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Frühlingszeit ist Bärlauchzeit!

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Bärlauch ist etwas Feines und jedes Jahr freuen sich viele Menschen auf die Zeit, in welcher in der Natur der Bärlauch erscheint.

Dann heißt es leckeren Bärlauch einsammeln, doch Vorsicht! Wer sich nicht auskennt, kann schnell daneben greifen!

Der Bärlauch hat nämlich so einige giftige Doppelgänger, die zur selben Zeit an der selben Stelle auftauchen. Da heißt es genau hinschauen.

Giftige Maiglöckchen kann man leicht mit leckeren Bärlauch verwechseln – auch giftige Herbstzeitlose sehen ihm ähnlich.

Bärlauch (Allium ursinum), im Volksmund auch Waldknoblauch genannt, wächst sehr gern in krautreichen, schattigen und nährstoffreichen Laub- und Mischwäldern, Parkanlagen und Auwäldern. Im Frühjahr (ab März) treiben aus den kleinen Zwiebeln saftig grüne, lanzettförmige Blätter.

Die jungen Bärlauchblätter ähneln denen von giftigen Maiglöckchen (Convallaria majalis) und sehr giftigen Herbstzeitlosen (Cholchicum autumnale).

Die jahrelange Dokumentation in den Giftinformationszentren (GIZ) zeigt, dass als Folge von Verwechslungen immer wieder Gesundheitsschäden mit teilweise schwerwiegenden Folgen auftreten.

Bärlauch und giftige Doppelgänger erkennen

Bärlauch riecht nach Knoblauch. Herbstzeitlose und Maiglöckchen riechen nicht danach. Tücke des Schnupper-Tests: Haftet der Lauchgeruch eines vorangegangenen Tests an den Händen, kann dies zu falschen Ergebnissen führen.

Optische Merkmale sind da schon deutlich zuverlässiger und das sind diese:

Bärlauchblätter haben einen klar erkennbaren Stiel pro Blatt. Bei Herbstzeitlosen und Maiglöckchen sind es eher zwei oder drei Stiele, die einander umwickeln. Auch wachsen mehrere Blätter an nur einem Stiel.

Bärlauchblätter sind auf der Unterseite matt. Maiglöckchen glänzen auf der Unterseite, Herbstzeitlose glänzen auf beiden Blattseiten.

Schauen wir uns das im Detail an.

1. Bärlauchblätter haben einen Stiel

 

 

Bärlauchblätter haben einen deutlichen Stiel, mit dem der wilde Knoblauch einzeln aus dem Boden wächst.

Die Blätter der Herbstzeitlosen wachsen hingegen ohne Blattstiel und aus einer Rosette von meist drei Blättern.

 

 

Das Blatt der Herbstzeitlose bildet daher unten einen relativ geraden Abschluss, Bärlauchblätter hingegen laufen nach unten hin spitz zu und münden dann in einen helleren Blattstiel.

2. Maiglöckchen haben kugelige Blütenknospen

 

 

Herbstzeitlose blühen lilafarbig im späten Herbst – Bärlauch blüht weiß und im Frühling. Erkennt man also Blütenknospen im Frühling, kann es sich nicht um Herbstzeitlose handeln – aber es könnten Maiglöckchen sein.

Ist man unsicher, ob die weißen Blütenknospen vielleicht die von Maiglöckchen sind, so achte auf die Form und Anordnung der Knospen.

Bärlauch hat einzelne längliche Knospen – bei Maiglöckchen sind sie kugelig und in Trauben angeordnet.

Übrigens: Wenn der Bärlauch blüht, hat er ohnehin schon seine beste Zeit hinter sich. Er wird nicht etwa giftig, aber er wird bitter und verliert somit seinen guten Geschmack.

3. Bärlauch an der matten Blattunterseite erkennen

 

 

Dreht man ein Bärlauchblatt um, sieht man eine matte Unterseite. Die Blätter der Herbstzeitlosen sind hingegen auf Ober- und Unterseite glänzend, also auf beiden Seiten.

Außerdem hat der Bärlauch weichere, empfindlichere Blätter, die manchmal nach unten hin umklappen oder sich an den Außenkanten, insbesondere an der Spitze, leicht einrollen.

Merke: Glänzt das Blatt auf beiden Seiten, ist es kein Bärlauch!

Bärlauch nicht verwechseln

Wenn man sich trotz unserer Tipps unsicher ist, ob es sich um Bärlauch handelt oder nicht, dann verzichtet man besser auf den Verzehr.

Die Blätter von zum Beispiel Herbstzeitlosen sind so giftig, dass schon 60g einen 80 kg schweren Mann tödlich vergiften können!

Wann kann man leckeren Bärlauch ernten?

Bärlauchsaison ist (je nach Wetterlage) meist von Mitte März bis Mitte Mai. Wenn Bärlauch blüht, entwickelt er Bitterstoffe und schmeckt nicht mehr.

Darum früh genug nach Bärlauch schauen, wenn er noch nicht in Blüte ist.

 

 

Nehmen Sie einige komplette Pflanzen mit nach Hause und setzen Sie diese in Ihren Garten oder in einen Blumentopf.

Die Chance sind sehr gut, dass Sie jedes Jahr frischen Bärlauch ernten können.

Da Bärlauch sehr ausbreitungswillig ist, sollten Sie dessen Ausbreitung begrenzen. Dazu genügt etwas Plastikfolie, welche Sie um die Fläche in den Boden setzen, in welcher Sie Bärlauch haben wollen.

Soll sich Ihr Bärlauch gar nicht ausbreiten, legen Sie eine Plastikfolie um die Zwiebelknolle.

Wir wünschen guten Appetit.

Ein Kommentar zu Frühlingszeit ist Bärlauchzeit!

  1. creapea // 16/04/2018 um 9:27 // Antwort

    Vorsicht, in Naturschutzgebieten darf Bärlauch nicht gesammelt und schon gar nicht ausgegraben werden.

    Gefällt 1 Person

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