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USA: Fast 1500 Migranten-Kinder seit letztem Jahr vermisst – Where are the thousands of missing children in America

Kinder werden in Heimen untergebracht, wo sie sexuelle Gewalt erfahren, hungern oder für geringen oder gar keinen Lohn arbeiten müssen. Weltweit verschwinden Kinder und niemand weiß, was mit ihnen geschah. Jedes Jahr werden Mädchen und Jungen, die gekauft und verkauft werden, immer jünger! Sexhandel – vor allem, wenn es um den Kauf und Verkauf von jungen Mädchen und Jungen geht, ist das am schnellsten wachsende Geschäft der organisierten Kriminalität, nach Drogen und Waffenhandel. Tatort USA: Es wird geschätzt, dass jedes Jahr mindestens 100 000 Kinder – Mädchen und Jungen – in den USA für Sex gekauft und verkauft werden, wobei jedes Jahr 300 000 Kinder Opfer von Menschenhandel sind. Einige dieser Kinder werden gewaltsam entführt. Kinder haben Rechte und sind doch Opfer von Gewalt, Ausbeutung oder Menschenhandel. Neue Recherchen ergaben, dass 1500 Migranten-Kinder seit letztem Jahr in den USA als vermisst gelten.

Fast 1500 Migranten-Kinder seit letztem Jahr in den USA vermisst

Wir haben bereits mehrfach über das grausame Geschäft mit dem Handel von Kindern berichtet. Der Journalist vom The Indianapolis Star Tim Swarens verbrachte mehr als ein Jahr in diesem grausamen Geschäft, wo Kinder mit geringem Risiko für Käufer oder Menschenhändler missbraucht werden. Trotz verschärfter Gesetze nimmt die Zahl der Fälle zu. Doch die Käufer, die den Sexhandel mit Kindern betreiben, werden selten zur Rechenschaft gezogen. Die meisten ziehen sich einfach in ihre Familien, Jobs und Nachbarschaften zurück. Siehe: Handelsware Mensch! Jedes Jahr werden Mädchen und Jungen, die gekauft und verkauft werden, immer jünger!

Nicht nur in den USA verschwinden Kinder, die sich auf der Flucht befinden, es ist ein globales Problem und offizielle Zahlen gibt es nicht. Kinder auf der Flucht – vermisst,verschleppt, ausgebeutet und missbraucht,- Europol nimmt an, dass von der Million Flüchtlinge, die 2015 nach Europa kamen, 27% Minderjährige waren. Die Zahl 10 000 vermisste Minderjährige ist eine reine Schätzung, von ihnen fehlt jede Spur. Auch die europäische Polizeibehörde geht davon aus, dass Schmuggler mit Menschenhändlern, die Flüchtlinge in die Zwangsprostitution und Sklaverei verkaufen, zusammenarbeiten – ein lohnendes grausames Geschäft.

Auch in den USA werden Tausende Kinder vermisst, die in Heimen oder Pflegefamilien untergebracht wurden.

Im vergangenen Jahr verloren Bundesbeamte beinahe 1500 Migranten-Kinder aus den Augen, nachdem eine Regierungsbehörde die Minderjährigen in Familien von erwachsenen Betreuern im ganzen Land untergebracht hatte, so eine Zeugenaussage vor einem Subkomitee des Senats am Donnerstag. Das Ministerium für Gesundheitspflege und Soziale Dienste hat nur ein begrenztes Budget bei der Überprüfung des Wohlergehens von schutzlosen unbegleiteten Minderjährigen. Es stellte fest, dass 1475 Kinder bei Nachverfolgungen hinsichtlich ihrer Sicherheit nicht gefunden werden konnten, wie ein Beamter der Behörde mitteilte.

Bundesbeamte gerieten zwei Jahre zuvor in die Kritik, nachdem Schutzmaßnahmen für Kinder zurückgefahren worden waren, die vor Gewalt aus Zentralamerika geflohen waren. In einer Anhörung am Donnerstag dazu äußerten die Senatoren, die Behörden hätten bei der Erfüllung ihrer Verantwortung für ihre Sorge versagt und sie hätten wichtige Reformen aufgeschoben, die nötig wären, um [die Minderjährigen] davor zu bewahren, in die Hände von Menschenhändlern zu geraten.

„Sie sind die schlechtesten Pflegeeltern der Welt. Sie wissen nicht einmal, wo sie sich aufhalten“, sagte die demokratische Senatorin Heidi Heitkamp aus Norddakota. „Wir haben versagt. Ich denke, darüber gibt es keinen Zweifel. Wenn wir bei Kindern versagen, macht mich das wütend“.

Seit dem dramatischen Anstieg der Grenzübertritte 2013 hat die Bundesregierung mehr als 180.000 unbegleitete Minderjährige bei [Pflege-]Eltern oder anderen erwachsenen Betreuern untergebracht, von denen erwartet wird, dass sie sich um die Kinder kümmern und dafür sorgen, dass sie zur Schule gehen, während sie sich um deren legalen Status beim Immigrationsgericht bemühen.

Eine Recherche der AP stellte 2016 fest, dass mehr als zwei Dutzend unbegleitete Kinder in Heimen untergebracht worden waren, wo sie sexuelle Gewalt erfuhren, hungern oder für geringen oder garkeinen Lohn arbeiten mussten. Damals wurden viele [solcher] Betreuer nicht sorgfältig überprüft: Regierungsbeamte besuchten selten deren Wohnungen und in einigen Fällen hatten sie keine Ahnung davon, dass Betreuer mehrere nicht miteinander verwandte Kinder aufgenommen hatten – ein mögliches Indiz für Menschenhandel.

Seitdem hat das [o. g.] Ministerium den Kontakt zu potentiell gefährdeten und somit besonders schutzbedürftigen Kindern verstärkt. Im vergangenen Jahr konnte sie etwa einem Drittel der unbegleiteten Minderjährigen nach deren Unterbringung helfen, so das permanente Senatskomitee zu den Untersuchungen.

Rechtsanwälte finden es jedoch schwierig zu wissen, wie viele Minderjährige gefährdet sein könnten, teils weil einige von ihnen verschwinden, bevor sich Sozialarbeiter sich um sie kümmern können, und weil sie niemals vor Gericht erscheinen.

Von Oktober bis Dezember 2017 suchten [Beamte] der HHS 7635 Kinder auf, die die Behörde bei Betreuern untergebracht hatte, und stellte fest, dass 6075 weiterhin dort wohnten. 28 waren weggelaufen, fünf waren verschleppt worden und 52 wohnten [inzwischen] bei jemand anderem. Der übrige Rest war unauffindbar, sagt Steven Wagner, amtierender stellvertretender Minister der HHS.

Rob Portman, republikanischer Senator, verlangte vom HHS und dem Ministerium für innere Sicherheit, bis spätestens Montag einen Zeitrahmen für die Verbesserung der Kontrollmaßnahmen vorzulegen.

„Diese Kinder haben Anspruch auf angemessene Behandlung und weder auf Missbrauch noch Menschenhandel, und das unabhängig von ihrem Immigrationsstatus“, sagte Portman, der zugleich Vorsitzender des Subkomitees ist. „Es geht hier nur um Verantwortung“.

Portman begann zu recherchieren nach einem Vorfall in seinem Heimatstaat Ohio, bei dem acht guatemaltekische Jugendliche bei Menschenhändlern untergebracht und zur Arbeit auf Hühnerfarmen gezwungen worden waren, wo man sie mit dem Tod bedroht hatte. Sechs Personen wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt wegen ihrer Beteiligung in der Menschenhändlerszene, die 2013 begonnen hatte.

Im vergangenen Jahr kündigte die Regierung die Verhaftung von Betreuern an, die Schmuggler angeheuert hatten, um deren Kinder in die USA zu schleusen. Dies sorgte für große Befürchtungen bei den Immigranten-Gruppen im ganzen Land.

Die HHS prüft erneut ihre Gesetzauslegung, um herauszufinden, ob die Behörde per Gesetz verantwortlich ist für Kinder, nachdem sie aus dem Unterbringungsprogramm gefallen sind, sagt Steven Wagner, amtierender stellvertretender Minister des HHS.

Das Ministerium für Innere Sicherheit hat die Pflege, das Sorgerecht und die Umsiedlung von unbegleiteten Minderjährigen mit den entsprechenden Kollegen der HHS abgesprochen, so eine Aussage eines Beamten der Behörde.

„Das Ministerium für Innere Sicherheit arbeitet eng mit der Trump-Administration und Mitgliedern des Kongresses zusammen, um existierende ‚Schlupflöcher‘ zu beseitigen, die es Menschen ermöglichen, unsere Immigrationsgesetze zu missbrauchen“, sagt James McCament, stellvertretender Minister des [o. g.] Ministeriums.

Sobald Migranten-Kinder 18 sind, haben sie keine Berechtigung mehr, in Einrichtungen der HHS untergebracht zu sein. In solchen Fällen muss das Ministerium das DHS wissen lassen, ob die Kinder interniert oder in die Gemeinschaft entlassen werden sollten. Jedoch fand das Subkomitee heraus, dass die HHS solche Vorgänge nur bei etwa einem Drittel dieser Kinder ausführt.

Die Zahl der Kinder, die in den USA Schutz suchen, hat nicht wieder die Höhe der Welle erreicht, die 2013 begann. Jedoch zwingt eskalierende Gewalt durch Gangs und Drogen in Honduras, Guatemala und El Salvador sowohl Kinder und Jugendliche als auch Familien zur Wanderung nach Norden.

Laut Senator Tom Carper, Delaware, dem obersten Vertreter der Demokraten im Ausschuss, müssen die Behörden mehr zur Verhinderung von Missbrauch tun.

„Nach all dem, was wir 2015 und 2016 erfahren haben, ist es inakzeptabel, dass wir in der Sorge für diese Kinder immer noch so versagen“, so Carper.

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