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Wie die Eliten den Souverän verachten

Der Meinungskorridor in Deutschland ist bekanntlich sehr eingeschränkt. Wer die ausufernde Kriminalität von Ausländern und Flüchtlingen kritisiert, den versucht man mit der Diffamierung als »Rassist« und »Nazi« mundtot zu machen. Wer auch nur versucht, sich unvoreingenommen mit den Ursachen der Flüchtlingskrise, deren Hintermännern und deren Nutznießern auseinanderzusetzen, wird vom Mainstream schnell mit dem Stigma des Verschwörungstheoretikers oder anderen Beschimpfungen gesellschaftlich ausgegrenzt.

Erst mit dem Aufkommen einer starken Gegenöffentlichkeit und der sozialen Netzwerken wurde dieses Meinungsverbot durchbrochen. Zudem waren die Arroganz und die Realitätsferne vieler Eliten einer immer größer werdenden Gruppe der Bevölkerung nicht mehr zu verbergen.

Um den Begriff der »Umvolkung« in der gegenwärtigen Flüchtlingsdebatte zu dämonisieren, benutzt der Mainstream gleich zwei Geschütze, um jegliche Diskussion im Keim zu ersticken: »Nazi« und »Verschwörungstheoretiker«. Schließlich bedienten sich bereits die Nationalsozialisten dieses Begriffs, um den »Lebensraum im Osten« zu germanisieren.

Die »Umvolkung« wird in den Tagesthemen eingestanden

Umso erstaunter waren im Februar die zwangsbeglückten Zuschauer der ARD-Tagesthemen, als dort die Masseneinwanderung als ein »historisch einzigartiges Experiment« bezeichnet wurde. Aufgestellt hat diese These nicht etwa ein Rechtspopulist – ein weiterer Diffamierungsstempel des Mainstreams –, sondern ein linker Politikwissenschaftler mit Migrationshintergrund.

Yascha Mounk lehrt Politikwissenschaften an der renommierten Harvard University in Boston. Als freier Publizist schreibt er zudem für die New York Times, The Wall Street Journal, Zeit Online und weitere Publikationen. Mounk wurde 1982 in München geboren und engagierte sich früh in der SPD. Im Jahr 2015 veröffentlichte Mounk ein Buch über seine jüdische Herkunft und trat öffentlichkeitswirksam aus der SPD aus. Unter anderem, weil er der SPD und staatlichen Institutionen mangelnde Hilfsbereitschaft gegenüber Flüchtlingen vorwarf. Zuvor war er bereits im Jahr 2005 in die USA ausgewandert, nahm 2017 die amerikanische Staatsbürgerschaft an und lehrt seitdem an der Harvard University.

Weiterhin ist Yascha Mounk Director oder Fellow (dies ist ein zur Körperschaft gehörendes Mitglied) dreier globalistischer Thinktanks: der Transatlantic Academy, dem Thinktanks New America, dem Tony Blair Institute for Globale Change, als dessen Executive Director Mounk fungiert. Die ausgewiesenen Geldgeber dieser elitären Kreise sind: ZEIT-Stiftung, Robert-Bosch-Stiftung, Bill and Melinda Gates Foundation, Google, die Open Society Foundations des amerikanischen Finanzspekulanten George Soros, Rockefeller Foundation, Facebook und weitere Finanziers. Mehr Elite geht also nicht.

Umso aufschlussreicher ist es, wenn ein solcher Strippenzieher ins Plaudern gerät, wie nun in den ARD-Tagesthemen. Beim Thema Regierungsbildung und den Problemen der Flüchtlingskrise antwortete Mounk der Moderatorin Caren Miosga folgendermaßen: »… dass wir hier ein historisch einzigartiges Experiment wagen, und zwar eine monoethnische, monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln.«

Im Prinzip hat Mounk hier den Begriff der »Umvolkung« politisch korrekt umschrieben. Denn nichts anderes bedeutet, »eine monoethnische, monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln«. Für die ARD-Frau Caren Miosga schienen diese Aussagen keinerlei Neuigkeiten zu sein. Weder widersprach sie, noch fragte sie nach. Sie fragte nicht, wer mit »wir« gemeint sei und wer dieses einzigartige Experiment in Gang gesetzt habe und warum das Volk als Souverän nicht um seine Zustimmung für diese beispiellose und epochale »Umvolkung« gefragt wurde. Solcherlei Gedanken als Fragen oder Kritik zu äußern, ist bei regierungskonformen Journalisten offensichtlich nicht vorgesehen.

Deutsche sollen Mentalität wandeln

Auch im Spiegel äußerte sich Mounk ähnlich, dort sogar mit einer weiteren Forderung: »In Westeuropa läuft ein Experiment, das in der Geschichte der Migration einzigartig ist: Länder, die sich als monoethnische, monokulturelle und monoreligiöse Nationen definiert haben, müssen ihre Identität wandeln.« Seine Aussagen in der ARD waren also kein Versehen, keine Plauderei, die außer Kontrolle geriet, sondern dies sind die immer wieder vorgetragenen Kernthesen von Mounk.

Im Spiegel-Interview stellt der elitär Vernetzte zudem eine zusätzliche Forderung auf, wonach wir Westeuropäer, wir Deutschen, unsere Identität wandeln müssten! Beim Spiegel-Interviewer lösten diese befremdlichen und anmaßenden Aussagen keinerlei Nachfragen oder Widerspruch aus. Selbst die Abschaffung der nationalen Identität scheint im linken Mainstream Konsens zu sein. Da passt es ins Bild, dass sich die Landtagsabgeordnete der Linken, Isabelle Vandré, an einer Demonstration beteiligte, die auf einem großen Banner die linksextreme Parole »We Love Volkstod« propagierte.

»Der Selbstmord Europas«

Genau diese Diagnose stellt der britische Historiker und Journalist Douglas Murray den herrschenden Eliten in seinem aktuellen Bestseller Der Selbstmord Europas. Er beschreibt die Unfähigkeit europäischer Politiker, eigene Interessen zu verteidigen, und wie sich ein kulturell verunsichertes Europa der anhaltenden Massenmigration geradezu widerstandlos ergibt. Er bemängelt, dass die Gesellschaft massiv verändert werde, während gleichzeitig die Wünsche der Mehrheit ignoriert würden.

In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Civey für Die Welt stimmten 76 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass »der Islam nicht zu Deutschland gehört«. Die islamische Masseneinwanderung der letzten Jahre richtet sich somit eindeutig gegen den Willen des Volkes, also des Souveräns. Murray kritisiert folgerichtig den grundlegenden Wandel von Gesellschaften, ohne dass die Menschen gefragt wurden, ob sie grundlegend verändert werden wollen.

Auch Angela Merkels Weigerung, die deutschen Grenzen und damit die europäischen Grenzen zu schützen, weil dies zu »unschönen Bildern« an den Grenzen führen könne, kritisiert Murray scharf. Zudem würde dann der Jubel der Mainstream-Medien verstummen, was offensichtlich die Hauptsorge der Kanzlerin sei.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei Kopp Exklusiv.

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