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PETA gibt Tipps, wie jeder Einzelne von uns den Bienen helfen kann

Wir Menschen sollten uns für ungefähr einen von drei Bissen unserer Nahrung bei bestäubenden Tieren, wie den Bienen, bedanken. Doch der Verlust von Lebensräumen und der Einsatz starker Pestizide lassen immer mehr Bienenvölker sterben – in Deutschland sind mehr als die Hälfte der 561 Wildbienenarten vom Aussterben bedroht!

Während die wilde Bienenpopulation schwindet, gehen vor allem im Ausland immer mehr Honigproduzenten zu einer Art Massentierhaltung der kleinen Bestäuber über. Doch genauso wenig wie Schweinezüchter in der industriellen Landwirtschaft Schweine schützen, schützen solche Bienenbetriebe die sogenannten Honigbienen.

She Works Hard for the Honey!

Beim Bestäuben von Pflanzen sammeln Bienen winzige Nektartropfen, aus denen sie Honig herstellen. Der Honig versorgt sie selbst und die Jungen der Bienenkönigin und ist eine unverzichtbare Ernährungsgrundlage, auch während des Winterschlafs. Die Bienen müssen den Nektar trocknen und fügen dann körpereigene Enzyme hinzu, um daraus Honig zu machen. Innerhalb dieses Vorgangs kann eine einzige Arbeiterbiene bis zu 10.000 Blumen oder mehr am Tag anfliegen, nur um in ihrer gesamten Lebenszeit ein bis zwei Teelöffel Honig zu produzieren.

Doch in der landwirtschaftlichen Haltung profitieren die meisten Bienen selbst nicht von ihrer Arbeit. Viele Imker nehmen ihnen nicht selten den gesamten Honig weg und halten die Bienen mit einem zuckerartigen Sirup oder anderen suboptimalen Nährstoffen am Leben.

Kein Vorteil für die Bienenkönigin

Bevor in freier Wildbahn eine neue Bienenkönigin geboren wird, nimmt die alte Königin einen Teil der Bienen ihres Volkes mit und gründet woanders ein neues Volk. Wenn man irgendwo einem „Schwarm“ Bienen begegnet, kann es gut sein, dass die Bienen gerade „umziehen“. Sie schaden dabei niemandem, außer man bedroht sie. Doch diese Teilung des Bienenvolkes kann zu einer geringeren Honigproduktion führen. Deshalb schneiden manche Imker der Königin die Flügel ab, sperren sie ein oder töten sie und ersetzen sie nach nur ein oder zwei Jahren – obwohl sie eigentlich über fünf Jahre alt werden könnte.

Bienen in der Intensivtierhaltung

Die meist stressigen und unnatürlicheren Lebensbedingungen, die schlechtere Ernährung und die mögliche Tierquälerei innerhalb der landwirtschaftlichen Tierhaltung können das Immunsystem der Bienen schwächen. Dadurch können sie anfälliger für Krankheiten werden, wie zum Beispiel die gefährliche Varroa-Milbe. Zudem fällt es ihnen dadurch möglicherweise schwerer, dem vernichtenden Einfluss schädlicher Pestizide standzuhalten.

Was Sie tun können

Helfen Sie den Bienen!

Sie möchten etwas dagegen tun, dass es immer weniger Bienen bzw. bestäubende Insekten gibt? Nur zu!

  • Pflanzen Sie Blumen wie Sonnenblumen, Säckelblumen, Lavendel oder andere bienenfreundliche Blühpflanzen. Dort finden Bienen Nektar und Pollen. Achten Sie dabei möglichst auf Vielfalt und heimische Pflanzen.
  • Achten Sie beim Kauf von Pflanzen darauf, dass diese nicht mit giftigen Pestiziden bearbeitet wurden. Verwenden Sie auch selbst keine chemischen Unkrautvernichter oder Insektenbekämpfungsmittel.
  • Wer in einer Wohnung wohnt oder keinen grünen Daumen hat, kann schon mit ein paar Kräutern auf dem Fensterbrett oder Balkon helfen. Bienen mögen Minze, Schnittlauch, Salbei, Petersilie oder auch Oregano. Die Bienen helfen uns im Gegenzug, dass die Pflanzen am Leben bleiben.
  • Bienen haben Durst. Gerade an heißen Sommertagen fehlen oftmals Wasserflächen. Eine flache Schale mit Wasser sowie Steinen, Moos und Stöcken als Landehilfe und Schutz vor dem Ertrinken bietet Abhilfe.
  • Geben Sie den Bienen ein Zuhause. Bei Naturschutzverbänden finden Sie bienenfreundliche Unterkünfte für den Garten oder Balkon.
  • Lassen Sie den Bienen ihren Honig. Sie brauchen ihn als Nahrungsquelle dringender als wir ihn brauchen, um Speisen ein Aroma zu verleihen. Außerdem können wir Ahornsirup, Agavendicksaft, Zuckerrübensirup, Marmelade, Löwenzahn- und Apfel„honig“oder andere Süßungsmittel benutzen.
  • Lassen Sie Bienen ihr Wachs. Sie bauen daraus Honigwaben. Viele Firmen stellen tollen Lippenbalsam oder auch Kerzen her, für die keine Biene leiden muss.
  • Setzen Sie, wenn möglich, auf pflanzliche Biokost, oder bauen Sie selbst Obst und Gemüse an. Denn Monokulturen und die Pestizide, die oft in der konventionellen Landwirtschaft zum Einsatz kommen, sind ein großer Faktor für das Artensterben. Informieren Sie sich dazu über den bio-veganen Landbau. http://dasperfektehaus.net

Quelle

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