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Prepper Survival – Lars Konarek bei SteinZeit

 

Smartphone, Markenbekleidung, Flachbildschirm… Das sind alles Dinge, für die wir viel Geld ausgeben. Aber an wichtige Eventualitäten denken wir nicht. Wir setzen die falschen Prioritäten! In der Just-in-time Gesellschaft, wo wir fast alles rund um die Uhr einkaufen können und es uns an Luxus und Freiheit nicht mangelt, leben wir wie die Made im Speck. Doch die Vernetzung, die Elektronik und durch die schwindende Bereitschaft, Lebensmittel im eigenen Heim zu bevorraten, manövrieren sich die Menschen sehr risikobehaftet durchs Leben. In unserem fragilen System kann ein unerwarteter Krisen- oder Katastrophenfall schwerwiegende Konsequenzen für die Leute, die dort leben haben. Großflächige Stromausfälle oder die Finanzkrise kann schlagartig die Lebensbedingungen verschlechtern und die Versorgung mit Lebensmitteln und Trinkwasser unterbrechen. Die Tatsache ist vielen bewussten Menschen nicht gänzlich unbekannt, doch leider sind nur die wenigsten darauf vorbereitet. Unsere Großeltern hatten noch Vorräte für alle Fälle eingelagert und somit praktisch vorgesorgt. Das hatte einen großen Vorteil: Sie waren somit unabhängig von Supermärkten, die heutzutage keinerlei Lagerhaltung mehr betreiben und bei Unterbrechung der Lieferkette binnen wenigen Stunden ausverkauft wären. Doch die alten Menschen hatten es richtig gemacht. Wenn es dann mal für zwei Wochen nichts zu kaufen gab, konnten sie diesen Zeitraum problemlos mit den eigenen Lebensmitteln, die im Keller lagerten, überbrücken. Das ist durchaus sinnvoll, weil es selbst der Gesetzgeber dem Bürger empfiehlt. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe weißt auf seiner Webseite eindringlich darauf hin. Hier wird der Bürger angehalten, mindestens für einen Zeitraum von 14 Tagen vorzusorgen. Damit ist die Krisenvorsorge schon mal auf einem stabilen Fundament gebettet, aber es geht noch weiter. Daher empfiehlt es sich, neben einer sinnvollen Vorratshaltung im Haushalt auch mal über ein Fluchtgepäck nachzudenken. Das würde zum Einsatz kommen, wenn man sein Haus im Ernstfall für längere Zeit verlassen müsste. Was dort hinein gehört und weitere Infos gibt es in diesem Interview.

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