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Die nächste Migrationswelle wird alles in den Schatten stellen, warnt der Leiter des UN-Welternährungsprogramms

David Beasley, Leiter des UN-Welternährungsprogramms warnte vor der nächsten großen Welle von Flüchtlingen. Unter die kommenden Hungerflüchtlinge würden sich auch massiv Terroristen und aus Syrien geflohene Anhänger des IS mischen. + 2 Videos

Am Rand der Geberkonferenz für Syrien wies der Leiter des Welternährungsprogramms der UN, David Beasley, in einem Interview auf Gefahren hin, die sich aus der schwierigen Ernährungslage der Kriegsflüchtlinge in Syrien und den angrenzenden Ländern ergeben. Er sah aber auch Chancen, wenn genügend Mittel zur Verfügung stünden um die Versorgung der Menschen sicherzustellen.

Das Beste ist, wenn die Menschen vor Ort versorgt werden können

Die finanzielle Lage der Organisation sei derzeit sehr angespannt und würde es schwierig machen, die Menschen in und um Syrien ausreichend zu versorgen. Er wies alle Länder, insbesondere die als Fluchtziele in Frage kommenden darauf hin, dass es etwa hundertmal günstiger wäre einen syrischen Flüchtling vor Ort zu versorgen als in einem der westeuropäischen Länder.

Aber wenn die Versorgungslage in den Auffanglagern nicht verbessert werden könne und nicht bald wieder Frieden herrsche, werde sich unweigerlich eine neue Flüchtlingskarawane in Bewegung setzen. Das wichtigste aber wäre Frieden und die Möglichkeit der Menschen, im eigenen Land wieder für sich selbst sorgen zu können.

Sahelzone als nächster Krisenherd?

In diesem Zusammenhang wies Beasley auch gleich auf den nächsten möglichen Krisenherd Sahelzone hin. In dieser Region leben 500 Millionen Menschen. Hier müsse für Stabilität gesorgt werden. Der IS und andere Terrororganisationen seien dort schon längst tätig.

Nun müsse vor allem Europa, den dortigen Ländern zu mehr Stabilität verhelfen, indem alles dafür getan werde, dass die Versorgung der Menschen vor Ort stabil bleibe. Die Fehler der letzten Jahre, dass die Länder durch Schürung der militärischen Konflikte immer weiter destabilisiert würden, dürften sich nicht wiederholen. Das wichtigste sei, den Menschen in ihrer Heimat stabile und sichere Verhältnisse zu ermöglichen. Sonst würde die nächste Fluchtwelle alles, was davor kam, in den Schatten stellen.

Das Interview wurde von phoenix veröffentlicht – Englisch mit deutscher Übersetzung:

(al)

Nachtrag:

Warum Einwanderung NICHT die globale Armut löst

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