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Tommy Robinson: 500.000 Menschen fordern seine Freilassung!

von Marilla Slominski

Ein großer Erfolg für die Freien Medien im Fall Tommy Robinson. In Deutschland hatte jouwatch als erste News-Webseite über die Festnahme des britischen Aktivisten und Journalisten am Freitag berichtet. Die gerichtliche verfügte Nachrichtensperre wurde gestern in Großbritannien aufgehoben, nachdem sich die Umstände der Verhaftung und die darauffolgende Schnell-Verurteilung von Tommy Robinson wie ein  Lauffeuer in den sozialen Netzwerken verbreitete.

Und so berichteten gestern sämtliche britischen Zeitungen über die 13-monatige Gefängnisstrafe, zu der Tommy Robinson wegen „Missachtung des Gerichts“ nur wenige Stunden nach seiner Festnahme verurteilt wurde. Allerdings scheinen sie ihre Lesern unter allen Umständen weismachen zu wollen, dass diese Strafe richtig und gerecht, ja sogar ein Zeichen einer gut funktionierenden Justiz sei und nichts damit zu tun habe, den inzwischen weltweit bekannten Islamkritiker zum Schweigen zu bringen.

 

Der Jubel der Mainstream-Medien über die Verurteilung ihres bei den britischen Bürgern so beliebten Konkurrenten ist kaum zu überhören und an Zynismus angesichts der Todesdrohungen, die Robinson von muslimischer Seite erhält, kaum zu überbieten. Die Nachrichtensperre sei keine Zensur gegen Robinson gewesen, sondern hätte eine lange Tradition in der Berichterstattung des Landes, so der Kommentar eines BBC-Reporters. Diese Regeln würden für alle Journalisten gelten.

„Falls er darüber nicht richtig Bescheid weiß, hat er jetzt genügend Zeit sich die grundlegenden Gesetze für Journalisten durchzulesen“, feixt Dominic Cascani.

*

„Tommy Robinson ist kein politischer Gefangener. Er ist kein Opfer britischer Zensur. Er lebt auch nicht in einem Land wie George Orwell es in seinem Buch 1984 beschreibt“, findet auch The Mirror.

Unterdessen hat die kanadische Aktivistin Lauren Southern ein Mitglied des Robinson-Teams, George Llewelyn-John, nach Kanada einfliegen lassen, um mit ihm über die genauen Geschehnisse des vergangenen Freitag zu sprechen. George war Augenzeuge und schildert die Ereignisse etwas anders als in den Medien jetzt dargestellt.

„Überall in Großbritannien finden augenblicklich Prozesse gegen „Grooming-Gangs“ statt. Im Augenblick laufen Verfahren in 76 Städten landesweit. Wir beschlossen, zu diesem Gericht in Huttersfield zu gehen, so wie wir es in der Vergangenheit immer wieder gemacht haben. Gerade weil Tommy unter einer dreimonatigen Bewährungsauflage stand, waren wir extrem vorsichtig, mit dem was wir sagten und taten… Der Live-Stream am Freitag war deshalb regelrecht langweilig…

Alles was Tommy dort erzählt hat, waren Tatsachen, die in allen Medien zu lesen gewesen sind. Er hat zum Beispiel aus einer Mainstream-Zeitung die Namen der Angeklagten und die ihnen zur Last gelegten Taten zitiert. Wie hätte er damit das Gerichtsverfahren beeinflussen und wieso ist das eine Missachtung des Gerichts“, fragt sich George.

„Man konnte den Polizisten förmlich ansehen, wie unwohl sie sich fühlten, denn Tommy hatte wirklich nichts getan, was die Festnahme rechtfertigen könnte. Diesen Befehl  haben sie von ganz oben bekommen“ , ist sich George sicher.

Tommy sei komplett überrascht gewesen, das habe man auf den Filmaufnahmen sehen können.

„Nach seiner Verhaftung war er für Stunden komplett verschwunden. Wir haben ihn überall gesucht und konnten nicht rausbekommen, wo er sich befand. Nicht einmal sein Anwalt wußte, wo er abgeblieben war. Dann bekamen wir den Tipp, wir sollten auf der Terminliste des Gerichts nachsehen und tatsächlich, sein Fall war kurz vor Schluß noch auf die Liste gesetzt worden“, erzählt der junge Mann.

Während Anklagen und Prozesse gegen die Mitglieder von sogenannten Grooming-Gangs Jahre lang vorbereitet werden, brauchte das britische Gericht nur fünf Stunden von der Verhaftung bis zur Verurteilung des Islamkritikers. Der 35-jährige Tommy Robinson alias Stephen Yaxley-Lennon soll sich jetzt im HM Prison Hull in Yorkshire befinden. Sein Anwalt Matthew Harding sagte, auf Tommys „Kopf sei ein Preis ausgesetzt“. Schon bei seien letzten Gefängnisaufenthalt waren demjenigen Belohnungen versprochen worden, der es schafft, den dreifachen Familienvater zu ermorden.

Die change.org Petition, die seine Freilassung fordert, hat bereits mehr als 500.000 Unterschriften. Für den 9. Juni sind weitere Demonstrationen in London Whitehall angekündigt. Wer Tommy Robinson finanziell bei seinen nun anfallenden horrenden Anwaltskosten unterstützen oder seiner Familie helfen will kann das hier tun.

Der AfD-Obmann im Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages Petr Bystron hat gestern an Außenminister Heiko Maas geschrieben und gefordert, dass dieser sich für die Freilassung von Tommy Robinson einsetzt. Im Gegensatz zum Großteil der 1,8 Millionen „Flüchtlingen“, die seit 2012 nach Deutschland gekommen sind, werde Tommy Robinson tatsächlich politisch verfolgt, sein Leben sei in akuter Gefahr:

„Ich appelliere … an die Bundesregierung und das deutsche Auswärtige Amt, mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln darauf einzuwirken, dass Tommy Robinson (bürgerlich: Stephen Lennon) freigelassen wird und ihm in Deutschland politisches Asyl gewährt wird. …

Ich hoffe, Sie sehen das auch so. Falls nicht, bitte legen Sie mir Ihre Gründe schriftlich dar. Andernfalls halten Sie mich bitte zeitnah über den Stand ihrer Bemühungen in dieser Sache auf dem Laufenden.“

Ähnliche Schreiben gingen auch an die EU-Menschenrechtskommissarin Dunja Mijatović, dem Generalsekretär von Amnesty International Deutschland Markus N. Beeko und dem Leiter von Human Rights Watch Deutschland Wenzel Michalsk.

Der Präsidentensohn Donald Trump Jr., die Schauspieler James Woods und Roseanne Barrtwitterten zu dem Fall. Breitbart London interviewte in Berlin Bystron zu seiner Asylforderung, sogar das weltführende Nachrichtenmagazin Time Magazine berichtete darüber.

Lord Malcolm Pearson, UKIP-Abgeordneter im House of Lords, schrieb an den neuen britischen Innenminister Sajid Javid und drohte ihm mit Konsequenzen, sollte Robinson etwas im Gefängnis zustoßen:

„Wenn Tommy im Gefängnis ermordet oder verletzt wird werde ich Sie der Mittäterschaft und des Amtsmissbrauchs haftbar machen.“

In Berlin, Sydney und Tel Aviv fanden Demonstrationen vor den Botschaften der UK statt. Der australische Abgeordnete Malcolm Roberts bot Tommy Robinson ebenfalls Asyl an. Der niederländische Abgeordnete Geert Wilders forderte vor der UK-Botschaft in Den Haag ebenfalls Robinsons Freilassung und richtete eine Anfrage an das niederländische Außenministerium.

Wilders fragte u.a.:

„Gilt die Meinungsfreiheit Ihrer Meinung nach auch für Islamkritiker, und werden Sie sich bei ihrem britischen Kollegen dafür einsetzen, dass dies auch für den Betroffenen (Robinson) gilt, sowie für seine persönliche Unversehrtheit? Ist Ihnen und Ihren Kollegen bewusst, dass Sie die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der Islamisierung nicht durch Verhaftungen zum Schweigen bringen können, und dass vielmehr irgendwann ein Großteil der Bevölkerung sich gegen Sie und Ihre Kollegen wenden wird?“

Wilders verlangte eine Antwort bis gestern, 29.5. Sie steht noch aus.

Am Do. 31.5. findet um 18 h ein Wien eine Soldiartitätsdemo für Tommy Robinson statt:

Hagen Grell interviewt Petr Bystron zum Fall Tommy Robinson:

Caolan Robertson im Gespräch mit Alex Jones:

Brittany Pettibone zum Fall Tommy Robinson (Englisch):

Tommy Robinsons Original-Stream aus Leeds (Englisch):

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