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Preisfrage: Sind Grüne „Herrenmenschen“?

Foto: Collage
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Daß die Grünen sich als eine Art „Herrenmenschen“ begreifen könnten, legt schon der Umstand nahe, daß sie sich wegen ihrer penetranten Belehrungsattitüde die Bezeichnung „Verbotspartei“ eingehandelt haben. Wie gut eingeführt dieser Begriff bereits ist, kann jeder leicht selbst überprüfen, der Arbeitskollegen, Freunde und Bekannte fragt, an welche Partei sie denken, wenn sie das Wort „Verbotspartei“ hören. Alle denken an die Grünen. Spott und Hohn.

von Max Erdinger

Kein Leibeigener hat seinem Herrn jemals etwas verboten. Wie auch? Wer Anderen etwas verbieten kann, muß ihnen übergeordnet sein – und wer sich lediglich dazu in der Lage wähnt, Andere dauernd mit Vorschriften und Verboten zu malträtieren, lebt logischerweise in der Vorstellung, er hätte Herrschaftsbefugnisse. Grüne halten sich auf jeden Fall für die Herrenmenschen der Moral. Die Hohepriesterin des grünen Glaubensbekenntnisses ist Frau Göring-Eckardt. Niemand moralisiert mit größerer Inbrunst. Es gibt nicht Wenige, die berichten, daß sie von der Frau den Eindruck hatten, sie seien von ihr für moralische „Untermenschen“ gehalten worden, wenn sie ihr widersprachen.

Dabei wäre „Herrenmenschen“ das letzte, womit sich Grüne freiwillig titulieren lassen würden. Das ist nicht verwunderlich. Grüne sind im allgemeinen zu jeder kritischen Selbstreflexion unfähig. Sie glauben lieber an das Bild, das sie der Allgemeinheit selbst von sich pinseln.

Ein Teil dieses Bildes besteht aus glühendem Antirassismus. Genau über diesen Teil des Bildes hat nun ein türkischstämmiger Ex-Grüner mit einem Lappen gewischt, den er zuvor mit Pinselreiniger getränkt hatte – und ist als nächstes in die SPD eingetreten.

Es handelt sich um Nedim Bayat, einen Bezirksverordneten aus Berlin-Mitte, der 2016 noch als Direktkandidat der Grünen für die Wahl zum Abgeordnetenhaus angetreten war. Er behauptet, der Internationalismus und der Antirassismus der Grünen seien lediglich aufgesetzt. In Wahrheit seien die Grünen bis ins Mark deutsch und weiß. Parteimitglieder mit ausländischen Wurzeln seien bei den Grünen zwar als Helfer in unterstützender Position willkommen, Karriere jedoch machten in der Partei immer nur weißhäutige Deutsche.

Bayat ist von Beruf Lehrer. So sehr er sich auch besinnt; es fällt ihm auf höchster Ebene von Bund und Ländern außer dem ehemaligen Parteichef Cem Özdemir und dem hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir niemand mit ausländischen Wurzeln ein, der es bei den Grünen in hohe Positionen gebracht hätte. Das sehe bei der SPD deutlich besser aus.

Weil nun Nedim Bayat Lehrer von Beruf ist, hat er natürlich die grüne Bildungspolitik besonders im Auge. Die Grünen stammten vornehmlich aus dem Mittelklasse-Milieu, so Bayat, weshalb ihnen der Kontakt zur Zuwanderer-Gemeinschaft fehle. Wenig überraschend sei daher die unrealistische Bildungspolitik der Grünen.

Auch, wenn es einem freiheitlich gesinnten Deutschen ziemlich egal sein kann, woran jemand herummeckert, der erst bei den Grünen und dann bei der SPD Mitglied wird, weil es sich bei beiden Parteien verhält wie mit der Pest und der Cholera: Von seinem Blickwinkel aus ist Nedim Bayat kaum zu widerlegen. Wenn es um Pöstchen und Ämter geht, sticht die Deutschtümelei der Grünen tatsächlich heraus. Und da schließt sich der Kreis, so man ihn auf den Boden des gängigen und falschen Narrativs vom Deutschsein gezeichnet hätte.

Meinereiner bescheinigt den Grünen schon lange eine widerwärtige Staatsgläubigkeit, die sich in ihrer Intensität von derjenigen der Nationalsozialisten kaum unterscheidet. Eine Herrenmenschenattitüde hängt schließlich nicht an der Frage, weswegen sich jemand für einen Herrenmenschen hält. Es ist offensichtlich: Grüne halten sich gern für moralisch Auserwählte. Und sie sind samt ihrer Anhängerschaft diejenigen, die ihrer eigenen Doppelmoral gegenüber richtige Blinde sind.

So hieß es über die Jahre beispielsweise immer, Grüne seien untereinander intrigantere „Parteifreunde“ als diejenigen anderer Parteien. Die Grünen haben die durchschnittlich am besten situierte Wählerschaft. Die wiederum benutzt bspw. das Flugzeug öfter als die Anhänger anderer Parteien. Zwei Fernreisen im Jahr sind unter Grünanhängern keine Seltenheit. Legendär geworden sind grüne Spitzenpolitiker dafür, daß sie sich von fetten Dienstlimousinen zuhause abholen lassen, um kurz vor dem Eintreffen am Zielort pressewirksam auf ein zuvor bereitgestelltes Fahrrad umzusteigen.

Der grüne MP von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, ließ sich kurz nach seiner erstmaligen Wahl mit dem Hubschrauber zu einem Ministerpräsidententreffen an die Ostsee fliegen und schickte seine Dienstlimousine, einen Mercedes der S-Klasse, leer von Stuttgart aus voraus. Der Grund: Er wollte von sich keine Pressebilder sehen, die ihn dabei zeigen, wie er die 200 Meter vom Landeplatz des Helikopters zum Eingang des Tagungsortes zu Fuß zurücklegt. Er bevorzugte Bilder, die ihn beim bedeutungsschweren Aussteigen aus dem Fond seiner herrschaftlichen Limousine zeigten. Dem Vernehmen nach ist es auch heute noch ausgerechnet dieser grüne MP, der über die am stärksten motorisierte Limousine aller MPs verfügt, sich öffentlich damit brüstet, man könne damit überholen, daß er sich innen drin aber fühle wie in einer Sardinenbüchse.

Wie anders, denn als einen Herrenmenschen, kann sich jemand begreifen, der, wie der Hofreiter Toni, den Gläubigen auf einem Grünen-Parteitag enthusiastisch die Mär vom Segensreichtum der E-Mobilität auftischt, obwohl er doch wissen musste, daß das schwedische Umweltministerium tags zuvor das vernichtende Ergebnis einer Studie zur fehlenden Umweltverträglichkeit bei der Produktion von E-Autos veröffentlicht hatte? Was anderes, als „ich bin der Herr“ signalisiert einer, der seiner eigenen Anhängerschaft wider besseres Wissen die Story vom Pferd erzählt?

Es sieht ganz so aus, als hätte Nedim Bayat mit seinen Bemerkungen zu den weißen und deutschen Grünen recht. Das sind Ideologen, die auf die Aufrechterhaltung des Scheins mehr Wert legen als auf das Sein. Von Multikulti zu schwärmen, bei jeder Gelegenheit „Rassismus“ zu plärren, aber in der eigenen Partei deutsch und weiß von oben nach unten durchzuregieren, – das scheint typisch grün zu sein.

Meineneinen stört es nicht, wenn Deutsche in einer deutschen Partei das Sagen haben. Die Grünen allerdings sollte das gewaltig stören. Daß es sie offensichtlich nicht stört, bestätigt im Grundsatz alles, was ich über diesen Haufen denke. Ungeachtet dessen wünsche ich dennoch der SPD den Untergang so sehr wie den Grünen. Personen, egal, wo sie herkommen, die erst bei den Grünen und dann bei der SPD andocken, braucht im öffentlichen Interesse kein Mensch. Auch dann nicht, wenn sie Nedim Bayat heißen und den Grünen die Leviten lesen. Es ist einfach kein Ausweis von Klugheit, die Grünen zu verlassen, um Mitglied ausgerechnet bei der SPD zu werden.

 

Ein Kommentar zu Preisfrage: Sind Grüne „Herrenmenschen“?

  1. Hat dies auf diwini's blog rebloggt und kommentierte:
    Unbedingt lesen!Lohnt sich!

    Gefällt 1 Person

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