuprogrammieren“. Nun ja, so schwer kann das ja wohl schwerlich sein, eine Tabelle neu zu machen. Im übrigen, warum steht die FDP dann über der SED, sorry, über Die Linke? Bei der Bundestagswahl 2013 war die SED weit vor der FDP.

Fazit

Die Reihenfolge hat also gar keine Sachlogik. Aber sie hat eine Logik. Die immer gleiche Logik – wie auch die Seite des Deutschen Bundestages, des höchsten deutschen Parlamentes, das wie nichts sonst für unsere Demokratie steht beziehungsweise stehen müsste. Wie die Tagesschau, die heilige Kuh der deutschen Nachrichtensendungen. Ich könnte noch hundert weitere Beispiele anführen, aber ich denke, das Prinzip ist klar geworden.

Diese Sonntagsfrage-Tabelle wird übrigens zusammengestellt und gepflegt von den Herren Wilko Zicht und Matthias Cantow, ein Finanzdienstleister. Wilko Zicht dagegen ist Politiker. Und nun raten Sie in welcher Partei – Bündnis 90/Die Grünen. Als ich auf Twitter darauf aufmerksam machte, dass diese Wahlrecht.de-Tabelle manipulativ ist, wurde ich sie sofort blockiert (ausgegrenzt).

Dieses Prinzip durchzieht unsere gesamte Gesellschaft. Überall. Unser Land, ja die gesamte westliche Welt ist durchzogen von Personen, die die Demokratie untergraben und bekämpfen, die Grundrechte, die Bürger-, die Menschenrechte, die Verfassung. Und diese Personen sitzen längst überall in Schlüsselpositionen: im Parlament, in der Regierung, in den Gerichten, in den Universitäten, in den Schulen, in den Kirchen, in den Gewerkschaften, in den M-Medien.

Wo das alles enden wird

Ich glaube nicht, dass es sich von Grund auf um schlechte oder böse Menschen handelt. Das nicht, sie denken, sie würden das alles für eine gute Sache machen. Davon sind sie fest überzeugt. Sie wollen nicht böse sein, aber sie handeln so und es wird immer schlimmer werden. Sie können nicht mehr umdrehen. Einzelne vielleicht noch, aber nicht die Masse.Warum können sie sich selbst nicht mehr korrigieren? Weil sie dann a) alles negieren müssten, was sie all die Jahre gemacht haben, weil sie ihr gesamtes Weltbild ändern müssten und b) weil sie selbst dann das gleiche Schicksal ereilen würde wie die, die sie jetzt selbstausgrenzen, blockieren, diffamieren, stigmatisieren, einschüchtern, bedrohen, bekämpfen und inzwischen auch zusammenschlagen und ins Krankenhaus treten. Sie können sich selbst nicht mehr korrigieren letztlich aus Trägheit und aus Angst.

Diese Leute haben irgendwann die Abzweigung nach links genommen. Sie sind quasi vom rechten Weg abgekommen. Sie haben sich entschieden für die Annehmlichkeit, für die Bequemlichkeit, für die Lüge, für die Macht statt für die Wahrheit und Aufrichtigkeit. Da gibt es meist nie wieder ein Zurück. Wo das alles enden wird? Ich denke, es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis sie Konzentrationslager errichten werden. Keine Vernichtungslager! Zumindest nicht die nächsten ein, zwei, drei Jahrzehnte, aber Konzentrationslager, wo sie diejenigen, die Widerstand leisten, diejenigen, die ihre Lügen nicht gewillt sind hinzunehmen und das laut herausschreien, aus dem Verkehr ziehen werden. Irgendwann werden sie auch auf ihre eigenen Landsleute schießen lassen. Sie werden dann denken, das sei eben notwendig für die„gute Sache“.

Sie werden das Böse für die vermeintliche „gute Sache“ tun und dabei selbst immer böser, immer verlogener, immer verkommener werden. So läuft das fast immer, wenn man einmal vollkommen falsch abgebogen ist. Der Weg zurück ist dann unendlich schwer.

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