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Heilrezept: Schöllkraut-Tinktur gegen Rheuma & Gicht

Schöllkraut gehört, genau wie der bekannte Schlafmohn, zu den Mohngewächsen. Zwar ist die Wirkung beider Pflanzen nicht miteinander zu vergleichen, dennoch lässt sich die Verwandtschaft nicht leugnen.

Schöllkraut hat krampflösende Eigenschaftes und wirkt auch bei Reizdarmsyndrom und Colitis ulcerosa sehr gut. Pharmakologische Untersuchungen haben ergeben, die Pflanze eine anti-ulcerogene Wirkung hat. Das heißt Schöllkraut verhindert oder heilt Geschwüre an den Schleimhäuten des Magen-Darm-Traktes. Außerdem wirkt Schöllkraut schmerzstillend. Studien zeigten, dass Schöllkraut-Exktrakt drei Stunden nach Verabreichung eine mit Morphin vergleichbare Wirkung hat!

Da Schöllkraut auch entzündungshemmend und leberheilend wirkt, ist es sowohl zur Behandlung von Rheuma und Gicht, als auch zur Nachbehandlung von Hepatitiden und zur Unterstützung bei Quecksilberbelastungen sehr gut geeignet. Die neuesten Forschungen zeigen, dass Schöllkraut sogar bei Alzheimer helfen kann. Diesen Einsatz hatte man, bei der sonst eher bei Leber- und Galle-Leiden eingesetzten Pflanze, bisher eher weniger auf dem Plan!
Auf seelischer Ebene wirkt Schöllkraut reinigend auf Belastungen, welche durch destruktive Gedanken-Energien entstanden sind. Dazu gehören auch unterdrückte Wut oder Schockerlebnisse, die sich als autoaggressive Verhaltensweise äußern können.

Um die heilenden Kräfte des Schöllkraut zu konservieren, kann man eine Tinktur aus der Pflanze herstellen. Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 1 Handvoll blühendes Schöllkraut und kleingeschnittene Schöllkraut-Wurzel
  • 0,5 Liter Branntwein

Zubereitung:

  1. Pflanzenteile in den Branntwein geben und luftdicht verschließen
  2. 1 Woche an einer warmen, sonnigen Stelle stellen
  3. Nach einer Woche Pflanzenzeile herausfiltern
  4. Die fertige Tinktur in dunkle, gut verschließbare Fläschchen füllen

Einnahme:

  • Morgens, mittags und abends je 5 Tropfen der Tinktur in etwas Wasser einnehmen

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