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Die totale Amazonisierung dank „Smart Home“-Spracherkennungsgeräten & Gesichtserkennungs-Software „Rekognition“ (Videos)

Nachdem kürzlich bereits Amazon wegen seltsamen Verhaltens seines „sprachgesteuerten, internetbasierten intelligenten persönlichen Assistenten“ Echo und der integrierten Sprachassistentin Alexa für Negativ-Schlagzeilen sorgte, ist nun bekannt geworden, dass das Gerät bei einem Fall in den USA ohne Wissen der Nutzer ein Gespräch aufgezeichnet und an eine Kontaktperson aus dem Adressbuch verschickt hat.

Erwartungsgemäß ist Amazon bemüht, den Vorfall als Verkettung unglücklicher Umstände, und somit als Einzelfall darzustellen.

Doch der neue Fall kommt für Amazon ungelegen, da der Marktführer im Bereich des Online-Handels in den USA gerade dabei ist, den Verkauf eigener Häuser anzukurbeln, die je nach Sichtweise entweder mit der Sprachsteuerung Alexa entweder komplett kontrolliert werden oder außer Kontrolle geraten können.

Doch nicht nur das eigene Haus, sondern auch der öffentliche Raum könnte dank Amazonbald vollständig automatisch überwacht werden, indem Amazon seine Gesichtserkennungs-Software Rekognition in den USA bereits an die Polizei verkauft, aber auch in Europa kam sie kürzlich bereits zum Einsatz.

Kritik an Amazon wegen Verkauf von Gesichtserkennungs-Software an die Polizei

Amazon wird dafür kritisiert, seine Gesichtserkennungs-Software Rekognition auch an Polizeibehörden zu verkaufen. Der Konzern versucht jedoch zu beschwichtigen und entgegnet, dass die Technologie auch neulich bei der königlichen Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle zum Einsatz gekommen sei, indem Teilnehmer des Ereignisses automatisch identifiziert worden seien.

Kritik kommt zum Beispiel von der US-Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union (ACLU), indem die Software mehr als 100 Personen in einem Bild erkennen können soll und die Bilder dann mit einer hinterlegten Datenbank verglichen werden.

Auf diese Weise könnte zum Beispiel bei Demonstrationen die Polizei automatisch die Identität von Menschen ermitteln (Amazon Echo: „Alexa“ wird immer unheimlicher (Videos)).

Die ACLU erklärte wörtlich:

Mit Rekognition kann eine Regierung ein System aufbauen, das eine automatische Identifikation und Tracking von jedermann ermöglicht. Wenn Bodykameras von Polizisten mit Gesichtserkennungssoftware ausgestattet werden, können Geräte, die eigentlich für eine bessere Transparenz sorgen sollen, in Überwachungsmaschinen umgewandelt werden.

Die Software namens Rekognition wird nach Angaben der ACLU bereits von der Polizei in Orlando, Florida, und im Büro des Sheriffs in Oregon eingesetzt, wie aus Dokumenten hervorgeht, die nach dem Informationsfreiheitsgesetz freigegeben wurden. Rekognitionsoll bereits 300.000 Polizeifotos Tatverdächtiger abgeglichen haben, was auch über eine mobile Handy-App erfolgen kann.

Bei der Vermarktung der Technologie geht Amazon laut den Berichten ziemlich offensiv vor, indem in Orlando momentan eine Proof-of-Concept-Installation eingerichtet wird, bei der Amazon seine Consulting-Dienste gratis zur Verfügung stellt.

Außer der ACLU fordern auch Human Rights Watch, die Freedom of the Press Foundation und die EFF Amazon-Chef Jeff Bezos dazu auf, den Verkauf an Regierungsbehörden einzustellen. Ein Amazon-Sprecher verteidigte jedoch den Verkauf der umstrittenen Software, indem er darauf verwies, dass einige Behörden Rekognition bereits erfolgreich eingesetzt hätten, um vermisste Personen zu finden. Zudem sagte er:

Amazon Rekognition ist ein System, das dabei hilft, Menschen, Objekte oder Aktivitäten automatisch in Videos auf der Basis von Inputs durch den Kunden zu identifizieren.

Das Amazon-Haus: der letzte Schritt zur totalen Amazonisierung

Wem die totale Überwachung des öffentlichen Raumes durch die automatische Gesichtserkennungs-Software Rekognition noch nicht reicht, der bekommt zusätzlich noch die Gelegenheit, sich auch zuhause überall und rund um die Uhr durch Technologie vonAmazon überwachen zu lassen.

So eröffnet Amazon die sogenannten Experience-Center, wobei es sich um voll vernetzteAlexa-Modellhäuser handelt, die als Verkaufs- und Beratungsangebot für komplette Smart Homes fungieren und die ultimative Amazonisierung ermöglichen.

Durch die Zusammenarbeit mit dem US-Fertigbauhaus-Spezialistens Lennar können dort Kunden nicht nur eine komplette Alexa-Ausstattung erleben und ein von Amazon voll ausgestattetes Smart Home von Lennar kaufen, sondern sich auch von Amazon-Experten ihr eigenes Haus zum Smart Home umgestalten lassen.

Mittlerweile hat Amazon in insgesamt 15 Modellhäusern des Fertigbauhaus-HerstellersLennar in Atlanta, Dallas, Los Angeles, Miami, Orlando, San Francisco, Seattle und Washington (D.C.) Einzug gehalten, von der Türklingel an der Haustür über den Echo-Spot als Wecker auf dem Nachtisch bis hin zum von Alexa gesteuerten Garagentor und zur Gartensprinkleranlage.

(Kein Haushaltsbereich ist vor Amazon-Angeboten für Smart Homes sicher)

Zu den integrierten Smart Devices der Echo-Familie, die inzwischen aus Bildschirm-, Nachttisch-, Mini- und komplexen Varianten von Amazon Echo besteht, gehören hierzu auch Amazon Key und die Amazon Cloud Cam.

Für die Sicherheit sollen Home Security Services sorgen, wozu smarte Sicherheitsgeräte wie Kameras, Schlüsselanlagen und ähnliche Produkte gehören.

Hinzu kommen noch Amazon-Dienste wie der Video-Dienst Prime Video oder der Lieferservice Prime Abo, bis hin zur wöchentlichen Hausreinigung durch Putzkräfte überAmazon Home Services.

Die einzelnen Bestandteile dieser schönen neuen Smart Home-Welt sind so perfekt aufeinander abgestimmt, dass es praktisch kein Entkommen mehr vor Amazon gibt. Die in einem mithilfe von Alexa kontrollierten Haus gesammelten Daten ermöglichen eine absolute Kundenzentrierung, indem Amazon sämtliche Vorlieben und Alltagsabläufe seiner Kunden bis ins letzte Detail kennt und diese für sich zu nutzen weiß.

Ob sich die Kunden dabei wohlfühlen, dass Amazon sie in- und auswendig kennt, steht auf einem anderen Blatt, indem sich vor allem die Frage stellt, was mit all den rund um die Uhr und im ganzen Haus gesammelten Daten passiert (34C3 zur Zukunft: Kontrolle der Gesellschaft durch Big Data und Künstliche Intelligenz).

Alexa hört Gespräche mit und verschickt sie selbstständig

Nachdem bereits viele Nutzer von Amazon Echo und dessen Sprachsteuerung Alexa von seltsamen Fällen einer Verselbständigung berichtet haben, ist nun ein weiterer Fall bekannt geworden, der Datenschutz-Aktivisten die Haare zu Berge stehen lassen dürfte und bei so manchem Nutzer solcher Geräte für blankes Entsetzen sorgen müsste.

So hat kürzlich ein Echo-Lautsprecher ein Gespräch seiner Nutzer ohne deren Wissen selbstständig aufgenommen und an eine Kontaktperson aus dem Adressbuch verschickt.

Nach Angaben einer Frau aus Portland in Oregon gegenüber dem lokalen FernsehsenderKiro 7 in Seattle hatte ein Angestellter ihres Mannes die beiden angerufen und ihnen mitgeteilt, dass sie sofort den Stecker ihres Alexa-Lautsprechers ziehen sollten, da sie womöglich gehackt worden seien. Als Grund dafür gab er an, dass er eine Aufzeichnung eines Gesprächs des Paares geschickt bekommen habe, das nicht für ihn bestimmt gewesen sei.

Zum Glück für das Paar war der Inhalt des Gespräches für Außenstehende belanglos, denn es ging dabei nur um Holzfußböden. Aber was hätte geschehen können, wenn es in dem Gespräch um wesentlich heiklere Dinge gegangen wäre und der Empfänger der Aufnahme nicht so vertrauenswürdig gewesen wäre?

Die Frau habe daraufhin Rücksprache mit Amazon gehalten, wo man ihr den Vorfall bestätigt habe, und auch gegenüber den Medien hat Amazon den Vorgang mittlerweile zugegeben. Allerdings sprach Amazon in diesem Zusammenhang von einem „extrem seltenen Vorkommnis“ und von einer „unwahrscheinlichen“ Verkettung von Ereignissen.

Laut Amazon habe der smarte Lautsprecher bei der Unterhaltung im Hintergrund fälschlicherweise das Wort „Alexa“ herausgehört und sich daraufhin aktiviert. Danach habe Alexa dann fälschlicherweise den Befehl „Nachricht verschicken“ verstanden und auch gefragt „an wen“, was aber die Nutzer nicht bemerkten und weshalb sie normal weitergesprochen hätten.

Durch einen zum dritten Mal falsch verstandenen Befehl sei dann die Nachricht wiederum unbemerkt verschickt worden, nachdem Alexa im Gespräch das Wort „right“ herausgehört habe, als Bestätigung für das Verschicken der Nachricht.

Warum Alexa aber überhaupt einen Teil des Gespräches mitgeschnitten hatte, wird auch durch diese Darstellung noch nicht erklärt und die Funktionsweise von Amazon Echoerscheint immer undurchschaubarer. Selbst ohne solche Vorkommnisse, von denen jedes eines zuviel ist, wirkt Amazon in Bezug auf Schutz persönlicher Daten und der Privatsphäre alles andere als vertrauenswürdig.

Amazon wird immer mächtiger und versucht, die öffentliche Meinung zu beeinflussen

Insgesamt lässt sich feststellen, dass Amazon nicht nur eine immer marktbeherrschendere Position innerhalb des Einzelhandels einnimmt, sondern auch, dass Amazon in immer mehr Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens eindringt und versucht, seinen politischen Einfluss zu vergrößern (Samsung startet eine Internetseite, die mit Hypnose „Ihr Gedächtnis auslöschen“ kann (Videos)).

Für Letzteres spricht zum Beispiel die Tatsache, dass Amazon-Chef Jeff Bezos seit 2013 die wichtige Tageszeitung Washington Post aufgekauft hat, und damit ein wichtiges Medium zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung besitzt, weswegen Amazon auch von US-Präsident Donald Trump stark kritisiert und angegriffen wird.

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Robokratie: Google, das Silicon Valley und der Mensch als Auslaufmodell (Neue Kleine Bibliothek)

Nutzlose Esser: Die Menschheit wird in den nächsten Jahrzehnten massiv dezimiert! Was ist zu erwarten, was können wir tun – und wer steckt dahinter?

Digitale Herrschaft: Über das Zeitalter der globalen Kontrolle und wie Transhumanismus und Synthetische Biologie das Leben neu definieren

Videos:

Quellen: PublicDomain/golem.de/t3n.de/de.sott.net/heise.de/maki72 für PRAVDA TV am 01.06.2018

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