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Theorie der hohlen Erde: Zwischen Mythos und Wissenschaft

Ein innerer Ozean und riesige Hohlräume im Erdinnern vermutet! Seit Jahrtausenden gibt auf der ganzen Welt uralte Legenden, zwar teils mit verschiedenen Interpretationen, aber zusammenfassend behaupten diese sagenhaften Erzählungen u.a., das weitere Menschen tief in der Erde leben, dort auch weitere seltsame Wesen leben, die man z.B. Steinmenschen oder graue Wesen nennt.

Ebenfalls sollen dort noch Tiere und Pflanzen existieren, die es oben auf der Welt nicht mehr gibt sowie andere seltsame Kreaturen, Lebewesen und Tiere. Im Raum des Himalaya gibt es alte Sagen, das weise Menschen aus der Erde nach oben kamen und den Menschen vieles lehrten.

Einige deutsche Forscher waren 1939 fest davon überzeugt, in Tibet den Eingang zum unterirdischen Shambala, ein mystisches Königreich, mit Hilfe von Sven Hedin, zu finden. Selbst Außerirdische sollen sich in einer hohlen Erde befinden.

Durch den Roman Die Reise zum Mittelpunkt der Erde von Jules Verne oder auch durch die Idee des Schweizer Mathematiker Leonhard Euler, der von einem hohlen Planeten ausging, der eine Sonne in seinem Zentrum hat, die einer innerirdischen Menschheit Wärme und Licht spendet, wurden die alten Legenden wieder lebendig.

Wissenschaftlich betrachtet, wurde dies immer als Unsinn abgetan, und das Bild, wie der Erdmantel und das Erdinnern auszusehen hat, war noch bis vor einiger Zeit unangetastet. Doch neue Entdeckungen werden wohl zumindest zum Teil beweisen, das die Theorie der Hohlen Erde doch kein Mythos zu sein scheint.

Die Theorie der Hohlen Erde

Es verschiedene Theorien, wie eine mögliche hohle Erde aussehen könnte, aber zusammenfassend sind zwei Ansichten am interessantesten: die erste Theorie geht davon aus, das die Erdkruste, die im Durchschnitt 35 Kilometer dick ist, aus mehreren Schichten (Schalenform-Theorie) Erdkrusten besteht, worin sich riesige Hohlräume befinden sollen und sogar einige uralten Städte alter Zivilisationen.

Darauf basiert z.B. die Legende von Agharti (auch Agharta), oder die Legenden der Zwergenstädte wo die eisgrauen Zwergen wohnten, und die sich unterirdisch von einer Zwergenstadt zu anderen Zwergenstadt schnell bewegen konnten, aber es gibt auch uralte Nomadensagen aus Sibirien, die erzählen, das seltsame Steinmenschen oder graue Wesen einst Menschen jagten und mit in das Innere der Erde nahmen (Existenz des Erdkerns physikalisch unmöglich und die Hohle-Erde-Theorie).

Die zweite Theorie geht davon aus, das die Erde größtenteils sogar ein Hohlkörper sei oder zumindest zwischen Erdkern und Erdmantel ein gigantischer Hohlraum sein muss, der z.B. große Öffnungen im Bereich der Pole haben müsste, aber auch kleinere an anderen Stellen. Zu den wichtigsten Wissenschaftlern, die sich ernsthaft mit der Theorie der Hohlen Erde beschäftigen, dürfte bis heute der Engländer Edmond Halley (1656-1742) gewesen sein, ein hochbegabter und anerkannter Astronom, Mathematiker, Kartograph, Geophysiker und Meteorologe seiner Zeit, der auch ein großer Anhänger der altgriechischen und arabischen Wissenschaften war, und schon sehr früh die alten Legenden wissenschaftlich vereinnahmte.

Selbst den Hades interpretierte er als einen fiktiven möglichen Ort tief unter der Erde. Er war bis zu seinem Tod davon überzeugt, das es eine Hohlerde geben müsste. Bis noch vor einiger Zeit behauptete die Wissenschaft, das der Innere Aufbau der Erde bekannt sei und die theoretischen Hohlräume nicht existieren können. Doch jede Wissenschaft muss auch durch neue und widersprüchliche Erkenntnisse wachsen…

Extraterrestrischer Ozeane in hohlen Monden

Was als Sensation in der Astrogeologie galt und vor der Entdeckung als fast unmöglich erschien, war der Nachweis mehrere Monde im Sonnensystem, die im Innern einen Ozean aufweisen, so schon in den Jupitermonden Europa, Ganymed und Kallisto, in den Saturnmonden Titan, Enceladus, Dione und Mimas sowie in den Uranusmonden Titania und Oberon. Vermutlich hat auch der Zwergplanet Ceres einen inneren Ozean.

Heute gehen Astrogeologie davon aus, das viele Monde und Planeten nicht nur Ozeane oder große Wasserschichten im Innern verbergen, sondern das es vielleicht sogar ungewöhnlich große Hohlräume geben müsste. Noch sehr ungewöhnlich ist das Hexagon vom Saturn, was am Nordpol existiert. Es wurde eine Art gegenteilige Öffnung am Südpol beobachtet, ähnliches auch beim Mars, aber es ist noch nicht gesichert, um welches Phänomen (Sturmwolken?) es sich handelt.

Diese Erkenntnisse wollte man in einem experimentellen Versuch weiter untersuchen, indem der Planet Erde wie ein extraterrestrischer Planet untersucht werden sollte. Die Folgen der Untersuchungen ergaben ein vollkommen neues Bild des Erdinneren…zurück zur Erde… (Giganten unter der Erde: Geheime Untergrund-Städte der Militärs (Videos))

Wasser in 1000 Kilometer Tiefe

Wenn jemand noch den Roman von Jules Verne Die Reise zum Mittelpunkt der Erde kennt, erinnert sich vielleicht, das es im Innern auch einen Ozean gab. Es entsprach der schönen Phantasie eines Autoren und niemand hätte sich je vorstellen können, das es im Innern der Erde derart große Wassermassen geben könnte.

2016 haben die Geophysiker Steve Jacobsen von der Northwestern University und der Seismologe Brandon Schmandt von der University of New Mexico, beides Forscher aus den USA, nachweisen können dass es auch in einer Tiefe von 1.000 Kilometern, also im unteren Erdmantel, Wasser geben muss. Das Beweisstück ist bisher ein Diamant, ein Zufallsfund, der in einer Zusammensetzung aus einer Tiefe von 1.000 Kilometern stammen müsste.

Mithilfe eines Infrarotmikroskops konnten OH-Ionen in dem Kristall nachgewiesen werden, die eigentlich nur aus Wasser stammen können. Aber auch in Proben des Minerals Ringwoodit fand man Nachweise, das das Wasser im Erdinneren zu einem geringen Prozentsatz auch aus Deuterium besteht. Sie vermuten große Wassermengen in dieser Tiefe und das sogar Monde und Planeten Wasser als Gleitmittel in der Plattentektonik bräuchten, eine sensationelle Aussage.

In Millionen Jahren geologischen Zeiträumen schieben sich immer wieder riesige Erdplatten über- und untereinander, so dass im Bereich der Ozeane auch große Mengen an Wasser hinab in größere Tiefen gezogen werden. Die Astrogeologie schließt heute theoretisch nicht mehr aus, das in einer Tiefe von 400 bis 600 Kilometern, vielleicht sogar in 1.000 Kilometer, ein Ozean, ähnlich wie die Extraterrestrischer Ozeane geben könnte, was ein komplett neues Kapitel in der Astrogeologie aufschlägt. Es kann nicht ausgeschlossen werden, das die Größe der unterirdischen Ozeane oder eines Ozeans im Erdmantel noch einmal so viel Wasser verbirgt, wie in allen Weltmeeren zusammen, eine weitere sensationelle Aussage.

Dabei dürften auch die Annahmen der möglichen Temperaturen in solch einer Tiefe nicht mehr stimmen. Alle Forscher gehen nun davon aus, das das Wasser auf der Erdoberfläche und das Wasser im Erdmantel den denselben Ursprung haben und ungewöhnliche große entstandene Hohlräume vorhanden sein müssen. Bisherige weitere Gesteinsanalysen beweisen sogar, das sich offenbar urzeitlicher Meeresboden im tiefen Untergrund gesammelt hat, was bisher nie vermutet worden wäre.

Trotz heutiger seismischer Tomogramme ist noch immer die Kenntnisse über das Erdinnere äußerst lückenhaft. Die Forscher haben mehr Erkenntnisse über das Innere der Sonne und andere Monde als über das Innere der Erde, welches auch eine vollkommen unbekannte Erdkrustenstruktur beinhaltet. Die bisher tiefste Bohrung ist nur bis in zwölf Kilometer Tiefe geglückt.

Das Pendulum-Experiment

Im Jahre 1901 wurde von französischen Wissenschaftlern eine unter dem Namen “Pendulum-Experiment” (Pendel-Untersuchung) in die Wissenschaftsgeschichte eingegangene geodätische Messung durchgeführt. Ziel dieser im Auftrag der französischen Regierung durchgeführten Messungen war, die Berechnungen zur Größe der Erde zu verbessern.

Dazu wurden zwei je eine Meile tiefe Bergwerkschächte ausgesucht, in die Bleigewichte gehängt wurden. Die Schächte waren unten durch einen Stollen verbunden. Nach der Lehrmeinung, der Gravitationsmittelpunkt läge im Erdinneren, müsste der Abstand der Bleigewichte unten geringer sein als der Abstand ihrer Aufhängungen oben. Jedoch stellten die französischen Wissenschaftler fest, dass der Abstand der Bleigewichte größer war.

Amerikanische Wissenschaftler, die die Franzosen zu Rate zogen, wiederholten diese Messungen mehrfach in anderen Bergwerkschächten. Dabei wurden alle möglichen Störungen wie Luftzug oder magnetische Beeinflussungen ausgeschlossen. Das Ergebnis blieb dasselbe. Die Unterlagen wurden daraufhin zu den Akten gelegt.

Jahrzehnte später kamen chinesische Wissenschaftler mit dem gleichen Experiment zu identischen Ergebnissen. Auch Messungen mit Computertechnik und magnetisch sensitiven Gewichten in Polen und von der Universität Harvard brachten keine anderen Ergebnisse. Der einzige zulässige Schluss aus diesen Experimenten ist, so Prof. Podklevnov von der Universität Tampere in Finnland, dass der Gravitationsmittelpunkt nicht im Erdinneren liegt, sondern wesentlich näher an der Oberfläche.

Das Pendulum-Experiment ist nicht der einzige wissenschaftliche Hinweis darauf, dass das allgemein verbreitete Bild vom Aufbau des Erdinneren nicht den tatsächlichen Gegebenheiten entspricht. Nachfolgend werden einige Erkenntnisse vorgestellt, die die Theorie der innere Erde nicht mehr ganz so abwegig erscheinen lassen.

Im Labor entstehen Hohlkörper

Im Labor kann die Richtigkeit der Hohlkörper-These einfach nachgewiesen werden. Lässt man Gas (und daraus sollen ja alle Planeten ursprünglich bestanden haben) in einem Kolben rotieren, so entsteht in der Kolbenmitte ein partikelfreier Raum – der Beginn eines Hohlraumes. Schuld daran sind die Fliehkräfte, welche die schwersten Teilchen nach außen tragen. Wenn das Gas im Kolben zudem noch aus unterschiedlichen Stoffen besteht, sortiert sich das Gas nach seinem spezifischen Gewicht.

Der Deutsche Karl-Heinz Engels zeigt nun in seinem 1993 erschienenen Buch ,Die Hohlkörper-Theorie’, dass selbst nach der allgemein anerkannten Entstehungsgeschichte des Weltalls sämtliche Planeten Hohlkörper sein müssen. Aus rotierenden Gasnebeln, die sich langsam abgekühlt haben, sollen bekanntlich die Planeten entstanden sein. Alle sollen sie einen soliden, schweren Kern besitzen.

Weil man annimmt, der Druck durch die Gravitation müsse im Zentrum besonders groß sein und weil die Erkenntnisse aus Erdbeben besagten soliden Kern jedoch nicht nachweisen können, behauptet man, das Planeteninnere bestehe aus sogenanntem Plasma. Das ist Materie, die so heiß ist und deren Atome so dicht gepackt sind (keine Elektronenhülle mehr), dass viele physikalische Gesetze eben nicht mehr gelten würden – was sich gut trifft, kann man die beobachteten Phänomene durch herkömmliche Theorien ja wirklich nicht erklären…

Zum Plasma, das kein Mensch je in der Erde oder einem andern Himmelskörper hat nachweisen können, merkt Engels folgenden Gedanken an: In der Sonne soll eine Kernfusion stattfinden, obwohl ihre Dichte sehr gering ist, die kleinen Wasserstoff-Atome also sehr viel Platz haben. Auf der anderen Seite soll der Kern der Erde aus den viel schwereren Elementen Eisen und Nickel bestehen, die so dicht gepackt sind, dass sie nicht einmal mehr Elektronenhüllen haben.

Also ist doch in der Erde die Wahrscheinlichkeit, dass diese extrem ‘zusammengedrückten’ Atome zusammenstoßen, viel größer als in der Sonne – damit aber auch die Wahrscheinlichkeit für eine nukleare Kettenreaktion. Wenn also die Sonne ein Kernfusionsreaktor sein soll, dann müsste die Erde erst recht und schon längst von selbst in einem nuklearen Feuerwerk untergegangen sein (Versiegelte Unterwelt: Das Geheimnis der Jahrtausende alten Gänge (Video)).

Fazit: Stellt man sich die Erde als einen Apfel vor, hätten wir noch nicht einmal annähernd die Schale durchstoßen. Ob sich also eines Tages die alten Legenden bewahrheiten, zum Teil bewahrheiten oder gar nicht, der Mythos einer hohlen Erde scheint nicht ganz so verrückt zu sein.

Entweder gibt es nur lokale Hohlräume, die so groß sein könnten wie ein Kontinent, oder dieser Planet hat einen unfassbaren Hohlraum der theoretisch eine Reise vom Südpol zum Nordpol zumindest innerlich stark verkürzen würde. Wie wenig wir doch über einen Heimatplaneten wissen.

Obwohl die orthodoxe Wissenschaft heute zum großen Teil noch immer die Augen davor verschließen will, offenbaren viele der bereits gemachten Entdeckungen, dass alle Himmelskörper hohl sind und in ihrem Zentrum eine planetare Sonne strahlt. Wie viel mehr Wissen könnten wir allerdings noch gewinnen, wenn die Wissenschaft endlich daran ginge, dieses Thema intensiv und ehrlich zu ergründen.

Doch dann müsste sie zuerst einmal zugeben, dass das älteste Weltbild der Menschheit wohl auch das richtige war: Vor über sechstausend Jahren lehrten chaldäische Priester, deren astronomische Leistungen selbst moderne Wissenschaftler verblüffen -, die Erde habe die Gestalt eines Kahns und sei hohl.

Der ,Kahn’ der Chaldäer aber war ein kugelförmiger Weidenkorb.

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Literatur:

Unterirdisch (DuMont Bildband): Verborgene Orte in Deutschland

Verwunschene Orte: Atlas der unheimlichen Orte. Eine düstere Reise um die Welt. Über 40 verfluchte Plätze der Welt und ihre geheimnisvollen Geschichten, illustriert mit historischen Karten.

Vulkane, Schluchten, Höhlen: Geologische Naturwunder in Deutschland

Quellen: PublicDomain/onlinezeitung24.de/equapio.com am 04.04.2018

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